Gastronom ruft zu Sachsen-Boykott auf

Der Ruf des Freistaats gilt als ramponiert. Aus Angst vor Übergriffen will ein Catering-Unternehmer aus Köln seine ausländischen Mitarbeiter nicht hierher schicken.

Plauen/Zwickau.

Absagen von Händlern und Künstlern gehören für eine Event-Agentur zum Tagesgeschäft. Dennoch gibt es eine bestimmte Absage, die Florian Freitag schwer im Magen liegt. Der Geschäftsführer der Zwickauer Agentur Polar 1 sagt, dass er dadurch nachdenklich geworden sei, und dass man sich mit dem Problem intensiver auseinandersetzen müsse. Er meint das Problem der Fremdenfeindlichkeit in Sachsen, und wie Menschen außerhalb des Freistaats darauf blicken.

Auf der Suche nach Händlern für einen Street-Food-Markt im kommenden Mai in Plauen schreibt Freitags Agentur zahlreiche potenzielle Händler an. Eine der Mails landet im Postfach von Andreas Hagemeyer, dem ein Catering-Service in Köln gehört und den seine Freunde Hacky nennen. Hagemeyer muss nicht lange überlegen, bevor er absagt, aber seine Gründe nennt er so unverblümt, wie das die Agentur noch nie zu hören bekommen hat. "Es ist so, dass wir es unserem ausländischen Personal nicht zumuten wollen, sich in Sachsen ein ganzes Wochenende, möglicherweise auch im Dunkeln, zu bewegen", schreibt er. Und weiter: "Ihr haltet das vielleicht für übertrieben, wir wollen die Verantwortung einfach nicht übernehmen."

Hagemeyer hat Mitarbeiter aus Kambodscha, Kenia und Kamerun. Für ihn gehört zu authentischem Street-Food die internationale Komponente. Denkt er aber an Sachsen, dann keimen in ihm Bilder auf von rassistischen Übergriffen, von brennenden Flüchtlingsunterkünften, von Passanten, die entweder nicht eingreifen oder das Treiben sogar noch gut finden, von wütenden Massen, die mit ihren Trillerpfeifen Politikern die Worte nehmen. Das alles kennt Hagemeyer nicht nur aus den Medien. Als Fotoreporter, unter anderem für das Magazin "Der Spiegel", hat er im Osten NPD-Parteitage und Neonazi-Veranstaltungen dokumentiert. "Dass Gruppen von Skinheads oder Gleichgesinnten in den neuen Bundesländern offen auftreten, habe ich selber mehrfach erlebt", sagt er der "Freien Presse". Und deswegen geht er davon aus, dass in der Plauener Innenstadt "Gruppen von Rechtsradikalen, Ausländerfeinden und AfD-Wählern ungestört ihre Haltung gegenüber Ausländern kund tun." Fremdenfeindlichkeit kennt er zwar auch aus Köln, aber: "Hier kann man sich im Zweifel immer darauf verlassen, dass Passanten eingreifen."

Dann wird Hagemeyer sehr grundsätzlich - und auch drastisch. Er ruft andere Händler auf, Sachsen generell zu meiden. "So gesehen hat Street-Food gar nichts in Sachsen zu suchen. Wir stehen auch nicht dafür zur Verfügung, dass Sachsen sich als weltoffen darstellt, während rundrum ständig Asylunterkünfte unter dem Beifall der Nachbarn abgefackelt werden. Ein Boykott dieser Regionen ist sicher das probatere Mittel, um Missstände zu bekämpfen."

Aus Plauen, wo sich genauso wie in Zwickau die rechtsextreme Kleinpartei "Der dritte Weg" im Internet brüstet, Streife durch die Stadt zu laufen, kommt keine Reaktion. Eine Anfrage der "Freien Presse" lässt das Rathaus unbeantwortet.

