Nach Terror-Alarm in Kappel: Behörde dankt Anwohnern

Drei Wochen nach dem großen Anti-Terror-Einsatz im Stadtteil Kappel hat sich der Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) im Namen seiner Behörde bei den Einwohnern des Stadtteils bedankt. "Die Bevölkerung hier hat uns die Arbeit leicht gemacht, es gab trotz Sperrung und Evakuierung keine bösen Worte", sagte Kriminalhauptkommissar Tom Bernhardt in einer Einwohnerversammlung. Er glaube nicht, dass der Einsatz in anderen Städten unter ähnlich günstigen Umständen hätte ablaufen können. Spezialeinheiten der Polizei hatten am 8. Oktober in einem Wohnhaus an der Straße Usti nad Labem den Syrer Dschaber al-Bakr festnehmen wollen. Er stand im Verdacht, einen Terroranschlag vorzubereiten. Dem Mann gelang jedoch die Flucht. Einen Tag später wurde er von Landsleuten in Leipzig dingfest gemacht und der Polizei übergeben. In der folgenden Untersuchungshaft nahm er sich wenige Tage später das Leben. Die Vorgänge werden derzeit von einer Untersuchungskommission analysiert. (micm)

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