Unentdeckte Nachbarn: Theatertreffen zu Rechtsterrorismus

Chemnitz/Zwickau (dpa/sn) - Fünf Jahre ist es her, dass das NSU-Terrortrio aufgeflogen ist. Die Justiz arbeitet die Taten noch immer auf und auch die Gesellschaft sollte sich weiter mit den Rechtsterroristen beschäftigen, finden Chemnitzer Theatermacher.

Das Theatertreffen «Unentdeckte Nachbarn» will vom 1. bis 11. November der Frage nachgehen, wie rechte Strukturen Sachsen bis heute prägen. «Es geht auch, aber eben nicht nur um den NSU. Der NSU ist nur ein Symptom für das, was gerade überall in Sachsen passiert», sagte die künstlerische Leiterin des Projekts Laura Linnenbaum der Deutschen Presse-Agentur.

Bei dem Treffen soll in der Zwickauer Hochschulbibliothek auch die Arbeit des Verfassungsschutzes beleuchtet werden. Die Ausstellung «Versagen mit System» zeigt ab Samstag, wie der Geheimdienst als Frühwarnsystem versagt habe, heißt es im Programmheft.

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