Es flirrt

Klassik

Es gibt wenige Komponisten, die ein so vielgestaltiges Klavierwerk hinterlassen haben wie Maurice Ravel (1875-1937). Seine Bandbreite reichte vom Neoklassizismus bis zum Impressionismus. Repräsentative Beispiele dafür gibt der Pianist Alexander Krichel auf seinem Ravel-Album "Miroirs" (Sony), das neben dem gleichnamigen Zyklus musikalischer Klangbilder die Trilogie "Gaspard de la Nuit" und die Suite "Le Tombeau de Couperin" umfasst. Dabei arbeitet der 27-Jährige das leicht-flirrende, tonmalerische Element ebenso eindrucksvoll heraus wie die fast mathematisch-präzise Rhythmik in der Hommage Ravels an den barocken Kollegen Francois Couperin. Zum Jahr des 80. Todestags des Meisters ein würdiger Beitrag.

Dieser Beitrag erschien in der Wochenendbeilage der "Freien Presse".

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