Dass die Region ein Imageproblem hat, ist aber offenkundig. Das bestätigt auch die Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Zwickauer Regionalkammer berichtet, dass das Thema in der Unternehmerschaft wahrgenommen und diskutiert wird. "Zum Teil werden Firmenchefs auch überregional darauf angesprochen", sagt Geschäftsführer Torsten Spranger. Allerdings kennt er keinen einzigen Fall, in dem deshalb eine Veranstaltung, Initiative oder Investition abgesagt wurde. Spranger plädiert für Toleranz und Weltoffenheit. "Unsere exportorientierte Wirtschaft profitiert insbesondere von Vielfalt und Akzeptanz anderer Kulturen."

Der Zwickauer Agenturchef Florian Freitag sagt, er habe in seiner zehnjährigen Praxis noch nie Ähnliches zu hören bekommen. Trotzdem will er Hagemeyers Haltung nicht einfach abtun. Man müsse das Thema von zwei Seiten betrachten, sagt Freitag. "Zum einen ist es traurig, dass solche Vorurteile gegenüber Sachsen bestehen. Das gesamte Bundesland wird unter Generalverdacht gestellt, was nicht richtig ist." Gerade mit dem Plauener Street-Food-Festival wolle man ein Ausrufezeichen für Toleranz setzen.

Zum anderen müsse man sich mit diesem Bild von Sachsen sehr intensiv auseinandersetzen. "Das Image von Sachsen hat in den letzten Jahren empfindliche Kratzer erhalten. Das hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, vor allem aber auf die Wirtschaft, wenn Unternehmen sich überlegen, ob sie in Sachsen investieren sollen." Darüber fordert er eine breite Debatte.

Die Absage aus Köln kam übrigens noch vor dem Ergebnis der Bundestagswahl, bei der in Sachsen die AfD als stärkste Partei hervorgegangen ist. Dazu sagt Hacky Hagemeyer: "Da wurde mir nochmals klar, dass es die richtige Entscheidung war, die Veranstaltung nicht zu buchen."

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31Kommentare
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  • 3
    2
    BlackSheep
    24.10.2017

    @SimpleMan, nicht wie du mir so ich dir. Aber Sie sehen das Thema zu einseitig. Und so lange Sie für die Ausländer Verständniss verlangen und über die gleichen Problem, die Deutsche haben, nicht reden wollen ist ihre Argumentation unglaubwürdig.

  • 3
    1
    1953866
    24.10.2017

    @SimpleMan, wie viele Deutsche und wie viele Flüchtlinge leben in Sachsen? Wie viele davon werden straffällig? Kleiner Hinweis: Prozentrechnung! Wenn von 100 Personen 10 straffällig werden sind das 10%. Wenn von 20 Personen "nur" 5 straffällig werden, sind das weniger als 10 Personen, aber 25%
    Dies ist ein simples Rechenbeispiel und ich habe nicht behauptet 25% der Flüchtlinge sind straffällig!
    Aber extra noch einmal für Sie:
    Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der deutschen Tatverdächtigen um 3,4 % gesunken, die der nichtdeutschen Tatverdächtigen jedoch um 10,9 % gestiegen"
    https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2016/pks2016_node.html
    PKS 2016 ?Jahrbuch-2016-Tatverdächtige
    Altersstruktur und Geschlecht PKS Berichtsjahr 2016 22 Band 3

  • 1
    2
    Interessierte
    24.10.2017

    Da sieht man mal , was die Medien so anrichten ...
    Ich kann ich entsinnen , dass es mal 1038 Übergriffe waren und davon 5-6-7 in Sachsen ...
    Da hatte der Mann wohl sicherlich nicht richtig zugehört !
    Unser gesamte Bundesland wird ´durch diese Medien´ unter Generalverdacht gestellt ...

    Es ist so, dass wir es unserem ausländischen Personal nicht zumuten wollen, sich in Sachsen ein ganzes Wochenende, möglicherweise auch im Dunkeln, zu bewegen"
    ( das geht uns Deutschen auch so - aber durch Ausländer und schon am helllichten Tag

    Das alles kennt Hagemeyer nicht nur aus den Medien. Als ?Fotoreporter? , unter anderem für das Magazin "Der Spiegel", hat er im Osten NPD-Parteitage und Neonazi-Veranstaltungen dokumentiert.
    ( da war er wohl auch in Clausnitz als Reporter ?
    ( oder in Bautzen , wo Betrunkene geklatscht hatten ?

