Intensivtäter: 260 Migranten in Haft

Ministerium veröffentlicht neue Kriminalitätszahlen

Dresden.

In Sachsen sind derzeit 260 Zuwanderer in Haft, die als Intensivtäter aufgefallen sind. Dies geht aus einer Statistik hervor, die das Innenministerium auf Anfrage des Landtagsabgeordneten Sebastian Wippel (AfD) angefertigt hat. Der Großteil der Häftlinge stammt aus Tunesien (66 Personen) und Libyen (62 Personen). Aus Marokko kommen 39 Inhaftierte.

Nicht alle Intensivtäter sitzen im Gefängnis: Laut Innenministerium sind sachsenweit 1403 Zuwanderer als Intensivtäter erfasst. Auch hier stammt ein Großteil des Täterkreises aus Libyen (282 Personen), Tunesien (275 Personen) und Marokko (162 Personen). Viele besitzen auch eine georgische Staatsbürgerschaft (169 Personen). Als sogenannter "Mehrfach-Intensivtäter Asylbewerber" (Mita) gilt, wer in den letzten zwölf Monaten mindestens zweimal wegen eines Verbrechens auffällig geworden ist. Darunter fallen nicht nur Asylbewerber, sondern es werden auch Personen mit dem Aufenthaltsstatus "Schutzberechtigte und Asylberechtigte/Kontingentflüchtlinge", "Duldung" oder "Unerlaubter Aufenthalt" berücksichtigt.

In diesem Jahr hat Sachsen bisher neun Personen, die unter die "Mita"-Kategorie fielen, abgeschoben oder in ihre Herkunftsländer zurückgebracht (Stand: 11. Februar). (kok)

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