Dresden erinnert an Zerstörung Ende des Zweiten Weltkriegs

Dresden (dpa/sn) - In Dresden haben am Samstag die Veranstaltungen zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt im Februar 1945 begonnen. Ein ursprünglich geplanter «Mahngang Täterspuren» wurde kurzerhand in eine Kundgebung umgewandelt - ohne durch die Stadt zu ziehen. Zum Auftakt versammelten sich etwa 250 Menschen am Uni-Klinikum. Sie wollten später zum Großen Garten ziehen, um sich dort nach eigenen Angaben einem Aufmarsch Rechtsextremer in den Weg zu stellen.

Beim Dresden-Gedenken ziehen jedes Jahr auch Neonazis auf. Für den Nachmittag war eine Kundgebung von Rechten angemeldet worden. Die Polizei rechnete damit, dass der Marsch von Gegnern blockiert wird. Dennoch erwarteten die Beamten nach den Erfahrungen vergangener Jahre einen friedlichen Verlauf.

Dresden war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach von britischen und amerikanischen Bombern schwer zerstört worden. Bis zu 25 000 Menschen starben. Die Innenstadt versank in Schutt und Asche.

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32Kommentare
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    Freigeist14
    15.02.2018

    G.Bergander:"Wer die Zerstörung Dresdens miterlebt hat-und der Verfasser gehört dazu-dem erscheinen 35.ooo Tote zu wenig.Dennoch akzeptiere ich die Möglichkeit,daß diese Zahl der Wahrheit am nächsten kommt (...) In jedem Fall setzt sie eine Größenordnung.Sie entspricht etwa derjenigen der vier Hamburger Vernichtungsangriffe vom Sommer 1943,das sind etwa 40.000 Tote."

  • 4
    1
    1953866
    15.02.2018

    @Freigeist14, dass die Leute, nachdem sie brennend in die Elbe sprangen, danach weiter brannten, sind also Legenden? Was ist mit dem von mir verlinktem Schreiben der Stadt Dresden, Fälschung?
    Was ist hier gemeint:
    https://www.mdr.de/zeitreise/kriegsspuren-dresden100_showImage-gedenken-dresden146_zc-8824dfcf_zs-6c7954ac.html
    "explodierende Bomben und Geschosse" Welche Geschosse?
    Fragen über Fragen!

  • 2
    5
    Freigeist14
    15.02.2018

    Das Buch,aus dem ich zitiere wurde wegen seiner objektiven Faktentreue europaweit bekannt.
    Merkblätter des Luftschutzes : "Habt keine Furcht vor Phosphor ! Die Gerüchte über das Abregnen von Phophor sind falsch. der geringe Zusatz von P. in der Phosphorbrandbombe dient zur als Zündmittel für die Brandmasse.Diese kann mit Wasser und Sand-wie jede Stabbrandbombe-gelöscht werden (...).
    "Das Feuer am Himmel,die Hölle auf Erden,sie genügen zur Erklärung warum die Dresdner an Phosphor glaubten,auch als keine einzige leergebrannte Bombenhülse gefunden wurde."
    G.B : "Die ostdeutschen Behörden..haben mir eine Kopie eines elfseitigen >Schlussberichts< überlassen,die vom regionalen Polizeicjef ca.einen Monat nach den Angriffen geschrieben wurde.Die Authentizität diese Dokumentes steht außer zweifel. Kurz gesagt,der Bericht zeigt fast das gleiche Ausmaß wie bei den schwersten Angriffen auf Hamburg 1943.
    Die ausschlaggebende Stelle heißt :
    >Bis 10.3.1945 früh festgestellt; 18375 Gefallene,2212 Schwerverwundete 13718 Leichtverwundete.350.000 Obdachlose und langfristig Umquartierte.Die Gesamtzahl der Toten>hauptsächlich Frauen und Kinder

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    4
    1953866
    15.02.2018

    @Blackadder, "warum gerade DIE, die immer fordern das Gedenken an den zweiten Weltkrieg doch nach über 70 Jahren endlich mal ad acta zu legen, genau dieselben sind, die am pompösesten und umfassendsten der deutschen Opfer (und nur denen) gedenken."
    Meinen Sie DIE 11 500 Menschen, die mittels einer Menschenkette "pompös" den "Opferkult" pflegten". Die "Bomber Harris do it again" und "Hope - Fight racism"- Fraktionen, können Sie nicht meinen, diese gedenken ja nicht der Opfer, sondern verhöhnen sie. Und die echten Nazis, ja die gibt es auch , die sich unter Ittner versammelten, da kann von "pompös" wohl auch keine Rede sein.
    Und wenn am 5. März die Stadt Chemnitz pompös den Opfern der Zerstörung von Chemnitz gedenkt (Opferkult),
    https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Technisches-Rathaus-Chemnitz-erhaelt-einen-Friedensplatz-artikel10072351.php
    dann gibt es bestimmt ein Häufchen Gegendemonstranten, die dies verurteilen und auf Ursache und Wirkung verweisen. Da stehen Sie ganz vorn in der ersten Reihe und sind noch stolz darauf. Richtig?

    @SimpleMan, Grundsätzlich liegen Sie richtig, bis auf die Schlussfolgerungen: "Es macht nach über 60 Jahren keinen Sinn eine Historikerkommission?." Eben, es macht keinen Sinn, es sei denn man braucht ein anderes Ergebnis, sprich niedrigere Zahlen. Passt auch zu Ihren Äußerungen: "Und genau um das geht es bei den Streit um die Zahlen. Denn höhere Opferzahlen, soll auch heißen, weniger Täter hier, mehr Täter dort."
    Oder eben auch umgekehrt.

    Der Vergleich Hamburg Dresden hinkt: Eine größere Stadt muss nicht zwangsläufig höhere Opferzahlen bedeuten. Dresden war im Februar mit Flüchtlingen vollgestopft! Übrigens laut Wikipedia spricht man bei Hamburg auch "nur" von 35 000 Toten und da sind die Angaben der Nazis glaubwürdig. So wie man es gerade braucht.

  • 4
    4
    SimpleMan
    15.02.2018

    @Deluxe Das heißt, Sie halten die Zahlen, die damals die Nazis veröffentlich haben, für vertrauenswürdiger? Ihre Zeitzeugen haben bestimmt Schreckliches erlebt, aber sie konnten nicht in der Lage sein, Zahlen zu nennen. Dafür braucht es schon wissenschaftliche Methoden. Wenn man die Zahlen der Opfer mit Hamburg, einer viel größeren Stadt vergleicht, sind die von Ihnen genannten oder vermuteten Zahlen für Dresden unglaubwürdig. Wie Freigeist schon geschrieben hat, gab es in Hamburg 40.000 Opfer.

    Und jetzt wollen sie den sogenannten "reumütige Täterkultur" mit einer "Opferkultur" ersetzen. Da sind aber viele Deutsche zum Glück anderer Ansicht.

    "Deutsche fühlen besondere moralische Verantwortung ? aber keine Schuld ..."
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutsche-fuehlen-verantwortung-aber-keine-schuld-15446803.html
    Ich persönlich fühle mich weder als Täter noch als Opfer, aber eine Mahnung, sollten die Geschichte sein. Das gilt nicht nur für Deutsche. Und genau um das geht es bei den Streit um die Zahlen. Denn höhere Opferzahlen, soll auch heißen, weniger Täter hier, mehr Täter dort, also war doch alles nicht so schlecht ... damals ... Wozu dann zu mahnen.

  • 3
    7
    Blackadder
    15.02.2018

    @Deluxe: Ich bin mir sicher, dass Sie ein sehr wissenschaftliches Youtube Video vorweise können, was eine Kommission von studierten und im Thema seit Jahren bewanderten Historikern widerlegt.

    Der Historiker, den ich kenne, kennt die Studie und hält sie für wissenschaftlich gut fundiert und durchaus haltbar. Er sagt aber auch, dass es nie eine endgültige Zahl geben wird, weil man heute einfach nicht mehr nachvollziehen kann, wie viele Flüchtlinge damals in Dresden waren.

