Pegida-Positionen im Faktencheck: Zuwanderung oder Abschottung?

Die Initiatoren der Pegida-Bewegung haben ein Papier mit Forderungen und Positionen veröffentlicht. Die "Freie Presse" prüfte alle 19 Punkte. Ergebnis: Vieles ist bereits gesellschaftlicher Konsens oder gesetzlich geregelt, manches soll polarisieren. Über eines wird zu diskutieren sein.

"1. Pegida ist für die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht."
Im Grundgesetz (Artikel 16a) wird politisch Verfolgten Asylrecht eingeräumt. Als Unterzeichner der Genfer Flüchtlingskonvention gewährt Deutschland Schutz für Menschen, "deren Leben oder Freiheit im Herkunftsland wegen Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, politischer Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe" bedroht ist. Fazit: Wofür Pegida hier eintritt, ist bereits Realität.

"2. Pegida ist für die Aufnahme des Rechtes auf und die Pflicht zur Integration ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland!"
Das "Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern" schreibt Recht auf und Pflicht zur Teilnahme an Integrationskursen fest. Die Kurse dienen zu allererst dem Erlernen der deutschen Sprache. Bei Nichtbefolgen kann die Ausländerbehörde die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis verweigern. Örtliche Ausländerbehörden und Jobcenter wachen bei Vergabe von Leistungen darüber. Ein Asylbewerber, dessen Verfahren nicht abgeschlossen ist, hat keinen Anspruch auf Integration. Hilfsorganisationen wie Pro Asyl fordern Integration ab der Ankunft.

"3. Pegida ist für dezentrale Unterbringung der Kriegsflüchtlinge und Verfolgten, anstatt in teilweise menschenunwürdigen Heimen!"
Nach dem Asylverfahrensgesetz werden Antragsteller zunächst für maximal drei Monate in zentraler Erstaufnahme untergebracht. Danach sind Landkreise und kreisfreie Städte zuständig, die zunehmend auf dezentrale Unterbringung setzen. Chemnitz etwa bringt einen Großteil der Asylbewerber in Wohnungen unter. Um unwürdige Zustände in Flüchtlingsheimen zu unterbinden, etablierte man in Sachsen den "Heim-TÜV". Inzwischen gilt keines der getesteten Heime mehr als inakzeptabel.

"4. Pegida ist für einen gesamt-europäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge und für eine gerechte Verteilung auf die Schultern aller EU-Mitgliedsstaaten!"
Nach dem Dublin-Verfahren müssen Flüchtlinge dort Asyl beantragen, wo sie zuerst europäischen Boden betreten. In der Praxis funktioniert das jedoch nicht. Als Mittelmeeranrainer ist Italien erster Anlaufpunkt afrikanischer Flüchtlinge. Mit dem Zustrom überfordert, lässt das Land Flüchtlinge unkontrolliert in nördliche Staaten passieren. Europaweit nehmen derzeit fünf Staaten - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich und Schweden - drei Viertel aller Flüchtlinge auf, die Hälfte der 28 Länder gar keine. Neben Deutschland fordert auch EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström eine gleichmäßige Verteilung per Quotenregelung. Die Mehrheit der EU-Staaten lehnt das jedoch ab.

"5. Pegida ist für eine Senkung des Betreuungsschlüssels für Asylsuchende!"
Die Betreuungsschlüssel unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Zehn Länder (auch Sachsen) geben gar keinen Schlüssel an. Bei den übrigen schwankt er zwischen einem Sozialbetreuer für 96 Asylbewerber (Mecklenburg-Vorpommern) und einem für 150 (Bayern). Der formulierte Anspruch wird oft nicht eingehalten.

"6. Pegida ist für ein Asylantragverfahren in Anlehnung an das holländische bzw. Schweizer Modell und bis zur Einführung dessen für eine Aufstockung der Mittel für das Bundesamt (BAMF), um die Verfahrensdauer der Antragstellung und Bearbeitung massiv zu kürzen und eine schnellere Integration zu ermöglichen!"
Das Schweizer Asylrecht wurde seit 2006 mehrfach per Volksabstimmung verschärft. Ziel: schnellere Entscheide. Anträge von Menschen ohne Ausweis werden nicht bearbeitet. Das früher liberale niederländische Asylrecht gilt seit Verschärfungen in den 90er-Jahren und 2001 als schärfstes Europas mit teilweise konsequenter Abschiebepraxis, aber auch einem hohen Anteil an abgelehnten Bewerbern, die illegal obdachlos in den Niederlanden leben. Das Verwaltungsgericht Darmstadt untersagte erst dieses Jahr die Abschiebung eines Somaliers in die Niederlande, weil der Mann dort weder Obdach noch Nahrung hätte.

"7. Pegida ist für die Aufstockung der Mittel für die Polizei und gegen den Stellenabbau bei selbiger!"
Bei der sächsischen Polizei wurden zwischen 2009 und 2013 etwa 1700 Stellen abgebaut, bis 2020 waren zunächst weitere deutliche Kürzungen geplant. Nachdem Sachsen im Bundesvergleich in Sachen Sicherheit von Platz 4 auf Platz 10 abrutschte und im Wahlkampf Parteien unisono eine Kurskorrektur forderten, will das Innenministerium den Sparkurs überprüfen.

"8. Pegida ist für die Ausschöpfung und Umsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl und Abschiebung!"
Sachsen schiebt im Bundesvergleich bereits die meisten abgelehnten Asylbewerber ab. Aber es gibt auch rechtliche Hindernisse beim Vollzug. Dazu zählen fehlende Passpapiere und Reiseunfähigkeit, aber auch der Schutz von Ehe und Familie. 2013 entschied das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 80.978 Asylanträge: 1,1 Prozent der Personen bekamen Asyl, 12,3 Prozent Flüchtlingsschutz, bei 11,4 Prozent bestand ein gesetzliches Abschiebeverbot, 38,5 Prozent wurden als unbegründet abgelehnt. In 36,7 Prozent der Fälle wurden formelle Entscheidungen getroffen (etwa Abschiebung innerhalb Europas wegen anderer Zuständigkeit nach dem Dublin-Verfahren).

"9. Pegida ist für eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Asylbewerbern und Migranten!"
Wenn ein Ausländer binnen fünf Jahren zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt ist, wird er laut Aufenthaltsgesetz zwingend ausgewiesen. Für Drogendelikte, Landfriedensbruch und Einschleusung liegt die Grenze bei maximal zwei Jahren Strafe. Darüber hinaus gibt es Ermessensausweisungen bei Straffälligkeit. Auch für Ausländer gilt indes der Rechtsstaat, die Schuld muss gerichtlich erwiesen sein.

