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Stadt verstärkt Bauhof und Tiefbauamt

In Crimmitschau hat die Haushaltsdiskussion begonnen. Dabei geht es um einen Etat von circa 34 Millionen Euro.

Von Holger Frenzel
erschienen am 11.01.2018

Crimmitschau. Der Entwurf des Haushaltsplanes füllt in Crimmitschau rund 500 Seiten. Die Stadträte haben das Zahlenwerk in den vergangenen Wochen durchforstet. Heute Abend soll - allerdings hinter verschlossenen Türen - im Technischen Ausschuss und im Verwaltungsausschuss über Details diskutiert werden. Oberbürgermeister André Raphael (parteilos) hofft auf eine rasche Einigung, "damit die Verwaltung schnell arbeitsfähig ist." Das sind die interessantesten Eck- datenausdemFinanzplan: Steuern: Die Grundsteuer und die Gewerbesteuer sollen - wenn die Stadträte dem Vorschlag zustimmen - unverändert bleiben. 2013 wurde in Crimmitschau zuletzt an der Steuerschraube gedreht, als es eine Erhöhung der Gewerbesteuer gab. Kämmerin Petra Döring rechnet mit Einnahmen von 1,9 Millionen Euro bei der Grund- und von 5,2 Millionen Euro bei der Gewerbesteuer. Eintrittsgelder: 155.000 Euro soll das Theater in diesem Jahr an Ticketeinnahmen erwirtschaften. Das Ergebnis wurde 2016 und 2017 jeweils erreicht. Für die beiden Freibäder gibt es dagegen eine zurückhaltendere Planung. Der Verkauf der Eintrittskarten soll 84.000 Euro bringen. Das ist ein Ergebnis aus den trüben Sommermonaten 2017. Damals wurden 73.000 Euro anstatt der geplanten 101.000Euroeingenommen. Personalkosten: Die Ausgaben für die Mitarbeiter im Rathaus steigen. Die Stadt kalkuliert mit Personalkosten von 6,9 Millionen Euro. Das ist mehr als 2017 (6,6 Millio- nen Euro) und 2016 (6,1). Die Entwicklung wird unter anderem mit der jährlichen Tariferhöhung von 2,5 Prozent für Angestellte und geplanten Neueinstellungen im Tiefbauamt und im Bauhof begründet. Auffallend: Fast 20 Prozent der Gesamtausgaben werden für die Personalkostenbenötigt. Zuschüsse: Unterstützung gibt es für das Deutsche Landwirtschaftsmuseum (102.000 Euro) sowie die Tuchfabrik Gebrüder Pfau (80.000 Euro). Zudem wurde nach der Diskussion in den zurückliegenden Wochen eine Erhöhung des Zuschusses für den Betrieb des Tiergeheges beschlossen - von bisher 40.000 auf nun 64.440 Euro im Jahr.

Bildung: Investitionen in die Schulen sollen fortgesetzt werden. An der Grundschule in Frankenhausen sind die Erneuerung von Heizung, Fenstern und Fassade geplant. Die Sahnschule bekommt ein neues Chemiekabinett. Das Julius-Motteler-Gymnasium erhält am Standort Lindenstraße eine neue Rettungszufahrt. Zudem steht im Vorbericht des Finanzplanes ein klarer Auftrag, der 2018 noch nichts kostet: Für alle Schulen sollen die Grundsätze für die Ausstattung zu Papier gebracht werden, um schrittweise die Lernbedingungen verbessern zu können.

 
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