    Wo sind wir nur hingekommen, dass Populismus und gefühlte Fakten für einen großen Teil der Bevölkerung glaubhafter sind, als Wissenschaft und Forschung.

    PS: Ich frage mich zudem, warum gerade DIE, die immer fordern das Gedenken an den zweiten Weltkrieg doch nach über 70 Jahren endlich mal ad acta zu legen, genau dieselben sind, die am pompösesten und umfassendsten der deutschen Opfer (und nur denen) gedenken.

  • 4
    4
    Deluxe
    15.02.2018

    Warum ich der Historikerkommission nicht glaube?
    Weil der Auftrag dieser Kommission vorrangig ein politischer war. Und weil wir wissen, wie die Politik in unserem Land mit diesem Teil der deutschen Geschichte umgeht.

    Und weil ich am Wahrheitsgehalt des Gesamtergebnisses zweifle, wenn bei einigen Details ganz offensichtlich nicht redlich gearbeitet wurde.
    Die Tiefflieger darf es nicht gegeben haben - das scheint mir u.a. der politische Auftrag hinter der Studie gewesen zu sein. Daß die Zeitzeugen des Jahres 1945 Stabbrandbomben mit Phosphorbomben verwechselt haben sollen, ist ein schlechter Witz, der nur zeigt, daß man die heutigen Zeitgenossen für sehr schlecht informiert hält. Oftmals leider zu Recht, denn unser Bildungssystem reduziert den Geschichtsunterricht ja auch ausschließlich auf eine Art reumütige Täterkultur.

    Wer aber in der eigenen Familie Zeitzeugen hatte, deren Berichte das ganze Gegenteil dieser Studie waren und wer sich Hunderten anderen Zeitzeugenberichten nicht völlig verschließt, der wird das Gesamtergebnis aus solcherlei Gründen nicht ohne Skepsis zur Kenntnis nehmen können.

  • 3
    3
    Blackadder
    14.02.2018

    @ Freigeist: Genau mein Punkt. Danke.

  • 3
    3
    1953866
    14.02.2018

    @Blackadder, das Sie sich überhaupt noch trauen hier zu kommentieren ist eine Dreistigkeit ohne gleichen! Sie würdigen skrupellos die Opfer der Bombardierung Dresdens herab! Wie stehen Sie zu den Opfern von Hiroshima und Nagasaki? Auch "Opferkult, Ursache und Wirkung?" Aber Ihre Methode, wenn ihnen etwas nicht passt, die Quelle zu diffamieren, ist nicht neu. Sie selber aber nutzen jedes Provinzblatt, wenn es Ihrer Ideologie dient. Was passt ihnen an Epochtimes nicht? Davon abgesehen ich zitiere nicht Epochtimes, sondern Epochtimes zitiert ein Schreiben der Stadt Dresden von 31.7.1992. Ein kleiner, aber feiner Unterschied!
    @SimpleMan, ich vertraue den "Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei vom 2.3.1945 202.040 Tote" und nicht einer Kommission, die 60 Jahre später feststellt, eigentlich gab es nach diesen Angriffen überhaupt nicht so viele Tote. Noch dazu, da dieser Bericht nicht öffentlich ist und für die nächsten 30 Jahre auch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Nochmal, warum wohl wurde auch zu DDR-Zeiten besonders in Dresden der Opfer gedacht? Berlin, Magdeburg, Dessau, Jena, Nordhausen und Halberstadt oder Plauen und Chemnitz. All diese Städte wurden bombardiert, warum lag auch zu DDR-Zeiten der Fokus auf Dresden?
    https://www.mdr.de/zeitreise/bomben-auf-mitteldeutschland102.html

    @Freigeist14, Wenn in Hamburg im August 1943 im der Operation Gomorrha 40.000 Menschen starben, dann sollte wohl jedem klar sein, das die Zahl von 25 000 Opfern in Dresden nicht stimmen kann. Lesen Sie einfach Ihre eigenen Beiträge über den Feuersturm und der Hitze in 3000 m Höhe.

