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Die Solisten Bernhard Hansky (rechts) und Sebastian Engel.

Foto: L. Thiele Bild 1 / 4

Hobby fordert ganze Familie

Austauschschüler schwärmt von Deutschland Junge Musiker begeistert von Schumannhaus Marketing-Expertin motiviert Publikum

erschienen am 14.11.2017

Andreas Hascher (56), Vorsitzender der Aquarienfreunde Zwickau, machte am Sonnabend kein Hehl aus seiner Freude, die lange Schlange am Eingang zur diesjährigen Zierfisch- und Pflanzenbörse des Vereins zu sehen. Am Ende des Tages waren es mehr als 800 Besucher, die in den ehemaligen Netto-Markt des Planitz-Centers geströmt waren, uns sich mit Fischen und Wasserpflanzen für das heimische Aquarium einzudecken. Obwohl die Börse bis 16 Uhr geöffnet hatte, waren etliche der knapp 200 Becken schon um die Mittagszeit leer gekauft. "Vom Verkaufserlös erhält unser Verein zehn Prozent. Das Geld verwenden wir für die Deckung der Veranstaltungskosten. Was dann noch hängen bleibt, fließt in unsere Vereinsarbeit", sagte Andreas Hascher. Er darf sich rühmen, der "dienstälteste" Zwickauer Aquarienfreund zu sein. Bereits mit zwölf Jahren trat er dem Verein bei. Über die Jahre hat er sich auf die Zucht eierlegender Zahnkarpfen spezialisiert, die auch als Killifische bekannt sind. Mittlerweile stehen in seinem Keller knapp 100 Aquarien, von denen etwa 70 noch mit Zierfischen besetzt sind. "So ein Hobby funktioniert natürlich nur, wenn auch die Familie dahinter steht. Das ist bei mir zum Glück der Fall", sagte er. (awo)

Francisco Aviles (16) ist einer von acht Jugendlichen aus der Partnerschule in San Salvador, die derzeit am Christoph-Graupner-Gymnasium Kirchberg die Schulbank drücken. Es ist bereits das dritte Mal, dass Austauschschüler aus dem mittelamerikanischen Land für mehrere Wochen an der Bildungseinrichtung weilen. "Wir sind sowohl an der Schule, als auch in unseren Gastfamilien ganz toll aufgenommen worden. An Deutschland finde ich schön, dass man sich überall so frei bewegen kann", sagt der 16-Jährige, der die deutsche Sprache sehr gut beherrscht. Das ist wohl auch einer der Gründe, dass es ihm relativ leicht fällt, im Unterricht mitzukommen. Physik, Mathematik und Geschichte gehören zu den Lieblingsfächern des Zehntklässlers, der später einmal Bauingenieurwesen studieren möchte. "Ich glaube, der Unterrichtsstoff hier in Deutschland ist in vielen Bereichen ähnlich wie in meiner Heimat. Mir macht das Lernen an diesem Gymnasium Spaß." Aber, und das sei ihm ebenso wichtig, er kann während seines Aufenthaltes auch Land und Leute kennenlernen. Abstecher nach Potsdam, Köln, Dresden oder in das Elbsandsteingebirge hätten ihm besonders gut gefallen. Die acht Schüler aus El Salvador bleiben noch bis Anfang Dezember am Christoph-Graupner-Gymnasium. (awo)

Bernhard Hansky und Sebastian Engel sorgten als Solisten des 17. Liedersalons der Damm/Rumpf/Hering-Stiftung-Kinderhilfe für Bravorufe und stürmischen Applaus am Sonntagabend im Robert-Schumann-Haus. "Wir sind ganz überwältig von dem Empfang des Publikums und der Akustik des Saales", so der 29-jährige Bariton Hansky, der wie auch sein ein Jahr jüngerer Mitstreiter am Klavier auf Honorar verzichtete. "Es war uns eine große Ehre in diesem ehrwürdigen Haus für einen guten Zweck aufzutreten und würden es jeder Zeit wieder tun. Beim nächsten Mal bringen wir auf jeden Fall auch Schumanns Lieder mit", sagten die jungen Mitglieder der Semperoper, die in ihrem Programm "An die ferne Geliebte" s das Liedergut von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Antonin Dvorak und Richard Strauß vereinten. Das restlos begeisterte Zwickauer Publikum spendete an dem Abend des Benefizkonzertes rund 2000 Euro an die Stiftung. "Erfahrungsgemäß kommen im Nachgang immer noch ein paar Spenden per Überweisung", sagt Monika Uhlmann, die seit diesem Jahr dem Vorstand der 2007 gegründeten Stiftung angehört und am Sonntag von dem Gründer Marco Damm als das "Herz" der Stiftung bezeichnet wurde. Seit der Gründung der Stiftung konnten mehr als 225.000 Euro an Spendengeldern eingeworben und damit sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in Sachsen gefördert werden. (lth)

Sabine Asgodom (64) euphorisierte beim IHK-Marketingforum vergangenen Donnerstag Unternehmer und Führungskräfte. Im Vortrag ermunterte die Management-Trainerin zur Arbeit am Selbstbild: "Eigenlob stimmt", an Menschensicht: "Andere Menschen sind anders - zum Glück!", an Führungsstil: "Positive Kommunikation stärkt Kreativität, Verkaufsergebnis und Kundenzufriedenheit" sowie an Erfolgsfantasie und Chancenverwertung.

Tiefgründig, lebensnah und originell konfrontierte die Münchner Unternehmerin und Autorin die Teilnehmer mit ihrem Persönlichkeitsprofil ("Eine gewisse Dominanz im Raum ist unüberhörbar"), mit lieb gewordenen Komfortzonen ("Die meisten Menschen tun nicht das, was sie wirklich wollen. Schwingen Sie den ,Aber'-Besen!") und mit ihrer Aufgabe, sich den Herausforderungen kommender Jahre zu stellen ("Auf Konjunkturdellen, sinkende Nachfrage und Trends reagieren - auch wenn es weh tut!").

Thesen und Interaktionen verknüpfte die Referentin mit Forschungsergebnissen, Konzepten und eigenen Erfahrungsberichten. So auch die Voraussetzungen für ein erfülltes Leben: Beziehungen pflegen, Sinn im Tun finden,..., Flow erleben. Letzteres beschreibt den beglückend mentalen Zustand völliger Vertiefung in einer Tätigkeit, bei der z.B. Künstler, Sportler oder Wissenschaftler Zeit und Raum vergessen. - Das IHK-Marketingforum bot den passenden Rahmen, wie begeisterte Besucher bestätigten. (kabu)

 
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