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Teilnehmer einer Kundgebung des Bündnises Dresden Nazifrei mit Banner.

Foto: Monika Skolimowska

Dresden erinnert an Zerstörung Ende des Zweiten Weltkriegs

erschienen am 10.02.2018

Dresden (dpa/sn) - In Dresden haben am Samstag die Veranstaltungen zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt im Februar 1945 begonnen. Ein ursprünglich geplanter «Mahngang Täterspuren» wurde kurzerhand in eine Kundgebung umgewandelt - ohne durch die Stadt zu ziehen. Zum Auftakt versammelten sich etwa 250 Menschen am Uni-Klinikum. Sie wollten später zum Großen Garten ziehen, um sich dort nach eigenen Angaben einem Aufmarsch Rechtsextremer in den Weg zu stellen.

Beim Dresden-Gedenken ziehen jedes Jahr auch Neonazis auf. Für den Nachmittag war eine Kundgebung von Rechten angemeldet worden. Die Polizei rechnete damit, dass der Marsch von Gegnern blockiert wird. Dennoch erwarteten die Beamten nach den Erfahrungen vergangener Jahre einen friedlichen Verlauf.

Dresden war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach von britischen und amerikanischen Bombern schwer zerstört worden. Bis zu 25 000 Menschen starben. Die Innenstadt versank in Schutt und Asche.

 
© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
 
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Kommentare
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  • 15.02.2018
    21:00 Uhr

    Freigeist14: G.Bergander:"Wer die Zerstörung Dresdens miterlebt hat-und der Verfasser gehört dazu-dem erscheinen 35.ooo Tote zu wenig.Dennoch akzeptiere ich die Möglichkeit,daß diese Zahl der Wahrheit am nächsten kommt (...) In jedem Fall setzt sie eine Größenordnung.Sie entspricht etwa derjenigen der vier Hamburger Vernichtungsangriffe vom Sommer 1943,das sind etwa 40.000 Tote."

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  • 15.02.2018
    20:55 Uhr

    1953866: @Freigeist14, dass die Leute, nachdem sie brennend in die Elbe sprangen, danach weiter brannten, sind also Legenden? Was ist mit dem von mir verlinktem Schreiben der Stadt Dresden, Fälschung?
    Was ist hier gemeint:
    https://www.mdr.de/zeitreise/kriegsspuren-dresden100_showImage-gedenken-dresden146_zc-8824dfcf_zs-6c7954ac.html
    "explodierende Bomben und Geschosse" Welche Geschosse?
    Fragen über Fragen!

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  • 15.02.2018
    18:36 Uhr

    Freigeist14: Das Buch,aus dem ich zitiere wurde wegen seiner objektiven Faktentreue europaweit bekannt.
    Merkblätter des Luftschutzes : "Habt keine Furcht vor Phosphor ! Die Gerüchte über das Abregnen von Phophor sind falsch. der geringe Zusatz von P. in der Phosphorbrandbombe dient zur als Zündmittel für die Brandmasse.Diese kann mit Wasser und Sand-wie jede Stabbrandbombe-gelöscht werden (...).
    "Das Feuer am Himmel,die Hölle auf Erden,sie genügen zur Erklärung warum die Dresdner an Phosphor glaubten,auch als keine einzige leergebrannte Bombenhülse gefunden wurde."
    G.B : "Die ostdeutschen Behörden..haben mir eine Kopie eines elfseitigen >Schlussberichts< überlassen,die vom regionalen Polizeicjef ca.einen Monat nach den Angriffen geschrieben wurde.Die Authentizität diese Dokumentes steht außer zweifel. Kurz gesagt,der Bericht zeigt fast das gleiche Ausmaß wie bei den schwersten Angriffen auf Hamburg 1943.
    Die ausschlaggebende Stelle heißt :
    >Bis 10.3.1945 früh festgestellt; 18375 Gefallene,2212 Schwerverwundete 13718 Leichtverwundete.350.000 Obdachlose und langfristig Umquartierte.Die Gesamtzahl der Toten>hauptsächlich Frauen und Kinder

