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Sachsens neues Schulgesetz: Die Bürger reden mit

Dresden. Gymnasium Bürgerwiese in Dresden am Donnerstagabend: Vier Thementische, hundert Bürger und mittendrin die Kultusministerin. Nach Frankenberg, Pirna, Meißen, Bautzen, Zwickau und Torgau heißt ...

erschienen am 29.02.2016

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Kommentare
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  • 29.02.2016
    06:26 Uhr

    vomdorf: Ein geistig behindertes Kind wird an einer Regelschule niemals soviel Förderung bekommen, wie an einer Förderschule. Erstens sind die Lehrer für so etwas nicht ausgebildet (nicht umsonst absolvieren die Förderschullehrer ein Sonderstudium) und zweitens können Eltern nicht immer einschätzen, was für ihr Kind das Beste ist.
    Das Problem ist doch einfach, dass es nicht genügend Lehrer gibt. Und wenn jetzt in jeder Klasse besonders förderungsbedürftige Kinder sitzen, die nun einmal andere Fördermöglichkeiten brauchen, werden sich sicher viele um den Lehrerberuf bemühen.
    Das mag in anderen Ländern funktionieren, weil es da für jede Klasse sogenannte Hilflehrer gibt, die sich um die Kinder kümmern. Wenn sich ein Lehrer aber immer nur um so ein Kind bemühen muss, bleiben die anderen oft auf der Strecke.
    Nun werden einige ganz Schlaue sagen, da müssen sich die Lehrer eben weiterbilden. Dann schauen Sie doch bitte mal in die Lehrerzimmer und schätzen, wie alt die meisten sind.
    Man braucht als Förderschullehrer ein ganz besonders sensibles Händchen für diese Kinder. So etwas kann man nicht so einfach lernen, da muss man mit vollem Herzblut drinstecken.
    Es ist doch eigentlich gut, so wie es viele Schulen schon jetzt praktizieren, nämlich dass Kinder bis zu einem bestimmten Grad ihrer Lernschwäche integriert werden, aber nicht alle und um jeden Preis. Denn letztendlich geht es nur darum: Geld.
    Und fragt eigentlich auch jemand die Eltern der anderen Kinder, ob sie das wollen?

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