    "Dass Gruppen von Skinheads oder Gleichgesinnten in den neuen Bundesländern offen auftreten, habe ich selber mehrfach erlebt"
    ( das sind aber nicht Pegida-Anhänger aus Sachsen

    Aber ich würde auch die ABL mit den bekannten Ecken meiden

  • 4
    1
    Hinterfragt
    24.10.2017

    So mal als Wink an den Herrn aus Köln, RTL Nachtjournal von gestern, gleich der 1. Beitrag ...

  • 1
    4
    SimpleMan
    23.10.2017

    @1953866 " ... dass es prozentual mehr Straftaten von Flüchtlingen gibt ..." Das ist schlicht weg falsch. Hier die Polizeistatistik für Sachsen von 2016:
    https://www.polizei.sachsen.de/de/dokumente/LKA/PKS-JahresXberblick2016ohneVS.pdf
    In 2016 gab es ca. 111000 Tatverdächtige in Sachsen darunter ca. 8000 Asylbewerber. Da scheint es eher so zu sein, dass Sie die Relationen verschieben.

  • 2
    4
    Kastenfrosch
    23.10.2017

    >Ja, und mein Eindruck, ob Ihnen die Deutschen egal wären, stimmt. Ich kann keinen Kommentar von Ihnen finden, wo Sie Straftaten von ausländischen Bürgern an Deutsche kritisieren.

    Ihre Logik überzeugt nicht.

    Wenn ich Ihren Kommentar insgesamt richtig verstehe, soll man also erst "Böser Ausländer" rufen, bevor man Vorfälle, wie die im Artikel angedeuteten, kritisiert, frei nach dem Motto "Drei Vater Unser für zwei Lügen"?

    Wenn Sie derartige Rechnungen aufmachen wollen, bitte. Ihrer Glaubwürdigkeit würde es aber gut zu Gesicht stehen, wenn Sie nicht von "den Ausländern" sprechen würden, sondern die Taten differenzierter betrachten. (Dass man der bunt gemischten Gruppe der Nicht-Deutschen ein derartiges Maß an Homogenität unterstellt, noch vor dem eigenen Kleinod unter den Völkern der Erde, finde ich erstaunlich.)

  • 4
    3
    1953866
    23.10.2017

    @SimpleMan um 18:55 Uhr, ja das ist natürlich eine zu verurteilende Tat und keiner bestreitet dies. Aber Sie negieren, dass es prozentual mehr Straftaten von Flüchtlingen gibt, als von Deutschen. Sie brauchen nur die FP der letzten Monate zu lesen oder die aktuelle Polizeistatistik. Oder wollen Sie der FP unterstellen, sie würde Straftaten von Deutschen gegenüber Ausländer vertuschen und umgekehrt Straftaten von Ausländern erfinden? Ja, und mein Eindruck, ob Ihnen die Deutschen egal wären, stimmt. Ich kann keinen Kommentar von Ihnen finden, wo Sie Straftaten von ausländischen Bürgern an Deutsche kritisieren. Im Gegenteil, sie relativieren nur. Zu den "getroffenen Hunden" im Zusammenhang mit einer ausländerfeindlichen Tat fehlt immer noch eine klare Antwort.

  • 2
    4
    SimpleMan
    23.10.2017

    Und hier noch etwas zum Thema:
    https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Update-LKA-uebernimmt-Ermittlungen-zu-verpruegeltem-Afghanen-artikel10033447.php

  • 3
    5
    SimpleMan
    23.10.2017

    @1953866 Genau, das Thema ist, ob man als Ausländer Angst vor fremdenfeindlichen Übergriffen in Sachsen haben muss oder nicht. Darauf kommt die Frage an mich, ob mir die Deutschen egal wären. Was soll das?

  • 3
    1
    1953866
    23.10.2017

    @SimpleMan, Das ist das Thema! Überschrift gelesen?
    "Aus Angst vor Übergriffen..."

