Trauer um Luchs aus Wildgatter Oberrabenstein

Ein 16 Jahre altes Luchsweibchen, das seit 2012 im Wildgatter Oberrabenstein lebte, musste in dieser Woche in die Tierklinik gebracht werden. Pflegern war aufgefallen, dass die Wildkatze lahmt. Röntgen- und Computertomografieaufnahmen zeigten, dass das Tier an einem Bandscheibenvorfall litt. Die Ärzte rieten, den Luchs mit entzündungshemmenden Medikamenten und Schmerzmitteln zu behandeln. Im Tierpark war man guter Dinge, der Luchs werde sich erholen. Man brachte ihn zurück ins Wildgatter. Dort starb er jedoch noch in der ersten Nacht seiner Rückkehr.

Geboren wurde sie 2000 in einem Zoo in Barcelona, sagte Tierparkchefin Anja Dube. 2012 kam der Luchs nach Chemnitz, weil es hier kein Weibchen mehr gab. "Wir wollen züchten, um die Art zu erhalten", erklärte Dube. Zwei Junge brachte der Luchs zur Welt, 2013 und 2015. Diese wurden an einen ungarischen und einen tschechischen Zoo abgegeben. "Wir halten und züchten seit vielen Jahren Luchse. Es ist normal, dass man die Jungen abgibt", so Dube. Der Tierpark werde sich nun um ein neues Luchsweibchen bemühen, sagte Salchow. Die Ereignisse seien traurig, aber entsprächen dem Lauf der Dinge. (jpe)

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