  • 3
    4
    Freigeist14
    14.02.2018

    Blacksheep@hier machen sich alle Gedanken um die unschuldigen Opfer. Und wieder werden alte Opferzahlen aufgewärmt, bei denen nachweislich Goebbels aus Propaganda und Durchhaltezwecken kurzerhand eine Null hinzufügte. In Hamburg starben im August 1943 im der Operation "Gomorrha " 40.000 Menschen. Aber niemand konstruiert daraus ein Alleinstellungsmerkmal wie bei Dresden.

  • 5
    3
    BlackSheep
    14.02.2018

    Irgendwie wird es einem schwindlig bei diesem um sich werfen mit Zahlen. Haben sich hier einige mal Gedanken darüber gemacht das sich hinter den Zahlen Menschen verbergen? Bei den Opfern des Krieges in Russland fordern hier viele Mitgefühl, warum geht das bei deutschen Opfern nicht, oder waren die schon schuldig weil Sie Deutsche waren? Es bestreitet keiner das Deutschland in Russland einmarschiert ist, aber an Kriegsverbrechen sollte man die gleichen Masstäbe anlegen sonst ist eine Diskussion überflüssig.

  • 3
    1
    aussaugerges
    14.02.2018

    Es kamen ja am 17.2 nochmal 600 USA Bomber.

  • 2
    4
    Blackadder
    14.02.2018

    @ simplemind & tbaukhage: Dass 1953 hier Epochtimes zitiert,sagt doch schon alles,oder?

  • 2
    6
    SimpleMan
    14.02.2018

    @tbaukhage " ...Bei der Beurteilung der Geschehnisse vom 13./14.Feb45 in DD halte ich mich an die Ausführungen einer Historikerkommission, die Zugang zu allen nur denkbaren historisch verbürgten Dokumenten hatte ..." Das sehe ich genau so.

    @1953866 Warum glauben Sie eigentlich nicht die Zahlen der Historikerkommission? Die Kommission hatte Zugang zu allen relevanten Dokumenten. Es macht über 60 Jahre nach der Bombennacht keinen Sinn, eine Historikerkommission einzusetzen, die dann angeblich falsche Zahlen ermittelt.

  • 2
    6
    tbaukhage
    14.02.2018

    @1953: Warum dieser Schaum vorm Mund??? Ich habe das Wort "Nazi" doch garnicht benutzt...

    Bei der Beurteilung der Geschehnisse vom 13./14.Feb45 in DD halte ich mich an die Ausführungen einer Historikerkommission, die Zugang zu allen nur denkbaren historisch verbürgten Dokumenten hatte, zB. auch zu denen der nationalsozialistischen Behörden, die während der Aufräumungsarbeiten mehrfach nacheinander die aktuelle Zahl der geborgenen Toten meldeten: https://tinyurl.com/ydxkg35u

  • 6
    4
    1953866
    14.02.2018

    @tbaukhage, extra nochmal für Sie, was ich hier schon geschrieben hatte:
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bewusst-geplanter-feuersturm-dresden-gedenkt-der-opfer-des-13-februar-1945-a2347260.html1945-a2347260.html
    "Die Stadt Dresden führt dazu in einem Schreiben aus: "Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 2.3.1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen. Davon konnten nur etwa 30 % identifiziert werden. Einschließlich der Vermissten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein ?" (Bearbeiter: Hitzscherlich, Zeichen: 0016/Mi, Datum: 31.7.1992)"

    Wenn schon am 2.3. 45 über 200 000 Tote gezählt wurden und die Gründlichkeit der Deutschen, auch der Nazis, ist bekannt, dann sind 250 000 Tote wohl realistisch. 30 Prozent waren da schon identifiziert, also Namen und Adressen von 60 000 bekannt. Selbst Adenauer ging von 500 000 Toten aus, die Zahlen 250 000 bis 300 000 wurden auch zu DDR-Zeiten nicht in Frage gestellt. Plötzlich waren es nur noch 25 000? Danke, verarschen kann ich mich selber.
    Aber selbst wenn es nur 5 Opfer gab, niemand hat das Recht das Gedenken an diese Opfer in den Dreck zu ziehen und als "Opferkult" zu diffamieren. Es geht ausdrücklich um zivile Opfer, mehrheitlich Frauen und Kinder!
    Noch etwas, wenn ein Nazi die Zahl 480 000 nennt, dann muss ich mich auf 25 000 einlassen, um bei Ihnen nicht als Nazi zu gelten, oder was wollen Sie damit ausdrücken?
    Wie stehen Sie denn zu Hiroshima und Nagasaki und den Gedenken an die Opfer der Atombomben- Abwürfe? "Opferkult, Ursache und Wirkung?" Aber vielleicht wird da in den Geschichtsbüchern eines Tages die Opferzahl auf knapp 10 000 herunter korrigiert.
    Um Antwort wird gebeten.