"10. Pegida ist für den Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie, aber nicht gegen hier lebende, sich integrierende Muslime!"
Hier herrscht ohnehin Konsens in der deutschen Gesellschaft. Die ausdrückliche Erwähnung von Muslimen ist indes ein Hinweis darauf, dass Pegida diese gegenüber Nichtmuslimen für generell frauenfeindlicher, gewaltorientierter und für weniger integrationswillig hält.

"11. Pegida ist für Zuwanderung nach Vorbild der Schweiz, Australiens, Kanadas oder Südafrikas!"
Diese Position wird wohl am ernsthaftesten zu diskutieren sein. Sie würde jedoch ein offenes Bekenntnis zur Zuwanderung und gegen Abschottung bedeuten. Laut OECD-Ranking ist Deutschland hinter den USA inzwischen der weltweit zweitbeliebteste Einwandererstaat. 2012 ließen sich hier 400.000 Migranten dauerhaft nieder. In mindestens drei der von Pegida als Vorbild genannten Länder ist die Quote jedoch deutlich höher als bei uns. So kamen etwa in der Schweiz zuletzt 16 Einwanderer auf 1000 Einwohner, in Deutschland nur fünf. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat untersucht, was Deutschland von der Zuwanderungs- und Integrationspolitik Kanadas lernen kann. Die wichtigsten Ergebnisse: Über ein Punktesystem werden gut Ausgebildete und Fachkräfte rekrutiert, die am Arbeitsmarkt nachgefragt sind, wie etwa Pfleger oder Arbeiter in der Ölindustrie. Zudem bietet das Land den Zugewanderten ein ausgeklügeltes Angebot an Integrationshilfen.

"12. Pegida ist für sexuelle Selbstbestimmung!"
Sexuelle Selbstbestimmung ist in Deutschland Rechtsgut. Im Strafgesetz wird die sexuelle Selbstbestimmung von 26 Paragrafen geschützt.

"13. Pegida ist für Erhaltung und Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur!"
Das Abendland bezeichnete einst den westlichen Teil Europas. Heute steht der Begriff für die westliche Welt insgesamt. Mit dem Begriff will Pegida die westliche kulturelle Identität vom Islam abgrenzen, ohne diesen explizit zu nennen. Der Begriff "christlich-jüdisches Abendland" ist nach Ansicht des Berliner Antisemitismusforschers Wolfgang Benz irreführend: Tausend Jahre lang habe das christliche Abendland alles daran gesetzt, die Juden auszugrenzen und als Sündenböcke zu diskriminieren. Ein "christlich-jüdisches Abendland" habe es nie gegeben. Die Religionszugehörigkeit wird in Deutschland nicht zentral erfasst. Man rechnet derzeit mit bundesweit rund vier Millionen Muslimen. Geprägt wird Deutschland von einer Bevölkerung, die nach Hochrechnung des Statistischen Bundesamts zu 58 Prozent christlich und zu
37 Prozent konfessionsfrei ist.

"14. Pegida ist für die Einführung von Bürgerentscheiden nach dem Vorbild der Schweiz!"
In Deutschland gab es mehrfach Versuche, das Grundgesetz so zu ändern, dass Volksabstimmungen auf Bundesebene möglich werden. Diese erhielten jedoch nicht die für Verfassungsänderungen nötige Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag. Über Vor- und Nachteile der direkten Demokratie wird immer wieder gestritten. Kritiker befürchten vor allem, dass so Interessen von Minderheiten unterdrückt werden. Selbst die Schweizer Regierung sagt, es gebe keine Patentlösung und erinnert an das Frauenwahlrecht: Das wurde 1959 vom Parlament beschlossen, in einem Referendum von den rein männlichen Stimmberechtigten aber wieder gekippt. Erst seit 1971 dürfen Frauen in der Schweiz wählen, nachdem die Männer schließlich zugestimmt hatten.

"15. Pegida ist gegen Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche, verbotene Organisationen wie z. B. PKK!"
Die Untergrundorganisation PKK (Arbeiterpartei Kurdistans), die mit Waffengewalt für politische Autonomie kurdisch besiedelter Gebiete in der Türkei kämpft, gilt in der EU als terroristische Vereinigung. Andererseits unterstützt die PKK die kurdischen Peschmerga im Nordirak im Kampf gegen die fundamentalistischen Milizen des "Islamischen Staats" (IS). Im September stimmte der Bundestag dem Plan der Bundesregierung zu, die Peschmerga zur Verteidigung ihres Territoriums gegen den IS-Terror mit Waffen zu beliefern. Linke und ein Teil der Grünen waren dagegen. Pegida kritisiert hier im Grunde eine Einzelfallentscheidung, mit der Deutschland auf beispiellose Gräueltaten von Steinzeit-Islamisten reagiert.

"16. Pegida ist gegen das Zulassen von Parrallelgesellschaften/Parrallelgerichte in unserer Mitte wie Sharia-Gerichte, Sharia-Polizei, Friedensrichter usw.!"
Es gibt keine Vorhaben, solche Strukturen zu legalisieren oder zu tolerieren. In Signalwesten mit dem Aufdruck "Shariah Police" waren junge Salafisten in mehreren westdeutschen Städten patrouilliert und hatten versucht, Passanten zu missionieren. Die Polizei betonte, das Gewaltmonopol liege ausschließlich beim Staat. Ein Auftreten, das einschüchtere, verunsichere oder provoziere, werde nicht geduldet. Die Westen gelten als verbotene Uniformierung. In Wuppertal wurde gegen die Träger ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

"17. Pegida ist gegen dieses wahnwitzige Gender-Mainstreaming, auch oft Genderisierung genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache!"
Hier stellt sich Pegida auf die Seite von evangelikalen Christen und konservativen Theologen. Gender Mainstreaming heißt im weitesten Sinne, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Kritiker fokussieren indes auf die Forderung, dass jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen kann, als Mann oder Frau zu leben. Diese Form der sexuellen Selbstbestimmung lehnen sie ab. Pegida wiederum spricht sich in Punkt 12 für sexuelle Selbstbestimmung aus. Hier entsteht also ein Widerspruch.

"18. Pegida ist gegen Radikalismus, egal ob religiös oder politisch motiviert!"
Das sind Forderungen, die alle demokratischen Parteien, Verbände, zivilgesellschaftlichen Initiativen und der überwältigende Teil der Bevölkerung unterstützen und die auch in vielen Gesetzen festgeschrieben sind.

