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Pegida, die Blinden und der Elefant

Eine asiatische Legende erzählt von drei blinden Männern. Sie befühlen einen Elefanten, da sie herausfinden wollen, um was für ein Tier es sich handelt. Der eine erwischt den Rüssel und sagt, es müsse ...

erschienen am 26.02.2016

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Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 03.03.2016
    20:19 Uhr

    pcomment: @Blacksheep: Da habe ich mich sicher unglücklich ausgedrückt, denn dieses "in Schutz nehmen" sollte gar keine Wertung sein. Ich habe damit nicht sagen wollen, ob er richtig oder falsch liegt. Ich wollte nur ein Tatsache wiedergeben, weil hier der Vorwurf aufkam, die Studien seien einseitig gegen Pegida gerichtet. Herrn Patzelts Ergebnisse widerlegen das. (wie auch hier zu lesen: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Patzelt-Studie-Mehrheit-der-Pegidianer-keine-Rassisten-artikel9445526.php#)

    Derartige Studien sollten immer ergebnisoffen sein, sonst kann man sie auch gleich lassen.

    Ob Herr Patzelt oder andere recht haben kann und darf jeder für sich entscheiden.
    Ich würde hier übrigens nicht alle Pegida-Mitmacher gleich bewerten. Der Pegida-Führung unterstelle ich hier wirklich "Hintergedanken". Wenn man wie Frau Feisterling zum Widerstand "mit Mistgabeln" aufruft, könnte manch einer das als Aufruf zur Gewalt verstehen...
    Die Mitläufer würde ich nicht alle zu dieser Kategorie zählen, zum Teil aber schon. Sie sollten sich allerdings genau überlegen, wen sie da durch die Teilnahme an den Märschen unterstützen. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

    Es vagabundieren auch ziemlich viele Deutsche und Ausländer, die keine Flüchtlinge sind, in D herum. ;-)
    Soweit ich weiß, wird über eine Residenzpflicht gerade diskutiert. Sie ist aber nicht beschlossen. Daher kann man rechtlich nach der Registrierung niemandem vorschreiben, wo er sich aufzuhalten hat. Wenn man etwas anderes will, muss man das gesetzlich regeln. Der EuGH hat der Möglichkeit einer solchen Regelung kürzlich erst zugestimmt für bestimmte Fälle (siehe hier für einen Einzelfall http://www.tagesschau.de/ausland/eugh-residenzpflicht-101.html, aber mit der generellen Regelung, Zitat "Nach EU-Recht müssten sie sich aber frei in Deutschland bewegen und ihren Wohnsitz wählen dürfen."). Grundsätzlich müsste aber eine Meldepflicht eingehalten werden, die in D für jeden Bürger gilt. Da gebe ich ihnen recht. Aber wer sagt, dass die alle noch in D sind? Auch andere Länder Europas locken.
    Ich habe das hier angesprochene Vagabundieren auch anders interpretiert - eher so wie wilde Horden, die schreiend, plündernd und alles niederbrennend durchs Land ziehen. (Zugegeben das war überzogen.)

    0 1
     
  • 02.03.2016
    20:19 Uhr

    BlackSheep: @pcomment, sie vergessen da was. Pegida anhänger die anderer Meinung waren wurden permanent als der Untergang der Demokratie, Wiederauferstehung des Dritten Reiches und ähnliches bezeichnet, man sollt nicht nur von anderen verlangen das sie kritisches Meinungen akzeptieren, sondern man sollte dem anderen auch das selbe entgegenbringen. Sie unterstellen Herrn Patzelt er nimmt Pegida in Schutz, besteht die Möglichkeit das er recht hat oder forscht man nur richtig wenn man Pegida kritisiert? zu vagabundieren Asylanten, stand nicht vor ein paar Tagen in der FP das ein paar hundertausend registrierte Flüchtlinge nicht mehr auffindbar sind?

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  • 29.02.2016
    23:17 Uhr

    pcomment: Na, da gibt's doch einen zurück, aus dem gleichen Grund.

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  • 29.02.2016
    17:42 Uhr

    1953866: @pcomment, von mir "grüner Daumen". Einfach, weil Sie sich viel Mühe machen und als ein Zeichen, dass man trotz unterschiedlicher Meinung sachlich diskutieren kann.

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  • 28.02.2016
    20:33 Uhr

    pcomment: @fingerindiewunde: Auch Sie scheinen den Artikel nicht vollständig gelesen zu haben. Ich nannte zwei Beispiele von Forschergruppen. Es waren aber durchaus auch Göttinger, Jenaer, Düsseldorfer etc. Gruppen beteiligt. Zudem ist auch Herr Patzelt von der TU Dresden kein Ostdeutscher und eher einer, der Pegida „in Schutz“ nimmt, wenn man das so ausdrücken darf. Das werden Sie zumindest sehen, wenn Sie mal eine Reihe von Interviews sehen, die mit ihm, in den von Pegida so verhassten Medien geführt werden.
    Ihr Argument zieht daher meiner Meinung nach nicht. Aber es beweist wieder mal, dass eben nicht wahr ist, was man nicht wahr haben will. Damit ist mal schnell fertig.

    Im übrigen haben ich niemanden belehrt, ich diskutiere mit Ihnen über das Thema. Nicht mehr, nicht weniger. Ich kann nur das Gejammere vieler Pegida-Anhänger nicht verstehen, wenn Ihnen mal eine andere Meinung gesagt wird. Das ist Demokratie und Meinungsfreiheit. Ich muss mich hier ja auch ab und an mal Gutmensch nennen lassen. Ich halte das aus. Ich kann aber gut damit leben. Überspitzen gehört zur politischen Diskussion. Ich stehe trotzdem zu meiner Meinung. Und wenn man mir Argumente bringt, denen ich folgen kann, kann ich diese sogar ändern.
    Allerdings erwarte ich aber von meinem Gegenüber auch, dass ich meine - eine andere - Meinung aussprechen darf und diese toleriert wird. Auch das ist Demokratie und Meinungsfreiheit. Ich gebe den Pegida-Anhängern dabei übrigens keine Titel wie Gutmensch, Schlechtmensch oder was auch immer - das nur am Rande.

    Zur Gesetzeswidrigkeit: Ich frage mich, warum niemand mal den Versuch einer Klage unternimmt. Nicht mal Herr Seehofer kann sich mit seinem Freistaat Bayern dazu durchringen. Man kann sich seinen Reim darauf machen.
    Ich wäre übrigens auch sehr auf das Ergebnis gespannt. Wenn hier Unrecht passiert, muss das beendet werden, keine Frage.
    Aber ich höre es schon wieder. Natürlich ist auch Justiz gekauft, alles eine große Verschwörung hier.

    Ihre Vorschläge: Grenze zu wird nicht gehen. Wer es bis hier schafft, muss zumindest erst mal eine Prüfung durchlaufen. Die muss schneller gehen als bisher, auch das ist unstrittig.
    Das ist ein Punkt, den man der deutschem Politik sofort vorwerfen darf. Wenn man die Vorgänge in Syrien und Irak und auch in Süditalien und Griechenland verfolgt hätte, hätte man auf das, was nun gekommen ist, vorbereitet sein müssen.
    Zum Thema Grenzsicherung mit Waffengewalt habe ich mich schon mal geäußert. Ich halte das für unverhältnismäßig, wenn nicht akute Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder für Menschen in der direkten Umgebung (z.B. Grenzbeamte) besteht. Alles andere muss man auch ohne Gewalt hinbekommen.
    Bei den Auslandseinsätzen stimme ich Ihnen mal zu, wenn auch leicht eingeschränkt, da sich die Bundeswehr zum überwiegenden Teil nicht direkt an Kampfhandlungen beteiligt. (Ob das besser ist, mag jeder für sich entscheiden.)
    Auch bei den Waffenexporten bin ich bei Ihnen.
    Nicht Asylberechtigte müssen zurück, auch hier stimme ich Ihnen zu. Hier müssen Einwanderungsregeln gelten, wie sie jedes andere Land auch hat.
    Zu den Nordafrikanern habe ich nicht ganz die selbe Meinung, weil die Staaten dort einfach keine gefestigten Gebilde sind, in denen die Standards der Menschenrechte eingehalten werden. Allerdings muss ich einwenden, dass die Bundesrepublik an dieser Stelle ohnehin sehr inkonsequent ist. Spätestens wenn wirtschaftliche Interessen im Spiel sind (siehe Russland, Saudi Arabien, China, die Liste ließe sich erweitern).
    Auch bei Ordnung in D im Sinne einer geregelten Registrierung und Bearbeitung von Asylverfahren bin ich bei Ihnen. Das Ergebnis kann aber eben nicht sein, dass niemand mehr hier rein kommt. Sondern, dass dies auf Basis von Gesetzen und geordneten Verfahren geschieht.