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  • 15.02.2018
    17:01 Uhr

    1953866: @Blackadder, "warum gerade DIE, die immer fordern das Gedenken an den zweiten Weltkrieg doch nach über 70 Jahren endlich mal ad acta zu legen, genau dieselben sind, die am pompösesten und umfassendsten der deutschen Opfer (und nur denen) gedenken."
    Meinen Sie DIE 11 500 Menschen, die mittels einer Menschenkette "pompös" den "Opferkult" pflegten". Die "Bomber Harris do it again" und "Hope - Fight racism"- Fraktionen, können Sie nicht meinen, diese gedenken ja nicht der Opfer, sondern verhöhnen sie. Und die echten Nazis, ja die gibt es auch , die sich unter Ittner versammelten, da kann von "pompös" wohl auch keine Rede sein.
    Und wenn am 5. März die Stadt Chemnitz pompös den Opfern der Zerstörung von Chemnitz gedenkt (Opferkult),
    https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Technisches-Rathaus-Chemnitz-erhaelt-einen-Friedensplatz-artikel10072351.php
    dann gibt es bestimmt ein Häufchen Gegendemonstranten, die dies verurteilen und auf Ursache und Wirkung verweisen. Da stehen Sie ganz vorn in der ersten Reihe und sind noch stolz darauf. Richtig?

    @SimpleMan, Grundsätzlich liegen Sie richtig, bis auf die Schlussfolgerungen: "Es macht nach über 60 Jahren keinen Sinn eine Historikerkommission?." Eben, es macht keinen Sinn, es sei denn man braucht ein anderes Ergebnis, sprich niedrigere Zahlen. Passt auch zu Ihren Äußerungen: "Und genau um das geht es bei den Streit um die Zahlen. Denn höhere Opferzahlen, soll auch heißen, weniger Täter hier, mehr Täter dort."
    Oder eben auch umgekehrt.

    Der Vergleich Hamburg Dresden hinkt: Eine größere Stadt muss nicht zwangsläufig höhere Opferzahlen bedeuten. Dresden war im Februar mit Flüchtlingen vollgestopft! Übrigens laut Wikipedia spricht man bei Hamburg auch "nur" von 35 000 Toten und da sind die Angaben der Nazis glaubwürdig. So wie man es gerade braucht.

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  • 15.02.2018
    11:01 Uhr

    SimpleMan: @Deluxe Das heißt, Sie halten die Zahlen, die damals die Nazis veröffentlich haben, für vertrauenswürdiger? Ihre Zeitzeugen haben bestimmt Schreckliches erlebt, aber sie konnten nicht in der Lage sein, Zahlen zu nennen. Dafür braucht es schon wissenschaftliche Methoden. Wenn man die Zahlen der Opfer mit Hamburg, einer viel größeren Stadt vergleicht, sind die von Ihnen genannten oder vermuteten Zahlen für Dresden unglaubwürdig. Wie Freigeist schon geschrieben hat, gab es in Hamburg 40.000 Opfer.

    Und jetzt wollen sie den sogenannten "reumütige Täterkultur" mit einer "Opferkultur" ersetzen. Da sind aber viele Deutsche zum Glück anderer Ansicht.

    "Deutsche fühlen besondere moralische Verantwortung ? aber keine Schuld ..."
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutsche-fuehlen-verantwortung-aber-keine-schuld-15446803.html
    Ich persönlich fühle mich weder als Täter noch als Opfer, aber eine Mahnung, sollten die Geschichte sein. Das gilt nicht nur für Deutsche. Und genau um das geht es bei den Streit um die Zahlen. Denn höhere Opferzahlen, soll auch heißen, weniger Täter hier, mehr Täter dort, also war doch alles nicht so schlecht ... damals ... Wozu dann zu mahnen.

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