Rentner bei Einbruch gestorben

Zwickau (dpa/sn) - Wegen eines Einbruchs mit tödlichen Folgen steht ein 38-Jähriger seit Donnerstag vor dem Landgericht Zwickau. Der Mann soll vor mehr als sechs Jahren zusammen mit vier mutmaßlichen Komplizen in das Haus eines Zwickauer Rentners eingestiegen sein und den 75-Jährigen gefesselt haben. Der Mann sei infolgedessen an stressbedingtem Herzversagen gestorben, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Die Bande soll demnach fünf Mal gezielt in Häuser älterer Menschen in der Region Zwickau eingebrochen sein. Dabei soll sie Bargeld und Wertgegenstände im Wert von rund 20 000 Euro erbeutet haben. Der Angeklagte schwieg zum Prozessauftakt. Gegenüber dem Ermittlungsrichter hatte er jedoch den Einbruch bei dem Rentner eingeräumt. Von dessen Tod will er aus der Zeitung erfahren haben.

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