Es groovt

Indie

Sind Milky Chance doch nur ein One-Hit-Wonder? Mit dem zweiten Album "Blossom" (Vertigo) wehrt sich das Kasseler Duo gegen dieses Schnellschussurteil, denn die chart-erfolgversprechenden Trademarks des Überraschungs-Hitdebüts von vor vier Jahren werden beibehalten: Folk, 80er, Elektronica und die einmalig nasal-kratzige Stimme von Clemens Rehbein. Auch, wenn es diesmal weniger locker klingt, sonder eher seriös und nachdenklich. Dann sind da noch die um die Akustikgitarre maßgeschneiderten, groß arrangierten Beats, deren angenehmer Groove das eigentliche Highlight der Platte ist. Nur leider gehen sie hinter den dominanten Hooklines unter. Beats oder Gitarre, weniger von einem wäre vielleicht mehr gewesen. 

Dieser Beitrag erschien in der Wochenendbeilage der "Freien Presse".

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