"19. Pegida ist gegen Hassprediger, egal welcher Religion!"
Das Aufenthaltsgesetz regelt auch die Ausweisung von Personen, die terroristischen Vereinigungen angehören oder sie unterstützen, sowie von Personen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung oder die Sicherheit der Republik gefährden, sich an Gewalttaten beteiligen oder öffentlich zu Gewalt aufrufen. Aber auch einem "Hassprediger" - juristisch ist der Begriff nicht definiert - müssen strafrechtlich relevante Delikte nachgewiesen werden. Das ist mitunter schwer. Der sogenannte "Kalif von Köln", Metin Kaplan, wurde nach langjährigem Rechtsstreit 2004 ausgewiesen und sitzt in der Türkei in Haft. Bei einem seiner salafistischen Nachfolger gelang die strafrechtliche Überführung bisher nicht.

 

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36Kommentare
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    Interessierte
    12.01.2015

    Das ist auch sehr interessant ...
    Ich habe das auch noch nicht gelesen, sollte man aber vielleicht einmal tun !!!

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    PeKa
    03.01.2015

    @Rasumichin: Mit "Atheisten des Mainstream" meine ich z.B. solche Leute wie f1234.

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    gelöschter Nutzer
    27.12.2014

    (PeKa: ...das waren nicht die Christen, sondern die Atheisten des Mainstreams.)

    Wie darf man das verstehen?

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    27.12.2014

    Zur Information für @PeKa:

    (Auszug aus einem Vortrag von Von Michael Schmid bei der Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung “Hiroshima mahnt - Nie wieder Krieg” am 9.11.2005 in Gammertingen)

    Gerade acht Stunden bevor sie den Atomtod nach Hiroshima bringen sollten, bekamen die Besatzungen der beteiligten B29-Bomber seelsorgerische Stärkung. Der katholische Priester George Zabelka segnete die Atombombe, die sinnigerweise “Little Boy” getauft wurde, und sein lutherischer Amtsbruder Downey betete vor versammelten Fliegern:“Allmächtiger Vater, wir bitten Dich: Schütze diese Männer, die den Kampf zu unseren Feinden tragen. Mögen sie, bewaffnet mit Deiner Macht, den Krieg zu einem schnellen Ende bringen. Mögen die Männer, die in dieser Nacht fliegen, in Deiner Obhut sein und sicher zurückkehren… Im Namen Jesus Christus, Amen.”
    Derselbe Feldgeistliche Downey sprach dann auch drei Tage später vor dem Abwurf auf Nagasaki ein Gebet:“Allmächtiger Vater, der Du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten Dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen Deines Himmels wagen und den Kampf zu unseren Feinden vortragen … Wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen …”

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    aussaugerges
    26.12.2014

    Danke für die Einsicht Herr Schäuble.

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    Sommernachtstraum
    24.12.2014

    Da stellen sich die selbsternannten Retter des Abendlandes hin und singen Weihnachtslieder, welch ein Hohn. Vielleicht lesen sie ja mal die Weihnachtsgeschichte aufmerksam und werden feststellen das am Ende Maria und Joseph mit ihrem neu geborenen Jesus nach Ägypten fliehen mussten. Ins Asyl!!!!
    Es mögen nicht alles Nazis sein die da marschieren aber Menschen, in Unwissenheit alles nur noch Schwarz/Weiß sehen, machen mir genauso Angst.
    Oder ist es nur die Furcht der Menschen die ihr gesichertes Leben in relativen Wohlstand in Gefahr sehen?
    Wer sich mit Religion beschäftigt, wird feststellen bald feststellen, dass es überall verschiedene Glaubensrichtungen gibt, die sich bisweilen stark unterscheiden, das ist im Christentum nicht anders als im Islam. Wer also denkt, er müsse das übergreifen einer Religion verhindern, weil er derzeit nur Schreckensmeldungen über radikalisierte Glaubensanhänger einiger Splittergruppen wahrnimmt, sollte sich also nicht wundern das dieselben Wahrnehmungsmechanismen ihn in die rechte Ecke stellen.

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    PeKa
    23.12.2014

    @aussaugerges, das waren nicht die Christen, sondern die Atheisten des Mainstreams.

  • 1
    1
    aussaugerges
    23.12.2014

    Warum sagen sie dazu nichts.
    Es sind noch viele Länder.
    Laut CIA wird das immer zuerst mit Waffen und Geld geregelt.
    Ich weiß noch genau wie sie in Libyen am Anfang Englische CIA Agenten in Bengasi festgenommen haben.
    Aber das wissen sie nicht.

  • 1
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    aussaugerges
    23.12.2014

    PEKA:
    Die Oberchisten haben folgende Länder überfallen.
    Ohne UN Beschluß.
    -Jugoslawien
    -Lybien
    -Irak
    -Afganistan
    Die Christen haben Blut überall an der Hand.
    Geht das in Ihren Kopf.
    Oder sind das etwa Kreuzzüge.

  • 1
    1
    PeKa
    23.12.2014

    Dresden wird für eine Weltstadt gehalten, München ist eine. Und genau das ist eben der Unterschied!

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    22.12.2014

    Ups. In München 12000 Gegendemonstranten. Dat Ding hat keine Zukunft. Im Dal dor Ahnungslosen werden die Ahnungslosen wohl noch ne Weile demonstrieren, sollnse machen. Irgendwann versiegt die Veranstaltung auch dort in der Bedeutungslosigkeit, wo sie hergekommen ist.

  • 1
    1
    aussaugerges
    22.12.2014

    Da wurde doch ein falscher Pegida Mann als auslänerfeindlich dargestellt, in Wirklichkeit war das ein eingeschleuster Peporter von RTL.

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    22.12.2014

    Ich habe mir grad die Augen gerieben, auf T-online steht, das Grüne und Linke vorschlagen, in den Kirchen Muslimische Lieder beim Weihnachts-Gottesdienst zu singen. Ist das nicht vielleicht ein bisschen übertrieben? Warum wird zum Beispiel nicht vorgeschlagen, dafür auch ein paar christliche Lieder in den Moscheen zu singen? Zum Ausgleich sozusagen, da ja die Toleranz keine Einbahnstraße sein soll.

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    Attila
    21.12.2014

    @PeKa
    #1: Nach herrschender Doktrin sorgen die Einwanderer für derart große Steuereinnahmen, daß das kein Problem sein sollte.
    #2: Deutschland ist christianisiert, das heißt aber noch lange nicht, das jeder christlich sein muß. Das bezieht sich allein auf das Individuum, "christianisiert" aber auf das Land oder die ganze Region.
    Alle anderen Punkte bis auf #4 extrem unausgegoren.