    Und zu den „vagabundierenden Asylanten“. Das ist schon wieder so eine Verallgemeinerung. Nennen Sie aus Ihrem konkreten Umfeld Sachverhalte und Quellen, an denen man das von Ihnen benannte nachvollziehen kann. Sonst sind das mal wieder nur leere Worte um mal eben schnell eine Pauschalverurteilung vorzunehmen.

    @Real: Im Wesentlichen gilt das was ich oben sagte auch für Ihren Beitrag.
    An einer Stelle Ihrer Ausfühung habe ich kurz gezuckt. „Deutschland wach SCHNELL auf“ … Mir ist so als gab es das schon mal mit sehr ähnlichem Wortlaut. Meinen Sie es so?

    Zudem sind Sie im Pegida-Lager offenbar nicht einig, wie die Mehrheitsverhältnisse im Land sind. Während Sie von einer linksorientierten Mehrheit sprechen, spricht geiluc davon, dass 80% der Menschen hinter Pegida stehen. Was stimmt denn nun?
    Offenbar stimmt, dass es Meinungsfreiheit gibt, sonst könnten Sie und ich sich hier gar nicht äußern.

    Wenn ich Sie hier von einer linken Weltverschwörung reden höre, muss ich lachen. Demnach stehen wir kurz vorm Kommunismus?! Da passt nur unser Wirtschaftssystem nicht dazu.

    Zitat: „Für die Manipulationsanfälligkeit unseres Volkes schäme ich mich als Deutscher.“ - Ich schäme mich als Deutscher gerade für andere Sachen. Allerdings halte ich das amerikanische und russische Volk für viel anfälliger für Manipulationen. Die Deutschen haben aus zwei fanatisch geführten Kriegen und Diktaturen aus zwei politischen Richtungen schon ziemlich viel gelernt, während Russen und Amerikaner schon immer einen „starken Einflüsterer“ an vorderster Stelle stehen hatten - häufig mit stark demagogischen Zügen.
    Nebenbei: Das ausgerechnet Putin jetzt für viele in der Pegida-Bewegung ein demokratischer Heilsbringer ist, verwundert doch stark. Vermutlich haben die gleichen Leute laut gelacht, als Schröder ihn als lupenreinen Demokraten betitelte. Nun scheint Putin das doch tatsächlich geworden zu sein, wie sich die Zeiten ändern.

    In einem bin voll und ganz Ihrer Meinung. Auch ich verabscheue jede Art von Radikalismus, egal ob politisch oder religiös. Und ich verabscheue Gewalt.

    @1953866: Sie haben meine Aussage falsch interpretiert. Ich habe mit keiner Silbe den Schusswaffengebrauch an der Grenze gemeint. Meine Meinung dazu können Sie allerdings weiter oben lesen.

    Zu Ihrer Frage: Habe Sie sich mal Bilder aus den Camps angeschaut? Es sei Ihnen diese Reportage in mehreren Teilen empfohlen: https://www.youtube.com/watch?v=siP-8fJ29X4 sonst auch gern viele Nachrichtensendungen, die aus den Kriegsgebieten und den Grenzregionen berichten.

    Die Zahl von 60 Mio. Flüchtlingen kommt aus den Medien (Spiegel, Focus etc.). Im Spiegel ist dazu übrigens auch ein ziemlich detaillierte Darstellung woher, wohin (http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-60-millionen-menschen-weltweit-auf-der-flucht-a-1039321.html). Schon geografisch werden nicht alle davon nach D wollen. Es hat auch keiner behauptet, dass wir die alle aufnehmen sollten und könnten. Wo haben Sie das her?
    Im Übrigen kann auch die Anzahl Flüchtlinge aus Syrien D nicht allein schaffen, da sind wir uns einig. Da haben wir Afghanistan und Irak noch nicht mal berücksichtigt.

    Ich bin auch voll bei Ihnen, dass es nicht an D liegt, diesen Krieg zu beenden.
    Aber: Es ist eben nicht so einfach zu sagen, „Geld in den Süden und lass mal die Anrainerstaaten machen“. Dass es besser wäre, wenn die Menschen nicht erst auf die Reise müssten, ist klar. Aber Grenze zu und Augen zu, das ist die Taktik, die hinter dem einfachen Wunsch nach Grenzschließung steht. Nur das Problem bleibt, auch wenn man es nicht mehr sehen mag.
    Zum Thema Asylverfahren und geregelte Einwanderung habe ich mich bereits oben geäußert.

    Danke übrigens ausdrücklich an Sie alle für die Antworten. (Keine Daumen von mir, weder nach oben noch nach unten. ;-) )

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