Schnee bis in tiefere Berglagen - erste Glätte-Unfälle in der Region

Leipzig/Oberwiesenthal. In den sächsischen Mittelgebirgen wird es winterlicher - zumindest für wenige Tage. Schnee und überfrierende Nässe haben am Wochenende für erste Glätteunfälle - zum Teil mit Verletzten - gesorgt.

Nach starkem Schneefall sind am Sonntagabend auf der Fichtelbergauffahrt mehrere Fahrzeuge ins Rutschen geraten. Ein Auto, das ohne Winterreifen unterwegs war, schlitterte in angrenzende Bäume. Mindestens eine Person wurde dabei verletzt. Auch der Rettungsdienst kam ins Rutschen. Die Auffahrt wurde vorübergehend von der Polizei gesperrt.

Einen Unfall aufgrund überfrohrener Nässe hatte die Polizei bereits am Sonntagfrüh gemeldet: Auf der S289 ist am Morgen eine 32-Jährige mit ihrem Skoda nach der Abfahrt Langenhessen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen stieß gegen die Leitplanke. Die Fahrerin wurde leicht verletzt, teilte die Polizei mit.

Bis zum Montagmorgen könnten in den Kammlagen bis zu 15 Zentimeter Schnee fallen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am Sonntag in Leipzig voraus. Das lasse vor allem die Schneedecke auf dem Fichtelberg wachsen, die zuletzt nur sechs Zentimeter dick war. Doch auch in den tieferen Berglagen wurden Schneeflocken erwartet, die ab 500 Meter Höhe auch liegen bleiben sollten. Der Wetterdienst warnte in diesem Zusammenhang vor gefrierender Nässe. Vor allem in den Nächten und an Brücken sollten Autofahrer besonders vorsichtig fahren, hieß es.

Fern der Kammlage schmelze der Schnee wahrscheinlich schon am Dienstag wieder weg, prognostizierte der DWD. Von Mittwoch an sei dank Hochdruckeinfluss verbreitet mit Sonne und Temperaturen bis zu 10 Grad Celsius zu rechnen.(dpa/fp)

 

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