  • 3
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    Schinderhannes
    21.12.2014

    @ vomdorf:

    Bei aktuell 2,7 % Ausländern in Sachsen, sehen Sie in den "EinkaufsZENTREN" "arme Asylanten", welche mit ihren Iphones "daddeln". Wieviel mal in der Woche oder im Jahr?

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    1
    21.12.2014

    Zu 8.) Was passiert denn nun mit den (31.145) 38,5 % u. (29.705) 36,7 % ? Ich denke, dass dort nämlich der neuralgische Punkt liegt und zugleich der Kern\das Problem auf das die Forderung 8 der Pegida abzielt. Wenn in Dtl. derzeit 145.000 "vollziehbar ausreisepflichtige" abgelehnte Asylbewerber u. davon wiederum über 30.000 "unmittelbar ausreisepflichtig" abgelehnte Asylbewerber per Duldung mitgeschleift werden, anstatt das der Staat/BLänder vollzieht, was eben auch Teil des Asylprozess ist....dann kann man sich das Ganze auch gleich sparen und muss sich nicht den Vorwurf des Nichthandelns|Nichteinhaltens|Ignorierens eines Teils der Asylgesetze vorwerfen lassen.

    zu 9) Dort geht es aber primär um straffällige Asylbwerber. Und es gibt wohl keinen stärkeren Beweis, dass ich des Asyls nicht bedürftig bin, wenn ich schon im Prozess der Anerkennung im Aufnahmeland straffällig werde. Das Perfide kommt ja noch hinzu, dass hier Menschen, die vorgeben Schutzbedürftig zu sein, weil sie auf Grund ihrer ethn. - rel. Zugehörigkeit bzw. sexullen Ausrichtung von staatlicher Seite verfolgt werden, sich im Aufnahmeland als Kriminelle betätigen.

    Aktuell schlägt gerade der Hamburger Fall hohe Wellen.

    "Messer-Attacke auf Flüchtlings-Betreuer: Wollte die Politik es vertuschen?"

    http://www.mopo.de/polizei/feuerbergstrasse-messer-attacke-auf-fluechtlings-betreuer--wollte-die-politik-es-vertuschen-,7730198,29391818.html

    ...das Asyl ist dazu da, Schutzbedürftigen Schutz zu bieten aber nicht, um Kriminelle über das Asyl zu importieren. Sonst wird es immer schwärer das Thema Asyl positiv gegenüber der Mehrheitsgesellschaft zu belegen bzw. überhaupt zu legitimieren.

    zu 11) Zielt meiner Meinung darauf ab, ein Zuwanderungsgesetz nach dem Vorbild Kanadas etc. zu etablieren, um die Arbeits- und Wirtschaftsmigration zu steuern...um so zu unterbinden, dass die ganze Bandbreite der Zuwanderung über das Asyl abläuft...um darüber den unterschiedlichen Paradigmen, den beide in der Steuerung unterligen, gerecht zu werden....ja, um endlich mit einer Differenzierung anzufangen und eben nicht mehr alles unter dem Sammelbegriff "Flüchtling" zu subsumieren.

    zu 16) ...hatte/habe ich bereits das Interview und auch den Artikel von Herrn Buschkowsky verlinkt...Parallelgesellschaften (dazu gehören auch die "Friedensrichter") gibt es / sie wurden, auf der Grundlage einer überzogenen und falsch verstandenen Toleranz, toleriert und konnten sich so erst etablieren....ich glaube heute sind wir endlich so weit, dass dies keiner, der ernst genommen werden möchte, leugnet.

    zu 17) ...das Gender-Mainstreaming wird als große Umerziehungsmaßnahme wahrgenommen, dass bisweilen mit Irrsinn auf sich aufmersam macht, wie folgendem:

    "Gender-Wahnsinn an Berliner Uni - Sprach-Experten lachen über „Mitarbeita“ und „Doktoxs“"

    Quelle:http://www.focus.de/familie/studium/gender-wahnsinn-sprach-experten-lachen-ueber-mitarbeita-und-doktoxs_id_3791712.html

    ....ich denke, die Forderung 17 zielt eben auf jenes ab, was sich im Schlepptau des Gender-Mainstreaming leider auch hervortut.

    Zu 19.) Zielt meiner Meinung auch auf sowas ab...Vor kurzem wurde im Irak der "Bildungsminister des IS", Reda Seyam getötet. Wer sich über diese Person noch etwas informieren möchte ->> http://de.wikipedia.org/wiki/Reda_Seyam
    Ich könnte jetzt polemisch sein und fragen, wo doch immer wieder propagiert wird, dass Zuwanderung Bereicherung heißt, welche Bereicherung war dieser Typ für die hiesige, deutsche Gesellschaft ? Wie konnte er, als nicht unbeschriebenes Blatt, so frei agieren..???...ja überhaupt eingebürgert werden ?? Wie ist sowas der hiesigen Mehrheitsgesellschaft noch erklärbar ?

  • 4
    2
    gelöschter Nutzer
    21.12.2014

    @vom dorf: Sie scheinen wirklich vom Dorf zu sein, zumindest scheint der Horizont nicht viel weiter zu gehen. Sie wollen keine Moscheen? was stören sie denn die Moscheen? icxh bin auch Atheist und muss mit den vielen Kirchen hier leben, hey das war schließlich auch mal eine Religion die aus dem nahen Osten hier her gekommen ist. Stören Sie die synagogen eigentlich auch? Nur mal so als Frage. Sie können auch gerne weiter weihnachten sagen, alle Berichte, man habe Weihnachtsmärkte umbekannt oder man dürfe in bayern oder baden-Würtemberg nicht mehr "Grüß Gott" sagen, haben sich schließlich beim genaueren Hinsehen als Internet-Fakes erwiesen. Zitat: "Wer zu uns kommt, muss sich eben anpassen!" - an was denn? An den Kleibgarten-Spießer, der den rasen der nchbarn kontrolliert oder den bakner, der die Omi um ihr Gespartes bringt? Alles Deutsche. ich bin mir sicher, auch in meiner Lebensweise würden sie was finden, was Sie selbst anders handhaben würden. Trotzdem müssen sie mich tolerieren. das einizige,was Ausländer wie auch Deutsche tun müssen: sie müssen sich an die Gesetz halten.Das ist alles.

