Flüchtlingszahl geht weiter zurück

Kriege toben, Menschen flüchten: im vergangenen Monat sind dennoch weniger Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der nicht entschiedenen Asylanträge ging zurück.

Berlin (dpa) - Die Zahl der neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge ist im Februar weiter gesunken. Im vergangenen Monat wurden 11.000 Menschen hierzulande erstmals als Asylsuchende registriert, wie das Bundesinnenministerium in Berlin mitteilte.

Das waren knapp 1300 weniger als im Januar und rund 3300 weniger als im Februar 2017. Die meisten Geflüchteten kamen zuletzt aus Syrien, Irak und Nigeria.

Die Zahl der beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gestellten Asylanträge (Erst- und Folgeanträge) lag im Februar bei 12.490. Entschieden hat das BAMF im vergangenen Monat über 21.300 Anträge (Vormonat: rund 29 200; Vorjahresmonat: rund 71 500).

Die Zahl der noch nicht entschiedenen Asylanträge beim Bundesamt lag Ende Februar bei knapp 55 300. Die anhängigen Verfahren gingen damit im Vergleich zu Ende Januar um rund 2400 zurück. Vor einem Jahr hatte das BAMF noch einen Berg von mehr als 333.800 Altfällen gezählt.

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11Kommentare
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  • 4
    1
    Steuerzahler
    14.03.2018

    Um über die PKS zu reden und diese zu deuten müsste man die PKS-Richtlinien kennen. Erst dann ist eine objektive Einschätzung möglich. Ich glaube nicht, dass diese veröffentlicht wurden. Und ja, die PKS selbst ist auch nicht das Non-plus-Ultra. Da spielen auch viele Faktoren eine Rolle. Angefangen von der subjektiven Bewertung durch den Beamten, der den jeweiligen Fall einstellt bis hin eben der Vorgaben, nach denen die Bewertung erfolgt. Letztlich spielt auch eine große Rolle, welche Zahlen ich auswähle und wie ich sie interpretiere. Also ist immer auch der gesunde Menschenverstand gefragt und keine bloße Statistik. Wer mit offenen Augen durch's Leben geht sieht, was los ist kann auch zwischen den Zeilen lesen.

  • 4
    5
    kartracer
    13.03.2018

    Mich würde echt interessieren, was die Roten
    zu kritisieren haben, wetten, daß Sie zu feige, oder
    nur mitfühlend sind. Gut Einen kenne ich.
    Mir sind die Roten, gerne auch im 2 stelligen Bereich,
    schnuppe, aber genau in diesem Stiel laufen auch
    Wahlen ab.
    Treu mitlaufen, und wenn es schiefgeht, waren natürlich
    Alle dagegen, so sind sie die Menschen.
    Mich erinnern da immer wieder die Dokumentationen
    der Naziherrschaft, da standen Tausende, auf Plätzen, und konnten den rechten Arm nicht gerade genug
    bekommen, aber danach hatte das KEINER gewollt.
    Also wo sind die DREI Antworten???

  • 9
    6
    kartracer
    13.03.2018

    @Blackadder, sehen Sie genau das hatte ich
    gemeint, wo bitte habe ich etwas zu Zahlen der Polizei
    geschrieben?!
    Ich habe auf nichts direkten Bezug genommen, nicht
    mehr und nicht weniger.
    Sie wollen nicht diskutieren, sondern einfach nur
    recht behalten, leider.

  • 11
    4
    1953866
    13.03.2018

    @Blackadder, Ihre Statistik ist zwar nicht falsch aber sehr einseitig. Da werden nur Morde erfasst.
    "2016 wurden demnach [nach Kriminalanalysen der Polizei] 92 Kinder und Jugendliche getötet."
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/berlin-mutmasslicher-moerder-der-14-jaehrigen-soll-in-u-haft-15490414.html

    https://www.focus.de/panorama/welt/mordfall-wer-ist-der-15-jaehrige-der-keira-aus-berlin-erstochen-haben-soll_id_8601911.html

    und andere.
    Da sieht das nämlich schon etwas anders aus. Und wenn Gerichte zu der Ansicht gelangen, bei, Mia, Keira, der 15 jährigen A. auf dem Parkdeck in Dortmund, und so weiter sind die Mordmerkmale nicht erfüllt, dann tauchen die auch nicht in Ihrer Statistik auf. Dann wurden die nämlich nur "totgeschlagen". Tot sind die trotzdem und zwar nicht durch Krankheit, oder tragische Unfälle, sondern bewusst durch die Hand Anderer.

  • 8
    0
    Täglichleser
    13.03.2018

    Wenn man ein bestimmtes Weltbild hat. Überzeugt von etwas ist. Kann man aber trotzdem mit jemanden
    diskutieren, der eine andere Meinung, Überzeugung
    hat. Vielleicht kann man ihn überzeugen, ihn zum
    Nachdenken anregen. Selbst sollte man zuhören können. Auch wenn man denkt, wie kommt der auf so was, was schreibt der von einen Mist. Die eigene Antwort sollte aber dann sachlich auf sein Argument eingehen.

  • 3
    8
    Blackadder
    13.03.2018

    "kartracer: @Blackadder, wenn eine Statistik nicht
    gefällt, glaubt man sie in der Regel auch nicht."

    Na dann. Keine weitere Diskussion nötig. Dann haben Sie wohl alternative Fakten. Ich halte mich an die Zahlen von der Polizei.

  • 7
    7
    kartracer
    13.03.2018

    @Blackadder, wenn eine Statistik nicht
    gefällt, glaubt man sie in der Regel auch nicht.
    Mit dem Weltbild ist das so eine Sache, die meist mit
    Einsicht zusammenhängt, und nach einiger Betrachtung, bei Ihnen sicherlich oft mit dem genannten roten
    Daumen einher geht.
    Das war auch bei "aardvark" schon erkennbar, wenn
    Sie sich erinnern.
    Wenn man seine eigene Meinung als einzig richtige
    betrachtet, ist eine Disskusionsfähigkeit nun mal
    etwas schwierig.

  • 7
    6
    Täglichleser
    13.03.2018

    Genau so Blackadder. Man merkt schon, wer hier in Dialog gehen will und wer gegensätzliche Meinung
    nur mit dem roten Daumen beantwortet evtl. nur etwas dagegensetzt ohne auf dem Gegenüber mit
    seinen Argumenten einzugehen. Es fehlt einem ja selbst schwer manchmal auf den anderen einzugehen,
    besonders wenn Dinge nur so dahingeschmissen werden ohne Überlegung und vielleicht mit vielen
    Links ohne Erläuterungen.

  • 5
    12
    Blackadder
    13.03.2018

    Wer sagen Sie das, Täglichleser. Für meine Kriminalstatistik zum Thema Morde im anderen Artikel habe ich 7 rote Daumen bekommen. Da frage ich mich doch: gefällt den Leuten die Statistik nicht oder glauben Sie der Statistik nicht, nur weil sie nicht ihrem Weltbild entspricht.

  • 5
    7
    Täglichleser
    13.03.2018

    Mit solchen Leuten, die alles bezweifeln, jeden Fakt,
    jede noch so klare Augenscheinlichkeit ignorieren, wird es schwer,
    in das Gespräch zu kommen. Geschweige gesellschaftliche Ursachen von gesellschaftlichen Verwerfungen zu diskutieren.

  • 10
    8
    gelöschter Nutzer
    12.03.2018

    Eine Frage nur: Dafür geht die Zahl der Migranten in die Höhe, oder? Alles nur eine Frage der Bezeichnung dieser Leute.



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