Verfahren wegen Legida-Blockade eingestellt

Leipzig (dpa) - Das Strafverfahren gegen den mutmaßlichen Teilnehmer einer Sitzblockade gegen Legida im Jahr 2016 ist eingestellt worden. Wie das Landgericht Leipzig am Dienstag mitteilte, soll der Mann eine Geldauflage von 300 Euro zahlen. Das Amtsgericht Leipzig hatte ihn voriges Jahr wegen der Störung der Versammlung noch zu einer Strafe von 20 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt. Der Mann soll sich im Mai 2016 während eines Aufzuges des fremdenfeindlichen Bündnisses Legida an einer Sitzblocke beteiligt haben. Der Legida-Aufzug wurde um die Blockierer herumgeleitet.

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