  • 3
    6
    tbaukhage
    14.02.2018

    @1953: "obwohl nachweislich höher als 200 000" ... warum nicht gleich 480.000? Schließlich hat ja Manfred Röder genau diese Zahl genannt. Und die muss dann wohl stimmen ...

  • 4
    2
    Interessierte
    14.02.2018

    Da waren aber 524.500 Dresdner nicht zu der Erinnerungsfeier , wenn dort 11.500 Menschen waren , von der Politik , Wirtschaft und Kirche

  • 3
    3
    Interessierte
    14.02.2018

    250 Menschen am Uni-Klinikum. Sie wollten später zum Großen Garten ziehen, um sich dort nach eigenen Angaben einem Aufmarsch Rechtsextremer in den Weg zu stellen.
    ( und warum haben sie das nicht gemacht ??????????

  • 6
    4
    1953866
    14.02.2018

    @Blackadder, Es ist eine unglaubliche Frechheit Dresden, damit meinen Sie ALLE Bürger und ALLE Parteien, das Gedenken an die Bombennächte und der Opfer als Opferkult zu verunglimpfen. Dass Sie zur Fraktion derer gehören, die Kindern und Frauen, die zu Hitlers Machtergreifung weder wahlberechtigt, ja noch nicht einmal geboren waren eine Mitschuld an den Verbrechen der Nazis geben war ja klar, aber vielleicht wäre es besser gewesen einfach mal den Spruch von D. Nuhr zu beherzigen. Eine unglaubliche Verhöhnung UNSCHULDIGER Opfer! Dieser "Opferkult" wurde schon zu DDR-Zeiten gehuldigt. Warum? Wohl kaum um die Naziverbrechen zu verharmlosen und zu rechtfertigen.
    Ja, Hitlerdeutschland hat den Krieg angezettelt und viel Leid und Schmerz über Europa gebracht. Aber deshalb darf ja wohl auch wenigsten den deutschen Zivilisten, vorwiegend Frauen und Kinder, gedenkt werden, die Opfer dieses Krieges wurden.
    Dresden war die letzte Großstadt, militärisch völlig unbedeutend, die kurz vor Kriegsende fast dem Erdboden gleichgemacht wurde. Und es war die Stadt, vollgestopft mit Flüchtlingen, mit den meisten unschuldigen Opfern. Auch wenn jetzt, sehr in Ihrem Sinne, die Opferzahl, obwohl nachweislich höher als 200 000, auf 25 000 gesenkt wird.
    In 30 Jahren sind dann in Dresden wahrscheinlich überhaupt keine Bomben gefallen. Und natürlich gedenken andere Städte auch ihrer Opfer der Bombardierungen. Das sollten Sie als Chemnitzerin wohl wissen. Mehr schreibe ich jetzt nicht dazu. Wer noch einigermaßen klar denken kann, der wird meine Meinung über Sie erraten können.

  • 4
    7
    Blackadder
    14.02.2018

    Warum ist Dresden eigentlich die einzige deutsche Stadt,die so einen Opferkult betreibt? In Köln starben auch 20.000 Menschen. Vielleicht kann man im Rest des Landes besser Ursache und Wirkung unterscheiden?

