In Wirtschaftskrimi fällt ein erstes Urteil

Chemnitz/Zwickau. In dem Wirtschaftskrimi um eine renommierte Zwickauer Beschäftigungsgesellschaft wurde am Mittwoch ein erstes Urteil gesprochen. Eine ehemalige Geschäftsführerin ist dabei wegen vorsätzlichen Subventionsbetruges zu einer Strafe von zwei Jahren verurteilt worden, ausgesetzt auf Bewährung.

Die Staatsanwaltschaft hatte unter anderem wegen der hohen Schadenssumme von 4,5 Millionen Euro eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten gefordert. "Die Schadenssumme ist ein dickes Ding, das hat man nicht jeden Tag", räumte auch der Richter ein. Für die 58-Jährige spreche aber unter anderem, dass sie die Geschäfte nicht selbst mit eingefädelt, selbst ihren Job beendet und umfassend zur Aufklärung beigetragen habe. Gegen zwei weitere Angeklagte laufen indes weitere Ermittlungen. (na)

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