Werbung/Ads
Menü

Themen:



Foto: Ralph Koehler/propicture

"Das freundschaftliche Verhältnis zwischen unseren Chören ist gewachsen"

Simon Fröhlich (28), der künstlerische Leiter der Chorvereinigung "Sachsenring", dirigierte das Oratorium. Mit ihm sprach Viola Martin nach dem Konzert.

Freie Presse: Waren Sie zufrieden mit dem Auftritt?

Simon Fröhlich: Sehr zufrieden. Ich war schon sehr angespannt vorher. Aber es hat alles gut geklappt. Der große Beifall hat uns gezeigt, dass es uns gelungen ist, das Publikum zu begeistern.

War das Oratorium das größte Werk, das Sie bisher dirigiert haben?

Ja.

Was war für Sie die größte Herausforderung während der Aufführung?

Ich habe ja in Weimar ein Musikstudium auf Lehramt absolviert und anschließend ein Chordirigentenstudium und war bereits musikalischer Leiter verschiedener Chöre. Hier aber musste ich neben den Chören auch das Orchester dirigieren und die Solisten im Blick haben. Ich habe das erste Mal das Philharmonische Orchester Plauen-Zwickau dirigiert. Das war eine sehr positive Erfahrung.

Wie lange vorher haben Sie sich mit dem Stück beschäftigt?

Die Idee zu dem Projekt ist bereits vor zwei Jahren von Reinhold Siebert, dem Vorstandsvorsitzenden unserer Chorvereinigung, geboren worden. Als ich im August 2017 musikalischer Leiter des Ensembles wurde, begann dann die intensive Probenarbeit, die auch mit zwei gemeinsamen Probelagern mit den Jablonecern einherging. Ich habe mich aber nicht nur mit der musikalischen Herausforderung, sondern auch mit dem geschichtlichen Hintergrund beschäftigt.

Was hat Sie an dem Stoff gereizt?

Dass er sich in Gestalt von Jan Hus mit der frühen Reformation und damit mit einem Stück Vergangenheit der Kirche beschäftigt. Das Wirken und das Schicksal von Jan Hus den Menschen nahe zu bringen, ist mir als evangelischem Christen wichtig. Ich arbeite als Musiklehrer am evangelischen Schulzentrum und wirke auch als Kantor in Ebersbrunn und der Christuskirche Zwickau-Planitz.

Gibt es weitere Aufführungen des Oratoriums?

In Zwickau nicht. Aber am 6. Oktober geht es im Theater in Jablonec noch einmal über die Bühne.

Wird es nach dem großen Erfolg neue, gemeinsame Projekte mit dem Janacek-Chor geben?

Bestimmt. Aber nicht gleich. Es war ein riesiger Aufwand, auch finanziell. Gestemmt werden konnte das Projekt nur mithilfe von Fördergeld des Europäischen Sozialfonds für regionale Entwicklung in Höhe von 15.000 Euro und Sponsorengeld regionaler Firmen. Aber es war eine sehr schöne Zusammenarbeit. Das freundschaftliche Verhältnis zwischen unseren Chören ist bei der gemeinsamen Arbeit an dem Projekt gewachsen und hat Lust gemacht auf mehr.

 
Seite 2 von 2
Städtepartnerschaft beschert Hörgenuss
"Das freundschaftliche Verhältnis zwischen unseren Chören ist gewachsen"
 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
0
Kommentare
0
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)

Lesen Sie auch

Bildergalerien
  • 22.06.2018
Bernd von Jutrczenka
Fronten im Unionsstreit verhärten sich vor EU-Asyltreffen

Berlin/Brüssel (dpa) - Vor dem Migrationsgipfel in Brüssel verschärfen CDU und CSU den Ton im Asylstreit. Schleswig-Holsteins CDU-Ministerpräsident Daniel Günther warf der CSU vor, sie wolle die gesamte Union auf einen antieuropäischen Rechtskurs zwingen. zum Artikel ... Galerie anschauen

 
  • 21.06.2018
Christian Charisius
EU-Staaten beraten über Asyl: CSU warnt vor Scheckbuch-Deals

Berlin/Brüssel (dpa) - EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will Asylbewerber sanktionieren, die nicht in dem für sie zuständigen EU-Land bleiben. Der Vorschlag ist Teil seines Entwurfs für eine gemeinsame Erklärung, über die Regierungschefs von elf Mitgliedstaaten am Sonntag beraten sollen. zum Artikel ... Galerie anschauen

 
  • 21.06.2018
Elizabeth Fraser
Von der Leyen rügt Trumps «Kommentare vom Spielfeldrand»

Berlin (dpa) - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat kurz vor dem Nato-Gipfel im Juli öffentliche Belehrungen und Kritik aus dem Weißen Haus am deutschen Wehretat deutlich zurückgewiesen. zum Artikel ... Galerie anschauen

 
  • 21.06.2018
Robert Günther
Das LG G7 ThinQ im Test

Berlin (dpa/tmn) - Künstliche Intelligenz ist momentan das große Ding bei den Smartphone-Herstellern. Auch LG will mitmischen und bringt mit seinem neuen G7 ThinQ ein Android-Spitzenmodell heraus, dessen Kameras selbst erkennen sollen, was sie ablichtet. zum Artikel ... Galerie anschauen


 
 
 
Wetteraussichten für Zwickau
So

16 °C
Mo

19 °C
Di

22 °C
Mi

23 °C
Do

20 °C
 
Unsere Youtube-Videos

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Freie Presse Immobilien
Immobilienangebote für Zwickau und Umgebung

Finden Sie Ihre Wohnung in der Region Zwickau

Immobilienportal

Mietangebote

Kaufangebote

 
 
 
 
Online Beilagen
 
 
 
Ärztliche Notdienste
Apotheken und Ärzte der Region

Manchmal muss es schnell gehen. Notrufe und Notdienste der Apotheken und Ärzte finden Sie hier.

weiterlesen
 
 
 
 
Freie Presse vor Ort

08056 Zwickau
Hauptstraße 13
Telefon: 0375 5490
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 9.00 - 17.30 Uhr, Sa. 9.00 - 11.00 Uhr

weiterlesen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm