Mehrere Verletzte bei schweren Unfällen im Erzgebirge

Pkw stößt an Heinzebank mit Laster zusammen - Mazda überschlägt sich in Schwarzenberg - Unfall an Tankstelle

Lengefeld/Schwarzenberg. Bei drei schweren Unfällen im Erzgebirge sind am Karfreitag sieben Menschen verletzt worden. An der Heinzebank geriet auf der spiegelglatten Straße Richtung B 174 gegen 9 Uhr ein Citroen Berlingo auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Laster zusammen. Der Pkw-Fahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Ein mit im Auto sitzendes Kind wurde ebenfalls verletzt. Im Einsatz waren 15 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lengefeld. Sie befreiten die Insassen aus dem Fahrzeugraum. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Insgesamt entstanden etwa 14.000 Euro Schaden. Die B 101 blieb mehrere Stunden gesperrt.

In Schwarzenberg ereigneten sich laut Polizeiangaben gleich zwei Unfälle am Karfreitag. Auf der B 101 Richtung Aue überschlug sich am späten Nachmittag ein Mazda. Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der 68-jährige Fahrer fuhr in Richtung Bahnhof, als er in einer Linkskurve aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und unter Alkoholeinfluss nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit einer massiven Brückenwand kollidierte. Der Mazda kam auf der Fahrerseite zum Liegen, sodass er durch die Feuerwehr befreit werden musste. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab 0,82 Promille. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5200 Euro. "Ich sah, wie sich das Auto überschlug und auf dem Dach liegenblieb", sagte Augenzeuge Marco Pech. "Doch wir kamen nicht an den Fahrer ran. Die Türe war verkeilt. Wir drehten mit anderen Helfern das Fahrzeug und konnten so den Fahrer aus dem Fahrzeug befreien. Der Rettungsdienst hat den Patienten dann übernommen."

Außerdem wurden im Ortsteil Grünstädtel auf der Schwarzenberger Straße drei Personen bei einem Unfall an einer Tankstelle verletzt. Ein 24-jähriger Seatfahrer wollte nach links in die Tankstelle einbiegen, als er den im Gegenverkehr fahrenden Mitsubishi nicht beachtete und mit diesem kollidierte. Beim Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer, sowie ein 17-jähriger Beifahrer im Seat leicht verletzt. Es entstanden etwa 12.000 Euro Schaden. (fp)

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9Kommentare
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  • 3
    1
    Bewi
    30.03.2013

    Soweit ich den Überlieferungen trauen kann, haben meine Vorfahren auch Eier und Fleisch gegessen und Milch getrunken, als es überhaupt noch keine LKW's gab. Wenn die Lebensmittel aber durch halb Europa gekarrt werden müssen, um einigen Aktionären das Konto zu füllen, dann stimmt hier was nicht. Die Leidtragenden sind nicht nur die Verkehrsopfer, sondern auch die Anwohner der Straßen und unsere Umwelt.

  • 1
    1
    mittelpunkt
    29.03.2013

    kann ja auch ein geklauter lkw sein....

  • 1
    0
    29.03.2013

    Dann muss es aber ein tschechischer Borussia Mönchengladbach Fan gewesen sein, wie man am Schal hinter der Frontscheibe erkennt...

  • 3
    0
    29.03.2013

    So ein Schwachsinn! Leider müssen Lkw-Fahrer auch am Karfreitag für uns fahren, da wir morgen ja wieder frische Milch, Fleisch u.ä. in den Regalen unserer Supermärkte haben wollen. Aber bevor wieder einer sagt: "Das ist aber gar kein Kühlsattel.", dem lege ich §30 StVo nahe. Ebenso dürfen auch Lkw an Karfreitag fahren, die im Kombiverkehr (Bahn-Lkw,Schiff-Lkw) eingesetzt werden.
    P.S.: Ich habe bisher noch nie einen Tschechen getroffen, der Borussia Mönchengladbach Fan war.

  • 4
    0
    29.03.2013

    Leute - es ist nunmal so, daß die erste Verantwortung beim Kraftfahrer liegt. Der hat sich an de Straßenverhältnisse anzupassen - und nicht umgekehrt.
    Und wenn in der Kurve einer auf die Gegenfahrbahn gerät, dann war er objektiv zu schnell - egal, WIE schnell er war, jedenfalls ZU schnell.

    So ist die Rechtslage - auch wenn es unserem Anspruchsdenken an schwarze Asphaltdecken und freie Fahrt für freie Bürger vielleicht nicht einleuchten will...

  • 2
    1
    mittelpunkt
    29.03.2013

    auch wenn das im bezug auf den unfall total unwichtig ist: aber es gibt ausnahmegenehmigungen womit auch deutsche lkws fahren dürfen...nur mal so angemerkt

  • 1
    1
    kajakaja
    29.03.2013

    Da das wahrscheinlich ein LKW aus CZ ist, durfte der leider fahren da der Karfreitag kein internationaler, europaweiter, Feiertag ist. Und gerade in CZ ist´s eben keiner.

  • 3
    2
    29.03.2013

    Karfreitag? War das nicht was mit LKW-Fahrverbot?

    Ansonsten: Der Räumdienst hat bestimmt nichts zu befürchten. Würde man den zur Verantwortung ziehen, dann gäbe das jeden Winter bestimmt viele Klagen...

  • 1
    3
    kajakaja
    29.03.2013

    Werden eigentlich bei solchen Unfällen die mit der Beräumung beauftragten Firmen mit zur Verantwortung gezogen? Offensichtlich wurde dort ja wieder mal grandios nicht geräumt...



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