Baugerüste in der Krypta des Völkerschlachtdenkmals fallen

Leipzig (dpa/sn) - Im Inneren des Leipziger Völkerschlachtdenkmals fallen bis Ostern die Baugerüste. 8 riesige Totenmasken mit ihren 16 Wächtern in der Krypta seien fertig saniert, sagte Oberbauleiter Ronald Börner am Donnerstag. Bis Ostern sollen die Figuren aus Beuchaer Granitporphyr für die Besucher wieder sichtbar sein. An den fünf Meter hohen Totenmasken und den Wächtern seien Granatsplitterschäden aus dem Zweiten Weltkrieg ausgebessert worden, zudem seien sie gereinigt und neu verfugt worden. In den nächsten Monaten solle auch noch der Krypta-Fußboden aus poliertem Granit aufbereitet werden, sagte Börner.

Das gigantische, 91 Meter hohe Völkerschlachtdenkmal wird seit zehn Jahren mit Millionenaufwand saniert. Bis zum Doppeljubiläum 200 Jahre Völkerschlacht und 100 Jahre Denkmal in diesem Herbst soll der monumentale Bau mit dem Hauptplateau und der Freitreppe fertig sein. Die weitere Sanierung der Außenanlagen wird sich laut Börner noch bis etwa 2017 hinziehen. Das Denkmal erinnert an die blutige Völkerschlacht 1813 zwischen den Truppen Napoleons und den verbündeten Heeren Österreichs, Preußens, Russlands sowie Schwedens, an der mehr als eine halbe Million Soldaten beteiligt waren.

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