Stoppschild auf Umleitung muss wegen Unfallgefahr bleiben

Statt der scharfen Kurve am Gedächtnisplatz müssen Kraftfahrer derzeit auf der Umleitungsstrecke entlang der Bundesstraße 175 im Werdauer Zentrum gleich drei Kurven nehmen. Die zweite davon, an der Kreuzung Theodor-Körner/Gerhard-Weck-Straße (Foto), ist mit einem Stoppschild versehen. Viele Autofahrer fragten sich, ob man das Schild für die Dauer der Bauarbeiten nicht hätte ersetzen können. Nein, heißt es auf Anfrage aus dem Rathaus. "Kurzfristige und zeitlich begrenzte Änderungen bei Vorfahrtsregelungen führen zu einem stark erhöhten Unfallrisiko", sagt Amtsleiter Florian Kieslich. "Daher wurde entschieden, dass an der bestehenden Regelung nichts geändert wird, sie gilt auch nach der Umleitungsführung fort." Die Vorfahrtsregelung habe auch nichts mit der nahe liegenden Feuerwache zu tun. Die Polizei sei wie bei anderen Anordnungen auch vor der Entscheidung um ihre Meinung gebeten worden. Die Wasserwerke Zwickau teilten auf Anfrage mit, dass die Bauleute wegen der starken Regenfälle in den vergangenen Tagen und zu viel Wasser in der Baugrube länger als geplant benötigen werden. Der Hauptsammler soll nun bis voraussichtlich 22. Juli fertig sein. (kru)

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