Stadt nutzt Havarie für Sanierung der Fahrbahn

Weil die Reichenbacher Straße in Zwickau derzeit ohnehin teilweise gesperrt ist, soll dort nicht nur der Wasserschaden behoben werden. Entscheiden muss aber der Bausausschuss.

Zwickau.

Eine Havarie an einer Wasserleitung sorgte am zweiten Weihnachtstag in Zwickau für eine Vollsperrung der Reichenbacher Straße zwischen Bürgerschachtstraße und Straße am Bahnhof. Nach den bisherigen Planungen soll die Bundesstraße in diesem Abschnitt bis April für den Fahrverkehr gesperrt bleiben. Die Wasserwerke werden in dieser Zeit die Leitung in Ordnung bringen und den komplett unterspülten Straßenabschnitt bauen.

Die Vollsperrung will die Stadt nutzen und gleich das gesamte Teilstück unter der Eisenbahnbrücke zwischen den beiden Einmündungen instand setzen. Heute Abend soll der Bauausschuss dem notwendigen Vorhabensbeschluss zum Bau des Abschnittes zwischen Bürgerschachtstraße und Straße am Bahnhof zustimmen. Gleichzeitig ist die Vergabe des 190.000-Euro-Auftrages an eine Baufirma aus Reinsdorf vorgesehen. Vorgesehen ist, die Deck- und Bindeschicht zehn Zentimeter tief abzufräsen und diese anschließend neu aufzubringen. Dabei soll auch die Entwässerung auf diesem Straßenabschnitt ver- bessert werden. Und zusätzlich sollen auch die völlig verschlissenen Deckschichten der Gehwege entlang der Reichenbacher Straße und an der Einmündung der Bürgerschachtstraße erneuert werden, heißt es.

Damit muss die Stadt wieder eine Straße erneuern, nachdem die Wasserwerke dort gebaut haben. Wie Bürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU) im Bauausschuss sagte, stünden 52 Prozent aller Straßen- baumaßnahmen in Zwickau in Verbindung mit Arbeiten der Wasserwerke. Dabei sind es immer häufiger Havarien. Vor wenigen Tagen musste auch die Gewandhausstraße nach einem Rohrbruch gesperrt werden.

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