  • 7
    2
    1953866
    13.02.2018

    Nachtrag, wenn die Stadtpolizei 30 Prozent der bis Anfang März 45 gezählten rund 200 000 Toten identifizierte, sind das ja schon 60 000 mit Namen und Adresse nachweisbare Tote.
    Moderne Jagdflugzeuge der Amerikaner und Briten hatten Reichweiten von bis 3000km und mehr:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Republic_P-47#Technische_Daten
    https://de.wikipedia.org/wiki/North_American_P-51#Technische_Daten
    https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_Mosquito#Technische_Daten
    Damit ist die Aussage: ?1.Bei so einem langem Flug bis Dresden hätte der Sprit nicht ausgereicht,um langsam herunterzugehen,zu kreisen,zu schießen und wieder an Höhe zu gewinnen.? (12.02.2018 2um 23:44 Uhr von Freigeist14) auch widerlegt. Die US-Armee war zu diesem Zeitpunkt keine 1000 km von Dresden entfernt:
    http://www.spiegel.de/einestages/2-weltkrieg-frontverlaeufe-1945-a-1027785.html

  • 7
    2
    1953866
    13.02.2018

    @Freigeist14, noch paar Beispiele (Fakten?)
    https://www.dresden.de/media/pdf/stadtarchiv/Schnatz_100403.pdf

    https://books.google.de/books?id=tgJLDwAAQBAJ&pg=PA272&lpg=PA272&dq=Tiefflieger+Dresden&source=bl&ots=n2qP-ERkNZ&sig=3E_npv1Z96cMVqeXtrul2CQ4UBo&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjPsrm6iKPZAhWJh7QKHUG5D584ChDoAQhRMAg#v=onepage&q=Tiefflieger%20Dresden&f=false
    Interessant u. a. Seite 295, die Daten bleiben im Dresdner Stadtarchiv für 30 Jahre unter Verschluss.

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bewusst-geplanter-feuersturm-dresden-gedenkt-der-opfer-des-13-februar-1945-a2347260.html
    "Die Stadt Dresden führt dazu in einem Schreiben aus: "Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 2.3.1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen. Davon konnten nur etwa 30 % identifiziert werden. Einschließlich der Vermissten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein ?" (Bearbeiter: Hitzscherlich, Zeichen: 0016/Mi, Datum: 31.7.1992)"
    Noch 1992 wurde auf Grund "Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei..." von realistisch 250 000 bis 300 000 Opfer ausgegangen.
    Auch wenn diese Zahl der Opfer nicht exakt bestimmt werden kann doppelte Zählung, Zuordnung von Körperteilen, usw., aber von 250 000 runter auf 25 000 und das vehemente Ignorieren von Augenzeugen betreffs Tiefflieger, irgendwie, ist das schon sehr merkwürdig, vorsichtig ausgedrückt.

  • 3
    5
    Freigeist14
    13.02.2018

    Deluxe@ Sie wissen,ich hatte mich unglücklich ausgedrückt.Im fachbuch wurde genau die Bombentonnage analysiert und es wurde n keine Phosphorbomben abgeworfen.Die Stabbrandbomben sind in ihrer Verheerung dem Phosphor nicht unähnlich.Die Flüssigkeit spritze auch heraus und setzte sofort Brände.es liegt Ihnen,Deluxe auch frei.,eine hochanerkannte Recherche in Frage zu stellen.Sämtliche RAF u.USAF -Akten wurden gesichtet.

  • 5
    2
    Deluxe
    13.02.2018

    "Hier wird widerlegt,daß es keine Tiefflieger am 13/14. Februar gab und auch Brandmittel der Brandbomben fälschlicherweise für Phosphor gehalten wurde."

    Schön @Freigeist14, daß Sie meiner Meinung sind...
    Es wird widerlegt, daß es KEINE Tieffliegerangriffe gab. Daß es KEINE gab, widerlegen auch Hunderte Zeugenaussagen.
    Aber ich weiß natürlich, daß Ihnen diese doppelte Verneinung nur versehentlich passiert ist.

    Natürlich gab es Tieffliegerangriffe - und zwar spätestens am 14. Februar tagsüber durch US-Jäger. Aber auch schon in der Nacht, wie viele Zeugen berichteten. Und zwar auf den Elbwiesen, wohin sich Abertausende Opfer geflüchtet hatten.