  • 3
    4
    vomdorf
    21.12.2014

    @PeKa: mir kommt schon die galle bei ihrer erläuterung zu punkt 2 hoch....
    ich glaube an keine märchen, keinen gott, egal, wie er heißt. und ich bin, wie die meisten menschen, gern bereit, echten flüchtlingen zu helfen. ich möchte aber einfach nicht, dass sich im osten solche parallelgesellschaften bilden, wie im westen. ich will keine minarette oder moscheen hier haben. ich will weiter weihachten sagen dürfen und mir den engel aus masse, den ich von oma geerbt habe, ins fenster hängen...nicht aus glaubensgründen, sondern weil es mich an meine kindheit erinnert, und es intressiert mich in idesem zusammenhang nicht, ob das jemandem aus einem anderen land gefällt oder nicht.
    wer zu uns kommt, muss sich eben anpassen und nicht so denken, wie mir eine bekannte erzählte, die *deutsch für ausländer* unterrichtete:*wozu soll ich deutsch lernen, krieg ich geld vom staat.*
    und wenn ich dann die *armen asylanten* in den einkaufszentren mit ihren iphones daddeln sehe frage ich mich, was schief läuft.

  • 3
    3
    PeKa
    20.12.2014

    Wenn man die Pegida-Positionen genau durchliest, dann stellt man schnell fest, dass sie nicht gerade von den hellsten Köpfen unserer Nation ausgearbeitet worden sein können. Vor allem Evangelikale dürften sich an vielen Punkten (ausgenommen die 17) reiben.
    (1)
    "Pegida ist für die Aufstockung der Mittel für die Polizei und gegen den Stellenabbau bei selbiger!"
    Prima! Aber dann muss Pegida im selben Atemzug auch sagen, WOHER die Mittel für die Aufstockung der Polizei genommen werden sollen, denn anderenfalls handelt es sich bei dieser Forderung um eine hohle Phrase.

    (2)
    "Pegida ist für Erhaltung und Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur!"
    Ist sie eben NICHT. Nur derjenige hat das Recht, sich als Bewahrer und Schützer der christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur zu bezeichnen, der (a) Jesus Christus als Sohn Gottes anerkennt und (b) seine Forderung aus dem Matthäusevangelium im Kapitel 25 in die Realität umsetzt. Dort heißt es nämlich im Vers 35: "Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen."

    (3)
    "Pegida ist gegen das Zulassen von Parallelgesellschaften/Parallelgerichten in unserer Mitte."
    Wenn das Pegida wirklich ernst meinen würde, dann müsste sie auch rechtsradikale Parallelgesellschaften bekämpfen und für den Verbot sämtlicher Bürgerwehren und Wehrsportgruppen eintreten. Meines Wissens tut sie das aber nicht, im Gegenteil, sie heißt die Gründung und Aktivitäten von Bürgerwehren gut.

    (4)
    "Pegida ist gegen dieses wahnwitzige Gender-Mainstreaming, auch oft Genderisierung genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache!"
    Dies ist der einzige Punkt, bei dem ich mit Pegida zu 100 Pro übereinstimme. Das Motiv für die Ablehnung des Gender-Mainstreaming ergibt sich bei mir allein aus den Aussagen der Heiligen Schrift. Einen Widerspruch zu Punkt 12 sehe ich nicht.
    (5)
    "Pegida ist gegen Hassprediger, egal welcher Religion!"
    Diese Forderung ist halbherzig und damit bittere Heuchelei. Von dieser Forderung sind eine ganz bestimmte Gattung von Hasspredigern ausgenommen, nämlich Holocaustleugner, gewaltsame Gegner von alternativen Lebensmodellen, Judenschänder sowie Verspotter und Verächter von Behinderten. Die Forderung muss erweitert werden zu "Pegida ist gegen Hassprediger, egal welcher Religion und welcher politischen Richtung sie entstammen mögen und gleichgültig, gegen welche Gruppierung sie sich richten!"

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    20.12.2014

    zu Punkt1; damit ist nach meinem Verständnis gemeint, das nur der genannte Personenkreis Anspruch auf Asyl haben sollte und niemand, der nur aus wirtschaftlichen Gründen hier ist. Da dies jedoch auch häufig der Fall ist, ist es eben noch nicht ganz die Realität.

    zu Punkt3; Für dezentrale Unterbringung bin ich auch eher, aber nicht so wie bis jetzt gehandhabt, vollkommen über den Kopf der betreffenden Bürger hinweg und wie schon des öfteren angemerkt, gegen das Vollstopfen von Blöcken, da sich dort soziale Brennpunkte bilden werden. Und da sehe ich das größte Problem in den Kapazitätsgrenzen (auch bei der erforderlichen Hilfe und Betreuung), die sich zwangsläufig ergeben werden. Dort würde ich mir mehr Realitätssinn der Befürworter des unbegrenzten Flüchtlingsstromes wünschen. Außerdem kann es nicht gewollt sein, sich irgendwann wirtschaftlich selbst zu destabilisieren.

    zu Punkt 4;Das ist meiner Meinung nach eine große Baustelle. Fünf Länder nehmen offiziell drei Viertel aller Flüchtlinge auf. Wer nur Sicherheit für sein Leben sucht, ist auch in anderen EU Staaten ebenso gut aufgehoben. Dort sollte sich dringend etwas ändern. Die Forderung halte ich auch für berechtigt. Wenn irgendein EU Land wiedermal finanzielle Hilfe vor der Pleite braucht, ist Deutschland auch gut genug.

    zu Punkt5;Sachsen gibt lt. FP keinen Betreuerschlüssel an, warum? Es sollte schon für alle Bundesländer ein einheitlicher Schlüssel gültig sein, der niemand benachteiligt.

    zu Punkt7; Das denke ich auch, dort sollte man nicht zu viel sparen, weder an Technik noch an Personal.

    zu Punkt9;Dort denke ich, liegt die FP nicht ganz richtig, da läuft es in der Praxis anders, das kann ich aber natürlich nur auf Grund meiner Erfahrungen sagen. Drei bzw. zwei Jahre notwendiges Strafmaß erscheint mir auch zu lang, auch im Interesse derjenigen, die sich hier nichts zu Schulden kommen lassen, da sollte zügig nachgebessert werden.

    zu punkt11; Wenn diese Forderung das von der FP gemeinte Punktesystem beinhaltet, würde ich das befürworten.

    zu Punkt14; Auch wenn die Gefahr besteht, das "Vollhorste" mit abstimmen, (da habe ich mich bei aardvark bedient, wenn ich nicht irre), würde ich das befürworten, da ich glaube, unterm Strich ergibt das schon den Willen der Mehrheit. Und die Gefahr der Unterdrückung von Interessen einer Minderheit besteht doch eigentlich jetzt auch.

    zuPunkt16;Da hat FP zwar Recht, aber ich hätte mir eine klarere Ansage z.B: bei der Scharia Polizei gewünscht. Da haben die Politiker zu viel Angst, mal Tachelesss zu reden, es könnte ja jemand beleidigt sein.

