Eventuell Hinweise auf Verunreinigung: Soko bleibt

Eine DNA-Spur, die am Fundort der getöteten Peggy gefunden worden ist, führt zum Rechtsextremisten Böhnhardt. Das hat viele Spekulationen ausgelöst. Jetzt kommen Fragen an die Polizei hinzu.

Erfurt (dpa/th) - Ungeachtet möglicher Ermittlungsfehler im Fall der getöteten Peggy mit der DNA des Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt geht die neue Sonderkommission der Thüringer Polizei weiter ihrer Arbeit nach. Erst wenn Fakten zu 100 Prozent bestätigt seien, sei es an der Zeit, über Konsequenzen nachzudenken, sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion am Freitag in Erfurt. «Wir warten die Ergebnisse ab.» Wenn diese vorlägen, werde entschieden, ob die Zahl der Sonderermittler aufgestockt oder verringert werde. 15 Kriminalisten prüfen seit anderthalb Wochen drei ungeklärte Todesfälle von Kindern im Raum Jena in den 1990er Jahren.

Nach dem Entdeckung einer DNA-Spur von Böhnhardt am Fundort der neunjährigen Peggy hatten die Behörden am Donnerstag mögliche Hinweise auf eine Verunreinigung bekanntgegeben. Es gebe «mögliche Anhaltspunkte» dafür, dass durch die mit der Spurensicherung in beiden Fällen befasste Tatortgruppe der Polizei in Thüringen teilweise identisches Spurensicherungsgerät verwendet worden sei.

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