  • 3
    5
    SimpleMan
    23.10.2017

    @BlackSheep Ohne auch nur einmal auf das Thema des Artikels einzugehen, das hier auch gerade diskutiert wird, fangen Sie ein neues Thema an ...? Oder ist die doch etwas einfache Logik, wie du mir so ich dir, Ihr Beitrag zu dem Thema?

  • 9
    3
    BlackSheep
    22.10.2017

    @Simple Man, das inzwischen viele Deutsche berechtigte Ängste haben irgendwo hinzugehen wo die Ausländer sind interessiert Sie wohl nicht sonderlich?

  • 6
    2
    1953866
    22.10.2017

    SimpleMan:"Ich habe hier Niemanden unterstellt, dass er oder sie Gewalt gegen Ausländer gutheißt." Dann werden Sie doch mal konkret was oder wen Sie mit:"Getroffene Hunde bellen ...", meinen.
    Möchten Sie: "Nein, ich bin nicht fremdenfeindlich" von mir als einfache, eidesstattliche, oder notariell beglaubigte Erklärung? Und was würde das an Ihrer Meinung über mich ändern? Was käme denn von Ihnen wenn ein User, dessen Meinung ihnen nicht passt, diesen Satz schreiben würde? Ein Dank, oder eher eine hämische Bemerkung?
    Wie solche Sätze, z. B. "ich bin nicht rechts, aber"... vom politischen Gegner gedeutet und lächerlich gemacht wird, ist allgemein bekannt.

  • 2
    6
    SimpleMan
    21.10.2017

    @1953 ... Ich habe hier Niemanden unterstellt, dass er oder sie Gewalt gegen Ausländer gutheißt. Der Fall aus Dresden zeigt aber, dass es auch begründete Ängste geben kann, Sachsen zu besuchen. Was ich aber sehr merkwürdig finde, sind die Antworten auf diesen Vorwurf. "Nein, ich bin nicht fremdenfeindlich", habe ich noch nicht gelesen. Sie können aber gern den Anfang machen.

  • 8
    4
    BlackSheep
    20.10.2017

    @Blackadder, Selbstreflexion ist von Sachsen zu viel verlangt? Das was 1953866 geschrieben hat sollte reichen um Ihre fehlende Selbstreflexion offensichtlich zu machen. Schon auffällig das Sie bis heute über die Straftaten von Ausländern kein kritisches Wort verloren haben, sie haben nur nicht bemerkt das Ihre realitätsfremde Argumentation, die die Regierenden in diesem Land genauso gemacht haben, die AfD immer stärker gemacht hat.

  • 9
    2
    1953866
    20.10.2017

    @Blackadder, "Die Lüge von der "Masseneinwanderung" Mehr muss man eigentlich nicht lesen. Ich habe es trotzdem getan. Dann kommt die Arbeitslosenquote und das "folglich niemand die Arbeitsplätze wegnimmt" Aha, jetzt wird die Qualifizierung, oder besser die Nichteignung der Flüchtlinge als Argument benutzt, dass niemand um seinen Arbeitsplatz fürchten muss. Heißt aber im Umkehrschluss der Steuerzahler muss die Flüchtlinge mit viel Geld für lange Zeit alimentieren. Zu den Kosten gibt es verschiedene Aussagen, 30 Milliarden/Jahr sind da noch die unterste Grenze.
    "?dass die Kriminalitätsräte in Sachsen 2014 - also vor der Einwanderung Hunderttausender nach Deutschland - mit 327.196 registrierten Straftaten höher lag als in den zwei Jahren danach?"
    Richtig, nur sollte auch erwähnt werden, dass dieser Rückgang, der auf weniger Straftaten deutscher Bürger basiert, viel höher sein könnte, wenn es nicht seit 2 Jahren eine hohe Steigerungsrate durch eigentlich kaum vorhandene Flüchtlinge geben würde.

    "Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der deutschen Tatverdächtigen um 3,4 % gesunken, die der nichtdeutschen Tatverdächtigen jedoch um 10,9 % gestiegen"
    https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2016/pks2016_node.html
    PKS 2016 ?Jahrbuch-2016-Tatverdächtige
    Altersstruktur und Geschlecht PKS Berichtsjahr 2016 22 Band 3

    Nee danke "Spiegel", verar...en kann ich mich selber!

