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Smartphone statt Sirene

Chemnitz. Ein lauter Sirenenton war bislang das effektivste Mittel, um Menschen im Katastrophenfall zu warnen. Im Zeitalter von Smartphones setzen Behörden aber vermehrt auf eine persönlichere Ansprache ...

erschienen am 16.03.2015

3
Kommentare
3
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 16.03.2015
    19:48 Uhr

    Haini: Man merkt sofort, wer diese tolle Neuerung bestellt und bezahlt. Leider (oder Gott sei Dank) wohnen aber nicht alle Sachsen in DD. An den Flüssen, die als erste und sehr schnell über die Ufer treten (z.B. kleine Striegis in Hainichen) gibt es nicht einmal eine Meßstelle. Die Anstrengungen zum Hochwasserschutz bestehen in alle Jahre für viel Geld in Auftrag gegebenen Gutachten. Woher soll bitte die Warnung für die App kommen. Denken die Verfechter derartiger Zukunftsideen etwa, jeder Bürger nimmt ein Smartphone mit ins Bett, um auch nur jeden Unsinn nicht zu verpassen. Beim letzten Hochwasser habe ich erst richtig gemerkt, wie wichtig eine Sirene ist bzw. wäre, denn hier in Hainichen gibt es keine mehr. Also saß man ohne jede Information da, schlimmer als in der DDR und vorher. Der Katastrohenschutz gleicht einer Katastrophe, da nützt auch eine App nichts. Der für Warnungen der Bevölkerung wichtige Mittelwellensender in Wilsdruff (mit jedem Taschenradio in ganz Sachsen problemlos zu empfangen) wurde übrigens im Jahr 2014 abgeschaltet. Das dafür angebotene "DAB+" ist auch nur in den Großstädten zu empfangen.

    0 1
     
  • 16.03.2015
    17:58 Uhr

    kartracer: Das Smartphone wird immer mehr zur Gefahr, nicht nur
    wenn sie droht!!!

    0 1
     
  • 16.03.2015
    09:38 Uhr

    mias: ...hoffentlich ersauf ich nicht!
    Ich möchte nämlich kein Telefon mit Internet und Apps, sondern eins zum telefonieren.
    Aber Spaß bei Seite, nur weil es technisch möglich ist, muss man nicht jeden Sch... hinterher laufen!

    0 4
     

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