    Bei den restlichen Punkten bin ich mir entweder noch unschlüssig oder schließe mich FP an.

  • 1
    2
    gelöschter Nutzer
    20.12.2014

    Es entspricht den Gesamzkomplex Pegida. Es werden Scheingefechte geführt. Schon deshalb ist deren Argumentationsdecke sehr dünn.
    Der Kommentar spricht für sich selbst.
    Von den Pegida Protagonisten darf man da glaube ich nicht wirklich viel erwarten. Schweigen oder Denunzieren, dazwischen bewegt sich nicht viel.

  • 2
    1
    20.12.2014

    Ich möchte diesbezüglich mal auf einen aktuellen Artikel von Herrn Buschkowsky verweisen.

    " Ein Teil der Gesellschaft wendet sich ab - Wir erleben eine allmähliche Veränderung, die darauf abzielt, eine andere Gesellschaft zu schaffen als die, die wir westliche Demokratie nennen"

    Quelle: http://www.derhauptstadtbrief.de/cms/index.php/105-der-hauptstadtbrief-126/677-ein-teil-der-gesellschaft-wendet-sich-ab

    ..interessant auch seine Forderungen:

    "Wir dürfen nicht aus Bequemlichkeit und Konfliktscheu die Tatsache ignorieren, dass unsere Sicherheitsbehörden die Zahl aktiver Islamisten in Deutschland inzwischen auf 40 000 bis 50 000 schätzen. Das ist nichts, wo wir sagen dürfen: Na ja, die paar Leute, das gibt sich wieder. Ich denke nicht, dass sich das gibt, sondern dass dieser Zulauf zu den Fundamentalisten so weitergeht. Deswegen sage ich: Wenn wir weiterhin Lehrer, Rektorinnen, integrierte Migranten mit sozialem Engagement, die sich vor Ort nicht hinnehmbaren Entwicklungen alltäglich entgegenstellen, dabei alleine lassen – und ihnen obendrein noch mangelnde Flexibilität und islamophobe Intoleranz unterstellen –, werden wir das früher oder später bitter zu bereuen haben. Wie lange kann eine Gesellschaft sich diesen Laissez-faire-Modus leisten und Dinge zulassen, die ihren Bestand letztlich gefährden werden?"

    "Ich sage: Eine Gesellschaft muss intervenieren. Eine Gesellschaft kann nicht einfach dasitzen und zugucken – sie muss gestalten. Und das bedeutet auch, klipp und klar zu sagen, wo es in Deutschland, in Mitteleuropa, langgeht und welches die allgemeinen Verhaltensregeln sind, auf die wir uns hier verständigt haben. Ich mache keinen Hehl daraus: Ich finde, dass ein Straßenbild mit überwiegend völlig verhüllten Frauen nicht dem entspricht, was ich mir unter allgemeinen Verhaltensregeln für den öffentlichen Raum in Mitteleuropa vorstelle."

  • 1
    2
    gelöschter Nutzer
    20.12.2014

    @Frohnau: Ihre Rechte können sie natürlich wahrnehmen. Ob sie aber im Recht sind oder Recht bekommen sind dann noch mal andere Qualitäten.
    So verhält es sich auch mit Pegida. Sie sind quasie ein exemplarischer Vertreter die Irrlichter.

  • 4
    3
    gelöschter Nutzer
    20.12.2014

    Könnte mal bitte jetzt irgendeiner den Text der freien Presse kommentieren, anstatt eigene persönliche Nachbarschaftsstreitigkeiten hier auszudiskutieren? ich hätte gerne mal von den Pegida-Sympathisanten gewußt,wie sie denn zu den Positionen und den erklärungen der FP stehen , ich habe nämlich schon so etwas den Eindruck man ist da ziemlich Fakten-resistent.

  • 2
    1
    aussaugerges
    20.12.2014

    Alles was Lebenswert war in der DDR wird von der
    Geldgier vernichtet.
    Es gab nur 2% Staatssicherheitsopfer,aber30% wollen mehr Geld.Immer weiter so.
    Auch wir brauchen auch eine farbige Revolution.
    Soll ja alles besser werden?!?!?!
    Neue Männer braucht das Land"
    Auch andere wollen auch mal eine gute Beamtenrente+Deputatrente +Sonderstatusrente+Betriebsrente+Zugehörigkeitsrente+Opferrente.

  • 1
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    Attila
    20.12.2014

    In altbekannter Reflexmanier tut die Presse so, als wären die Forderungen a priori überflüssig, weil »unsere Gesetzeslage« ja bereits alles abdecke. Das ist grundsätzlich falsch, da von interessierter Seite schon die existierenden Gesetze kaum angewandt werden.
    Versuche, die Forderungen der Menschen, die bei Pegida mitgehen, mit Taschenspielertricks auszuhebeln, wird nur zu immer größerer Entschlossenheit in der Bevölkerung führen. Der Punktekatalog ist insgesamt recht ausgewogen, gleichzeitig tut sich die Pegida aber keinen Gefallen, wenn sie zu weichgespült daherkommt. Schon allein die Punkte 11+17 sind existentiell für den Bestand der deutschen Gesellschaft:

    Punkt 11: Mit einer Entscheidung zwischen »Abschottung« und »Zuwanderung« hat das gar nichts zu tun, wie hier schon wieder scheinheilig impliziert wird. Zuerst einmal muß herausgefunden werden, WARUM Deutschland überhaupt ein Zuwanderungsland sein soll. Das ist niemals geschehen und wurde den Deutschen als unbewiesene Behauptung und ohne zu fragen übergestülpt. Da hilft auch der demagogische Hinweis auf das »zweitbeliebteste« Einwanderungsland nichts, denn die Beliebtheit bei den Armen der Welt steigt proportional mit den zu erwartenden kostenlosen Sozialleistungen. Was uns hier bei weiter steigender Beliebtheit erwartet, zeigt ein Blick auf http://www.n-tv.de/wissen/So-gross-ist-Afrika-wirklich-article13705111.html. Ergo: Senkung des finanziellen Anreizes senkt den Massenansturm von »koranfesten Fachkräften«, von denen kein einziger jemals auch nur einen Cent in unsere Sozialkassen einzahlen wird.
    Tatsache ist, daß es in Deutschland alle erforderlichen Fachleute gibt, man muß sie nur bezahlen wollen. Weil die Industrie das nicht will, entpuppt sich ihr Ruf nach »Fachkräften« als Ruf nach billigen Lohndrückern. Genauso schnell ließe sich das wohlfeile Argument der Überalterung durch eine gezielte Förderung junger deutscher Paare aus der Welt schaffen. Noch vor einer Generation war Ostdeutschland Spitzenreiter bei der Anzahl von Kindern, heute ist es Schlußlicht. Wer meint, dieses Problem mit moslemischen Einwanderern aus Afrika »beheben« zu können, gießt Öl ins Feuer.
    So bleibt als Erklärung für die ersehnte Einwanderung nur die Erklärung von Prof. Patzelt übrig, daß nämlich »…der Deutsche an sich zum Faschismus neige und wenn wir die deutsche Kultur aufbrechen, weltweit öffnen, liberaler machen, sozusagen das Deutsche in Deutschland durch die Aufnahme weiterer Kulturen verdünnen, das Land nazisicher machen«.
    Dazu paßt exakt die wenig überraschende Erkenntnis des Ex-US-Botschafters Richard Burt: »Deutschland muß im Sinne eines 'fairen globalen Wettbewerbs' auf die leistungsschwächere Multi-Kulti-Stufe gebracht werden. Die Multikulturalität Amerikas wird zu einer wirtschaftlichen Last. Homogene Gesellschaften wie Japan und Deutschland sind auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger«.
    Die schleichende Unterwanderung der deutschen Kultur durch Masseneinwanderung von völlig inkompatiblen Scheinasylanten ist der Hauptgrund für den rasant zunehmenden Widerstand in der Bevölkerung, weil sich mehr und mehr Menschen gegen ihre »Verdünnung« und den schleichenden Verlust ihrer kulturellen (abendländisch-christianisierten) Grundlagen wehren.
    Es muß ganz eindeutig festgestellt werden, daß das kleine und bereits heute übervölkerte Deutschland KEIN pauschales Einwanderungsland ist. Ein dauerhafter Zuzug darf sich nur auf ganz bestimmte hochqualifizierte Leute beziehen.
    https://www.youtube.com/watch?v=lFq2aAcf-8s

    Punkt 17: Einer der Hauptpunkte. Als eines der Elitenprojekte dient Gender Mainstreaming keineswegs nur der »Gleichstellung von Mann und Frau«, wie hier verharmlosend dargestellt wird, denn die Gleichstellung gab es bereits in der DDR. Gender Mainstreaming wurde der Bevölkerung von interessierter Seite genauso ungefragt wie die Zuwanderung aufgepfropft und soll für die Umformung der Gesellschaft unter Abschaffung des Geschlechterbegriffs sorgen. Zu den Werkzeugen gehört die sexuelle Umerziehung der Gesellschaft genauso wie die Zurückdrängung der bürgerlichen Familie mit ihrem Erziehungsauftrag sowie die Frühsexualisierung der Kinder bereits in der Schule.
    Der Genderismus gefährdet die Gesellschaft dank der Zwangsverordnung von Toleranz und Akzeptanz per Keule mindestens genauso wie die Überfremdung durch Massenzuwanderung.
    Sollten verheerende Ideen wie das Toleranz-Papier oder der Lunacek-Bericht jemals in Kraft treten, hätten wir eine neue totalitäre Gesellschaft von kafkaesken Ausmaßen. Obwohl es offizielle EU-Doktrin ist, wirkt Gender Mainstreaming nicht umsonst im Geheimen und jede öffentliche Diskussion darüber wird abgeblockt. Eine Diskussion mit dem Ziel der Abschaffung ist mehr als überfällig.
    Welch abstruse Ergebnisse die pseudowissenschaftliche Gender-Ideologie hervorbringt, zeigen die folgenden Links:
    http://www.spiegel.de/spiegel/a-457053.html
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/stockholmer-gymnasium-bekommt-geschlechtsneutrale-umkleidekabine-a-897206.html#js-article-comments-box-pager
    http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/gendertheorie-studierx-lann-hornscheidt-ueber-gerechte-sprache-a-965843.html

  • 3
    5
    Frohnau
    20.12.2014

    @Saftpresse tut uns leid,genau das höre ich immer von bestimmten "Leuten".
    Ich mache lediglich von meinen bürgerlichen Grundrechten gebrauch.Insofern brauche ich weder Nachhilfe noch psychologischen Beistand.Und schon gar keine diskriminierenden Vorhaltungen.
    Alles andere muss ich ihnen totz ihres ausgeprägten Vorstellungsvermögens leider absprechen,genau wie ihre Bemerkungen eben ihre sind.

    Glück auf !

  • 5
    5
    gelöschter Nutzer
    20.12.2014

    @Frohnau: Es tut mir nur vielleicht leid, dass sie mit ihren Nachbarn so schwer zu tragen haben. Ich bin mir aber ziemlich sicher sie hätten gleiche oder ähnliche Probleme mit Nachbarn die aus Hamburg, Berlin oder München zugezogen wären, blond und hellhäutig sind. Für diese wären sie dann möglicherweise nur "Das kleine A..loch". Es wird ihnen auch kein "Gerechtigkeitsapostel" beispringen ohne die andere Seite in diesen Konflikt gehört zu haben. Auch als Alteingesessener unterliegen sie den gleichen Rechten, Vorschriften und Pflichten wie jeder zugezogene. Mit Verlaub, lassen ihre bisherigen Auslassungen hier bei FP auch wenig Zweifel daran, dass sie Fremden gegenüber zu großen Vorbehalten neigen. Ich kann mir ihre Wortwahl die sie den ausländischen Mitmenschen gegenüber an den Tag legen lebhaft vorstellen. Ich sage ihnen auch deutlich das ihre Pegida freundliche Grundhaltung, eigentlich Fremdenfeindlichkeit, nicht Folge der Ereignisse mit ihren Nachbarn sind, sondern das ihre ursächliche Grundhaltung in diese Ereigniskette geführt hat. Denken sie noch einmal genau nach und hinterfragen sie ihre ganz persönlichen Beitrag zum geschehen. Wenn ich falsch liege revidieren sie mich. Aber Pegida wird ihnen bei ihren Nachbarschaftsstreitigkeiten auch nicht helfen. Und das sie aus ihrer persönlichen Erfahrung einen allgemeinen Grundsatz zum Umgang mit Ausländern herleiten wollen ist kaum logisch nach zu vollziehen, entspricht aber der von Pegida betrieben Vorverurteilung gegenüber Fremden.