  • 2
    8
    Blackadder
    20.10.2017

    Ich bin ja sonst dem Spiegel gegenüber in letzter Zeit eher kritisch, aber der Artikel kann hierzu empfohlen werden:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-die-cdu-traegt-die-schuld-am-rechten-denken-und-erfolg-der-afd-a-1173749.html

  • 7
    3
    1953866
    19.10.2017

    @Blackadder:"... Gedanken darüber zu machen, wie Sachsen zu dem braunen Ruf gekommen ist.." Weil vielleicht, besonders in den großen überregionalen Medien, Ereignisse mit Flüchtlingen in Sachsen extrem aufgebauscht, verzerrt und grundsätzlich ?Nazis? die Schuld zugeschrieben wurde?
    Was ist denn am Ende von den Vorwürfen, z. b. Arnsdorf, Bautzen, Clausnitz übriggeblieben? Der Fall Arnsdorf, der einem späteren Fall in Hamburg ähnelt, (da waren die Männer Helden) wurde eingestellt.
    http://www.mdr.de/investigativ/rueckblick/exakt/arnsdorf-prozess-eingestellt-100.html
    In Bautzen wurde "King Abode", einer der Drahtzieher der Auseinandersetzungen mit einem Aufenthaltsverbot belegt, der Asylantrag abgelehnt. Ob er allerdings eines Tages dieses Land verlässt, bezweifle ich.
    Ja und zu Clausnitz, da wurde der Leiter des Heimes, der mit der Blockade nichts zu tun hatte gemobbt
    https://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Clausnitz-Ehemaliger-Heimleiter-fuehlt-sich-vom-Landkreis-gemobbt-artikel9930164.php
    Und im Verfassungsschutzbericht werden nur die Aktionen von Linksextremen erwähnt:
    https://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Linksextreme-waren-in-Clausnitz-aktiv-artikel9908690.php
    Das findet man dann nicht als Aufmacher in den Mainstream-Medien.

  • 5
    1
    1953866
    19.10.2017

    @SimpleMan, und allein in Chemnitz passiert so etwas Ähnliches fast täglich, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.
    Aber nun werden Sie mal konkret, wen Sie mit "getroffenen Hunden" und dem Link dazu meinen. Sind Sie der Ansicht, es gäbe hier Leser, die solche Straftaten begehen, oder diese gutheißen?

  • 2
    11
    Blackadder
    19.10.2017

    Auch interessant: Uhrenhersteller Nomos Glashütte wendet sich an seine Kunden:

    https://nomos-glashuette.com/media/pdf/3f/8a/6f/Offener_Brief_Bundestagswahl_2017_AfD.pdf

  • 12
    2
    Pragmatiker
    19.10.2017

    Ich verstehe nicht, warum um diesen Gesellen mit seinem Wanderzirkus so ein Gewese gemacht wird. Einfach ignorieren- und fertig.

  • 14
    3
    gelöschter Nutzer
    19.10.2017

    Wenn er nicht nach Sachsen kommen will, bitte, ist sein Problem. Wenn er die Sachsen aber durch die Bank als Rechtsextrem vermutet, so ist der Herr Hagemeyer wohl der Polemik von Links aufgesessen. Natürlich gibt es Probleme mit Rechts, aber auch die Linken sind mit ihren Forderungen nicht meine Freunde.
    Man lese nur mal intensiv die FP und sortiere dann die Polizeimeldungen nach Tatverdächtigen und deren Herkunft. Es sind nicht nur Rechte, denen diese sogenannte "Willkommens-Faselei" nicht passt. Vor solchen Aktionen (Asylland zu werden) sollte man das Volk fragen und nicht, selbstherrlich über alle Köpfe hinweg, Entscheidungen treffen. Man sieht ja nun was dabei heraus gekommen ist.

  • 6
    12
    Blackadder
    19.10.2017

    Ich lese hier überall nur: Diffamierung, Frechheit, PR-Maßnahme....etc. pp

    Tja, es ist natürlich viel einfacher, sich über sowas zu beschweren, anstatt sich mal wirklich Gedanken darüber zu machen, wie Sachsen zu dem braunen Ruf gekommen ist und vor allem: wie man ihn effektiv wieder los wird. Aber etwas kritische Selbstreflexion ist vom "fischelanten" Sachsen vermutlich zu viel verlangt!