    Wer Dresden kennt, der weiß, wie breit die Elbe und die Elbwiesen sind - das ist ein mehrere Hundert Meter breiter Streifen unbebautes Gelände, über der Elbe gab es somit keine derartige Hitze und man konnte auch während des Feuersturms problemlos den Fluß entlang fliegen.

    Und daß man Phosphorbomben mit Stabbrandbomben verwechselt, das glaubt doch nun wirklich kein Mensch.
    Die Leute in der damaligen Zeit waren in Sachen Luftschutz sehr gut geschult. Selbst den Kindern in der Schule brachte man bei, wie welches Geschoß aussieht. In jedem Wohnblock gab es geschulte Luftschutzwarte, schon vor dem Krieg wurden ständig Luftschutzübungen und Schulungsmaßnahmen durchgeführt - und Sie nebst einigen "Wissenschaftlern" wollen uns erzählen, daß die Deutschen des Jahres 1945 Stabbrandbomben mit Phosphorkanistern verwechseln...???

    Da sind Menschen brennend in die Elbe gesprungen in der Hoffnung, das Feuer möge ausgehen - und kaum kamen sie wieder raus, brannten sie weiter. Weil die Kleidung mit Phosphor durchtränkt war.
    Und heute tut man so, als seien das alles Ammenmärchen. Als sei das Kriegsverbrechen keins.

  • 2
    2
    Freigeist14
    12.02.2018

    19@ Sie meinen die beiden Nachtangriffe und den Angriff am 14.2. mittags ? Ich zitiere den Augenzeugen G.B : (...)keiner der Ausgebombten,die vorübergehend zu uns stießen,hat je davon berichtet ,welche (Tiefflieger) gesehen zu haben." Allerdings haben wir eines von Anfang an gewußt.Unser Luftschutzwart hatte die Mosquitos gesehen,die zur Einleitung des ersten Nachtangriffes ihre Markierungen im Tiefflug setzten.Die haben aber nicht geschossen.".Gründe,die Tiefangriffe ausschlossen :1.Bei so einem langem Flug bis Dresden hätte der Sprit nicht ausgereicht,um langsam herunterzugehen,zu kreisen,zu schießen und wieder an Höhe zu gewinnen.
    (...) 3. Die eingesetzten Maschinen waren Mosquitos waren Markierungsmaschinenn und als solche nicht für Tiefangriffe verwendbar(...) die keine Bewaffnung aus Maschinengewehren u.-kanonen mitführten."(..)Die Nachtjäger blieben während des zweiten Angriffs auf Flughöhe des Bomberstromes."
    (...) die heftigen Aufwinde des in der Stadt tobenden Wirbelsturmes zerrten an den Flugzeugrümpfen und drohten sie auseinander zureißen.Die Piloten hatten alle Mühe,die Maschinen unter Kontrolle zu halten." ,Viele Dresdner,die nach dem 1.Alarm noch nicht in den Kellern waren,haben wahrscheinlichdie in 300 bis 1000 Meter Höhe über der Stadt jagenden Mosquitos gesehen,die ihre roten Zielmarkierungen über dem DSC-Station im Ostragehege setzten." Götz Bergander.
    Weiter sind die Schilderungen David Irvings im Buch "Der Untergang Dresdens" über die 20.Jagdgruppe von Mustangs als haltlose Behauptungen widerlegt worden. Den roten Daumen steht es frei,sich unvoreingenommen zu informieren.

  • 7
    2
    1953866
    12.02.2018

    @Freigeist14, es gab mehrere Angriffswellen 13./14. Februar auf Dresden. Und es gab Ortsteile, die weniger betroffen waren: Blasewitz, Pieschen, Löbtau, Mockritz, Leuben, weißer Hirsch. s. auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

    Wenn punktuell in 3000 m Höhe die Piloten die Hitze spürten, heißt das doch nicht, dass der Feuersturm in ganz Dresden wütetet.
    Und es gibt Zeitzeugen für Tieffliegerangriffe! Aber schon interessant, dass Historiker, die das bezweifeln, seriös sind, die die das miterlebt haben aber als unglaubwürdig gelten:.
    http://www.dresden-dossier1945.de/tiefflieger.php
    "Augenzeugen erinnern sich, übereinstimmend und unabhängig voneinander, schon zur Vormittagszeit des 14. Februar 1945 an
    Tiefflieger, also noch vor dem Mittagsangriff der 8. US-Bomberflotte."