  • 4
    4
    gelöschter Nutzer
    20.12.2014

    @huhnvoncrossen: Da verwechseln sie etwas. Aufgeklährte Atheisten sind gerade nich empfänglich für religiöse Eiferer. Es sind vielmehr Konvertiten die von ihren vermeintlich "rechten Glauben" allzuoft abrücken. Warum? Weil sie empfänglicher sind und Glauben für sie persönlich einen hohen stellenwert hat.
    Wievieel Moslem leben eigentlich in Erlau, dass sie sich sorgen darum machen müssen das der Blick auf den Kirchturm bals direkt von einen Minarett verstellt werden könnte?
    Ich rate schon serh dazu die Kirche im Dorf zu lassen vor allem an Weihnachten!

  • 7
    5
    Frohnau
    20.12.2014

    @aardvark ich werde ihnen noch einmal was von Praxis,Abweichungen,Gefühlen und sogenannten "Einzelfällen" darlegen. Seit 2009 wohnt in meiner unmittelbaren Nachbarschaft eine größere Fam. aus dem Kosovo,eigentlich jetzt ein sicheres Herkunftsland.Seitdem kämpfe ich um meine Grundrechte im eigenen Land. Über Vermieter,Landrat und Herrn Gillo,falls ihnen der Name bekannt ist.Es geht ganz einfach um das Wohnverhalten dieser "Geduldeten".Damals wo noch etwas blauäugig,hatte ich natürlich auch den ersten Kontakt.Da wir beide chronisch kranke Menschen sind musste ich häufig um etwas mehr Rücksichtnahme bzw.um die Einhaltung der Hausordnung und Ruhezeiten bitten.Es handelt sich nicht um Kinder! Beim zweiten mal wurde ich gefragt,ob ich etwas gegen Ausländer hätte. In mehrmaliger Folge darauf hörte ich,sie nerven uns-wir kennen unsere Rechte.Und später folgte immer der Spruch-wir können auch anders. Wer meinen sie wohl wer uns geholfen hat.Nicht einer von solchen "Gerechtigkeitsaposteln" und schon gar keiner ihres Klientels.
    Und ich bin bei weitem nicht der einzige,die anderen sind vermutlich nur zu feige.Ach so jetzt sind sie nun bei dem Dankesbegriff "deutsches Arschloch angekommen.
    Also seien sie froh nicht sowas nach 45 Jahren Arbeit zu erleben und lassen sie mich künftig mit solcher Art Gehirnschmalz in Ruhe!

    Glück auf !

  • 5
    7
    gelöschter Nutzer
    20.12.2014

    Lieber huhnvoncrossen: Als Atheist ist man also anfällig für den Islam. Sehr interessante Einstellung. Vielleicht hat man aber als Atheist auch nur erkannt, dass Religionen nur Vehikel sind, um Menschen gewissen Gesetze und Regelungen aufzudrücken. Und dass sie wissenschaftlicher Humbug sind. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Atheisten in Sachsen froh darüber sind, sich nichts von einer Religion vorschreiben lassen zu müssen. Und bei nicht mal ganz 4000 Muslimen in Sachsen ist die Wahrscheinlichkeit, dass IHRE Kirche zu einem Minarett wird, doch sehr gering. Denken Sie doch mal lieber über die christlichen Werte, wie Nächstenliebe, Gastfreundschaft und Liebe nach. Auch Moslems gegenüber.

  • 7
    4
    huhnvoncrossen
    20.12.2014

    Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes - Pegidia (meine Abkürzung:PEgdIdA)
    Wir haben unseren Glauben, die meisten sind Protestanten, ist ja klar und die anderen Katholiken! Und ich hoffe es bleibt so.
    Es gibt aber auch "Nichtgläubige" und die sind für die "Andersgläubigen" interessant, sie sind ja noch frei vom Glauben und könnten für den Islam empfänglich sein . Mir gefällt es wenn ich von Erlau reingefahren komme und unseren Kirchturm sehe. Es wäre für mich unvorstellbar dort ein Minarett zu sehen!

    In dem Sinne allen gesegnete Weihnachten! Auch den Ungläubigen!

  • 4
    8
    gelöschter Nutzer
    20.12.2014

    @Interessierte: ja aber was denn dann? Wenn man nicht auf die Überschrift der demo schauen soll und auch nicht auf den Positionskatalog, auf was denn dann? Auf die schlauen Positionen im Panorama Interview? Langsam wird es lächerlich.
    @Frohnau: Und wie sieht es denn in der Praxis aus? Vor allem: woher haben Sie und die 15.000 Leute auf der Demo Ahnung von der Praxis, in wie vielen Asylbewerberheimen waren die denn schon und haben mit den Flüchlingen gesprochen? Ich glaube eher, dass man der Meinung ist, in der Praxis werde das nicht so gehandhabt, wie es im Gesetz steht, fußt auf einem "Gefühl" bestärkt durch Ausnahmefälle, die in der Presse hochgespielt werden. Aber wenn ein Gefühl nunmal von den Fakten abweicht, sollte man vielleicht das Gefühl anpassen und nicht die Fakten in Frage stellen.

  • 4
    3
    20.12.2014

    Danke für diesen Artikel. Ich denke, auf eine solche Weise wird der mündige Leser (und Bürger) dazu angeregt, sich selbst eine Meinung zu jedem einzelnen der PEGIDA-Anliegen zu bilden und sich vielleicht auch an der richtigen Stelle zu engagieren. Wichtig ist es, dass wir die Grundwerte unserer freiheitlichen Gesellschaft (Solidarität, Meinungsfreihei, Pressefreiheit etc.) verteidigen, indem wir sie praktizieren.

  • 2
    2
    Interessierte
    20.12.2014

    Ich glaube , die haben sich mit der Überschrift vertan , jeder hängt sich daran auf ....
    Die wollen doch etwas anderes ausdrücken !!!
    Das irritiert :
    "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes"

  • 5
    4
    Frohnau
    20.12.2014

    Manchmal ist weniger mehr! Vieles davon scheint in der gängigen Praxis noch nicht angekommen zu sein,aber polemisch nich ganz schlecht aufgemacht.
    Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit und keine Momentaufnahmen.
    Wenn man manche Fehler geschickt zeigt,wirken sie glänzender als Vorzüge!

    Glück auf !



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