  • 4
    9
    SimpleMan
    18.10.2017

    Getroffene Hunde bellen ...
    https://www.freiepresse.de/SACHSEN/Afrikaner-in-Dresdner-Strassenbahn-beschimpft-und-geschlagen-artikel10028101.php

  • 18
    3
    612115
    18.10.2017

    Hacky hat begriffen, wie man ohne Investition eine große PR-Maßnahme startet und sich mit seinem Imbißwagen überregional ins Gespräch bringt - dafür meinen Respekt. Trotz der vollmundigen (sic!) Ankündigungen werden die Sachsen wohl trotzdem nicht verhungern müssen, deswegen kann man das belustigt zur Kenntnis nehmen...

  • 13
    6
    Einspruch
    18.10.2017

    Klar, das aus NRW, dem Land der Moscheen sowas kommt. Dort bin ich auch oft und berichtet wird da auch viel.

  • 17
    7
    1953866
    18.10.2017

    @Blackadder, natürlich habe ich das gelesen. Wer es sich zur Aufgabe macht nur die rechte Szene zu dokumentieren, der kommt unter Umständen zu diesem Ergebnis. Vielleicht hätte er sich auch einmal in Leipzig- Connewitz umschauen sollen. Aber davon abgesehen: Allein der Satz: "Wir stehen auch nicht dafür zur Verfügung, dass Sachsen sich als weltoffen darstellt, während rundrum ständig Asylunterkünfte unter dem Beifall der Nachbarn abgefackelt werden." ist an Diffamierung nicht mehr zu überbieten. Wenn das die "realen Erfahrungen" dieses Herrn sind, dann leidet der Mann an Realitätsverlust. Ich würde das auch anders formulieren, aber mein Anstand und die Richtlinien hier verbieten es mir.
    Als Kölner sollte er z. B. über den Großbrand der Düsseldorfer Messehalle Bescheid wissen:http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/messe-brand-bizarre-szenen-in-der-halle-1.2372502
    Zu den Trillerpfeifen, die es nur im Osten gab und den Erfolg der AfD im Westen habe ich mich schon geäußert. Alles ?reale Erfahrungen?!

  • 9
    23
    Blackadder
    18.10.2017

    @1953: Sie haben aber schon auch im Text gelesen, dass Herr Hagemeyer seine Entscheidung auf reale Erfahrungen stützt und nicht auf Presseberichte?

  • 25
    7
    1953866
    18.10.2017

    Da sieht man, wie das Gift, dass von manchen Medien versprüht wird bei einigen Bürgern und selbst Machern dieser Storys wirkt. Umso schlimmer, da diese Diffamierung der Sachsen als Ausländerfeinde, sich als als heiße Luft entpuppt hat. (Für die zu erwartenden roten Daumen hätte ich zahlreiche Beispiele zur Hand). Übrigens Herr Hagemeyer, zahlenmäßig haben mehr Leute in den alten Bundesländer die AfD gewählt, als hier im Osten und auch "mit ihren Trillerpfeifen Politikern die Worte genommen". Hat Hagemeyer auch G20 dokumentiert? Nach Hamburg wird er seinen Truck bestimmt schicken. Aber ich denke, die Plauener werden die Absage überleben.

  • 28
    6
    GBetka
    18.10.2017

    Wer solche Vorurteile gegen Sachsen schürt, darf gern fernbleiben.

  • 31
    9
    485997
    18.10.2017

    Eine Frechheit sondergleichen. Hagemeyer kommt aus Köln. Da sollte man angesichts der unglaublichen Vorgänge zu Silvester 2015 und beinahe auch wieder 2016 lieber ganz still sein und sich um die eigenen Probleme kümmern. Ich würde meiner Tochter auch nicht empfehlen, ihre Silvesterfeier in Köln zu verbringen. Aber nicht auf Basis irgendwelcher Mutmaßungen sondern auf ganz realen Ereignissen!



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