Ermittler identifizieren Mordopfer von Zwickauer Pärchen

Gera/Zwickau. Bei der Leiche, die am 2. Februar 2018 im Flussbett der Fulda bei Bad Hersfeld in Hessen gefunden wurde, handelt es sich um einen 45-jährigen Vermissten aus Gera. Eine Obduktion sowie eine DNA-Untersuchung führten zu diesem Ergebnis, teilte die Polizei Zwickau am Mittwoch mit. Zudem wurde festgestellt, dass der Mann durch mehrere Messerstiche, die teilweise tödlich waren, umgebracht wurde. Am 2. Februar 2018 hatte ein Spaziergänger in Beiershausen bei Bad Hersfeld einen menschlichen Körper in der Fulda bemerkt. Zwei Stunden später konnte die Leiche durch Polizeitaucher geborgen werden.

Eine Paar aus Zwickau - eine 17-Jährige und ein 20-Jähriger - hatten gestanden, den Mann am 11. November 2017 mit Messerstichen in Hals und Oberkörper umgebracht zu haben, um an sein Auto zu kommen. Mit der Leiche im Kofferraum waren sie nach eigenen Angaben Richtung Bad Hersfeld gefahren und hatten den Toten in die Fulda geworfen. Das Paar und der Mann kannten sich nicht; er war ein "Zufallsopfer". Wenige Tage später fielen die beiden dem Security-Mann eines Parkplatzes in Frankfurt am Main auf, der die Polizei alarmierte. Das erbeutete Fahrzeug wurde sichergestellt. Gegen die beiden Heranwachsenden erging Haftbefehl. (fp/dpa)
 

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