Deutsches Maggi-Eis lockt sogar Kunden aus Japan

Maggi-Eis gehört in der Eisdiele von Uwe Hoffmann (54) in Saarbrücken jetzt fest zum Sortiment. Vor einem Jahr hat der Saarländer die leicht salzige, cremefarbene Sorte erfunden: «Wir haben mittlerweile etliche Stammkunden. Wir können das nicht rausnehmen», sagt Hoffmann vom Eiscafé Favretti.

Saarbrücken (dpa) - Maggi-Eis gehört in der Eisdiele von Uwe Hoffmann (54) in Saarbrücken jetzt fest zum Sortiment. Vor einem Jahr hat der Saarländer die leicht salzige, cremefarbene Sorte erfunden: «Wir haben mittlerweile etliche Stammkunden. Wir können das nicht rausnehmen», sagte Hoffmann vom Eiscafé Favretti. Der 54-Jährige hatte das Maggi-Eis als etwas «typisch Saarländisches» kreiert: Denn die Saarländer liebten die Würze aus der kleine Flasche - und kippten sie sich auf Salate, Nudeln, Mettbrötchen, Pizza oder Ei.

Immer wieder kämen Kunden nur wegen des Würzeises, berichtete Hoffmann. «Der, der von am weitesten her kam, war aus Japan.» Er sei geschäftlich in Europa unterwegs gewesen und als «Maggi-Fan» eigens nach Saarbrücken gekommen. «Er hat zehn Kugeln gegessen und war total begeistert.» Wer mag, kann sein Maggi-Eis auch mit Tomate oder Basilikum «toppen» und mit Salz, Pfeffer oder Maggi nachwürzen.

Hoffmann denkt bereits über eine neue Eissorte nach. «Wir sind dran am Probieren, haben es aber noch mal zurückgestellt.» Welcher Geschmack? Das wollte er noch nicht verraten. Zurück zum Maggi-Eis: Wie beim Start im Sommer 2017 spalte es nach wie vor: Entweder man finde es auf Anhieb lecker, oder es schmecke überhaupt nicht.

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