    http://siegfried-rudolf-geissler.de/04_SchriftSteller/siegfried-geissler_schriftsteller_leben-07_dresden-bomben_text.htm
    "...waren besonders geeignet, flüchtende Menschen durch Tiefflieger mit Bordwaffen zu beschießen. Persönlich erfuhr ich diese Informationen von Augenzeugen und Betroffenen die es miterlebten.?
    [Unterhalb der Bilder vom Gasometer Abschnitt: Zurück zur Bombardierung]
    Warum sollten diese Leute lügen?

  • 2
    8
    Freigeist14
    12.02.2018

    Blackadder@ so wird es wohl sein,ohne die Überlebenden zu verhöhnen. Es erscheint nur nachvollziehbar,wenn die Piloten der Lancaster - Bomber und der "Fliegenden Festungen " in 3000 m Höhe die enorme Hitze des Brandes spürten und sich wohl kaum mit Tieffliegern in dieses Inferno hinab gewagt hätten.

  • 3
    8
    Blackadder
    12.02.2018

    @Freigeist: Ein Historiker, den ich kenne, sagt immer "Es gibt nichts unzuverlässigeres als Augenzeugen" und Recht hat er.

  • 4
    5
    Freigeist14
    12.02.2018

    Deluxe@ ich empfehle Ihnen das Sachbuch des Zeitzeugen Götz Bergander "Dresden im Luftkrieg" . Hier wird widerlegt,daß es keine Tiefflieger am 13/14. Februar gab und auch Brandmittel der Brandbomben fälschlicherweise für Phosphor gehalten wurde.Was nichts an der Tatsache ändert,das der Angriff den Wohnvierteln des Zentrums galt.

  • 10
    0
    Deluxe
    12.02.2018

    Der Umgang mit dem Angriff auf Dresden ist doch mehr als fragwürdig.

    Seit Jahren "sinken" die Opferzahlen. Über Jahrzehnte galten 35.000 Tote als wissenschaftlich belegt - nun sind wir schon bei 25.000. Es gab auch schon Behauptungen, die "nur" noch von 18.000 sprachen.

    Tieffliegerangriffe werden von "Historikern" und der von der Stadt Dresden eingesetzten Historikerkommission bestritten, obwohl es Hunderte Zeitzeugen gab, die alle das gleiche aussagten. Daß nämlich Tiefflieger auf den Elbwiesen Jagd auf Zivilisten machten, die in ihrer Angst vor dem Feuersturm zur Elbe geflüchtet waren. Soll alles erfunden sein, plötzlich.
    Der Einsatz von Phosphorbomben wird bestritten, obwohl unzählige dieser Kanister nach dem Angriff in der Stadt gefunden wurden.

    Der Umgang Deutschlands mit diesem Angriff ist unredlich - die Opfer werden in üblich selbskasteiender Art und Weise kleingerechnet.

    Dabei war der Angriff auf Dresden genau so ein Kriegsverbrechen wie die Angriffe auf London und Coventry. Militärisch gab es überhaupt keinen Grund dazu - und wenn, dann hätte sich das zentrale Ziel wohl nicht in der ausschließlich zivil genutzten Altstadt befinden dürfen, sondern entweder die Industrie oder die Kasernenviertel der Albertstadt treffen müssen. Dort fiel aber keine einzige Bombe...

    Das sagen mittlerweile auch die Engländer selbst.
    Nur die Deutschen reden die Sache klein und lassen sich über 70 Jahre danach noch von selbst eingesetzten Historikern die Opfer verhöhnen, indem so getan wird, als sei alles halb so schlimm gewesen.
    Wasser auf die Mühlen der rechten Marschierer. Und keiner merkt's.

  • 3
    0
    Freigeist14
    10.02.2018

    Vom 13./14.Februar bis zum 9.Mai 1945 waren es noch 3 ganze Monate. Das Ende war nur eine Frage der Zeit aber vom"Ende" zu reden ist historisch nicht korrekt.



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