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AFD-Chef Jörg Meuthen: «Überlegen, ob wir uns in die Talkshows einklagen.»

Foto: Bernd von Jutrczenka

AfD droht mit Klage gegen TV-Sender

erschienen am 14.07.2017

Berlin (dpa) - Die AfD fühlt sich in den Polit-Talkshows von ARD und ZDF nicht angemessen vertreten und erwägt deshalb eine Klage gegen die Fernsehsender.

«Es ist schwer, mit Themen durchzudringen, wenn sie vor allem von den öffentlich-rechtlichen Medien nicht transportiert werden», sagte der Parteivorsitzende Jörg Meuthen dem «Focus». «Wir überlegen gerade, ob wir uns in die Talkshows einklagen. Rechtlich ist das möglich.»

Nach einer parteieigenen Auswertung seien unter den insgesamt 162 eingeladenen Politikern der vier großen Talkshows von Frank Plasberg, Maybritt Illner, Sandra Maischberger und Anne Will im ersten Halbjahr 2017 nur vier AfD-Vertreter gewesen, sagte Meuthen dem Magazin. Das seien gerade einmal 2,5 Prozent.

Meuthens Kritik stößt bei den Sendern auf Unverständnis. «Die Talkredaktionen entscheiden selbst, welche Gäste sie zu welchen Themen einladen. Es gibt keine Quotierung bei der Auswahl», sagte ARD-Chefredakteur Rainald Becker dem «Focus». Auch WDR-Sprecherin Kristina Bausch betonte, es gehe rein um «journalistische Kriterien».

 
© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
 
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Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 20.07.2017
    20:43 Uhr

    Zeitungss: @BlackSheep:Ich bin farbneutral, was ich gelegentlich in meinen Beiträgen am Rande einbringe und somit UNABHÄNGIG. Die AfD zählt nun nicht zu meinen Freunden und die Linke auch nicht, was gelegentlich auch zum Ausdruck kommt. Was die Meinungsbildung in diesem Land angeht, gebe ich Ihnen recht, wer überhaupt sich an die Verarbeitung macht, kommt zu einem anderen Ergebnis, was nicht immer der gewünschten Meinung im Land entspricht. Ich formuliere es einmal etwas härter, für meinen Unterhalt muß ich nicht an täglichen Darmbegehungen teilnehmen, was heute eigentlich Standart ist und nicht jeder merkt, merken darf oder kann. Hier setze ich gelegentlich an, OHNE ERFOLG, und die eigentlich Betroffenen sind so "ZUFRIEDEN", besser kann ein System nun einmal nicht funktionieren. Zeigen sie mir einen im öffentlichen Dienst Beschäftigten mit abweichender Meinung von den Vorgaben, es ist "tödlich", in der Privatwirtschaft sieht es genau so aus. Meine Meinung muß man nicht akzeptieren, roten Daumen dran und fertig, ich habe deshalb keine Nachteile, außer der eigentlich vertanen Zeit und ganau damit habe ich auch keine Probleme, wie gesagt, ich zähle NICHT zu den Betroffenen.
    Einen schönen Abend noch.

    0 1
     
  • 20.07.2017
    17:28 Uhr

    BlackSheep: @Blackadder, ich habe nicht verlangt das Sie sich Gedanken machen(obwohl das für jeden gut ist), ich hätte mich über ordentlichen Umgangston schon gefreut. Aber sobald man sachliche Kritik an dieser Flüchtlingspolitik äußert, sich vielleicht noch als Fan der AfD outet ist ihnen vernünftige Umgangston abhandengekommen. z. B. hier https://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FLOEHA/Sexuelle-Uebergriffe-auf-drei-Maedchen-in-Niederwiesa-artikel9805355.php# wenn man über belästigte Mädchen sagt die können sich wehren.
    @Zeitungss, ich versuche es mal einfach zu sagen, ob Sie links oder rechts sind ist mir egal. Allerdings zeigen Ihre Äußerungen über den Umgang mit der AfD das Ihnen Meinungsfreiheit gleichgültig ist. Die spielen zur Zeit in der Meinungsbildung in diesem Land eine Rolle und das ist ignorieren nun mal schwachsinnig, wenn die alle so unfähig sind sollte es doch für die klugen Leute der etablierten Partein ein leichtes sein die zu zerpflücken.

    0 1
     
  • 20.07.2017
    11:51 Uhr

    Blackadder: @blachsheep: SIE haben das doch verlangt, nicht ich.

    1 1
     
  • 20.07.2017
    06:09 Uhr

    BlackSheep: @Blackadder, ist schon schlecht wenn man von anderen verlangt sich Gedanken zu machen, aber selbst nicht bereit dazu ist.

    2 2
     
  • 19.07.2017
    21:56 Uhr

    Zeitungss: @BlackSheep: Ich arbeite mit Hochdruck daran, mich der allgemein gewünschten Meiungsbildung anzushließen, was einen enormen Kraftaufwand erfordert und unter dem Strich nicht zielführend ist.
    Frage noch, wie habe ich Sie persönlich und den Rest der Welt beleidigt ???? Was nicht ins Konzept passt, ist nicht erwünscht.
    Wenn Ja, bitte ich untertänigst und in gebückter Haltung um Vergebung. Ich denke, über Schadenersatz können wir uns außergerichtlich einigen. Ich höhre.

    2 2
     
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