Plüschprominenz in Lichtenstein

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Zum 22. Mal lädt die Miniwelt zum großen "Maskottchentreffen". Nach einer etwas regenverhagelten Saison scheint der Wettergott am Sonntag wohlgesonnen.

Lichtenstein.

Für die Miniwelt Lichtenstein ist es eine der beliebtesten Traditionsveranstaltungen überhaupt. Die Rede ist natürlich vom alljährlichen Maskottchentreffen, das an diesem Sonntag in die 22. Runde geht. "Diesmal wird es ganz besonders plüschig und kuschelig", verspricht Miniwelt- Sprecherin Claudia Schmidt im Vorfeld.

Zum Ende der Sommerferien will man den Kindern noch einmal was bieten. Und nach der wettermäßig eher durchwachsenen Woche, genauer, dem durchwachsenen Sommer, "lacht uns sogar wieder der Wettergott", sagt Claudia Schmidt. Die Miniwelt hatte es auch dieses Jahr nicht ganz einfach gehabt. Neben weiter bestehenden Corona-Regeln hielt der viele Regen den einen oder anderen Besucher fern. Doch Schmidt kann der Sache etwas Gutes abgewinnen: "Schon lange erstrahlte die Miniwelt nicht mehr in solch sattem Grün." Die perfekte Gelegenheit für Fotos sei das. "Außerdem führen Ost- und Nordsee nun reichlich Wasser." In den vergangenen Jahren hatte Lichtensteins berühmteste Touristenattraktion eher mit massiver Trockenheit zu tun.

Das Maskottchentreffen startet am Sonntag um 13 Uhr. Mit dabei ist natürlich "Basti der Bär", der Miniwelt ureigenstes Maskottchen. Auch sonst drückt sich die Plüschprominenz die Klinke in die Hand. Seit langer Zeit wieder dabei: "Limbo" aus Limbach-Oberfrohna sowie "Klaus, die Parkbahnmaus" von der Parkeisenbahn Chemnitz. Ihren Debütauftritt haben "Buddel", das Maskottchen von Belantis aus Leipzig, und die beiden Prinzessinnen der Princessparty von der Märchenschneiderin aus Callenberg. Nicht fehlen dürfen Dauergäste wie "Sachsen-Leo", Maskottchen der Handballerinnen aus Zwickau, die jetzt in der 1. Bundesliga spielen; der Turm "Hainrich" aus Hainichen; der Turm "Fränki" aus Frankenberg; "Käti" aus Annaberg; "Life", das Maskottchen der DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft), von der Unternehmensfamilie Envia M und Mitgas kommen "Kilowattchen" und "Energiebündel".

Die Maskottchen stehen natürlich für Spaß und gute Laune, dennoch vertreten einige, wie "Life" von der DLRG, auch ernstere Themen. "Es sind ganz viele Ehrenamtler, die da mitmachen", erklärt Schmidt. Der Job des Maskottchens sei auch nicht immer einfach. "Besonders wenn es wärmer wird, schwitzt man ganz schön unter den Kostümen." Natürlich, so fügt die Miniwelt-Sprecherin lachend hinzu, könne man als Maskottchen unter der Verkleidung jederzeit Grimassen ziehen und dennoch permanent dabei lächeln. Natürlich dürfen die Mitarbeiter unter dem Plüsch zwischenzeitlich auch mal ihrem Kostüms entschlüpfen und sich mit Speis und Trank stärken.

Denn die Veranstaltung am Sonntag geht ganze vier Stunden. Dabei gibt es zwei Vorstellungsrunden für die Maskottchen auf der Miniweltbühne. Die erste beginnt um 13.05 Uhr, die zweite um 15.30 Uhr. "Begleitet wird dies durch eine sehr humorvolle Moderation." Dazu stehen ein Kinderspektakel und "märchenhafter Besuch" auf dem Programm. Anschließend können sich die Kleinen durch die Miniwelt führen lassen. "Oft haben die Maskottchen mehrere Kinder an der Hand, die wiederum weitere Kinder mitziehen", erklärt Claudia Schmidt. An den Miniweltattraktionen gibt es auch dieses Jahr die Möglichkeit eines Fotoshootings mit den Plüschhelden. Kinder wie Erwachsene können zudem den Abenteuerspielplatz nutzen. Trotz allem gilt es weiter , den "nötigen Abstand" einzuhalten und Mund- und Nasenbedeckung in geschlossenen Räumen zu tragen. Apropos: Auch der Minikosmos hat am Sonntag natürlich geöffnet. Die maximale Zahl der "Weltraumreisenden" aber ist coronabedingt auf 35 beschränkt. (akli)

Fotos: Andreas Kretschel (3),

Claudia Schmidt (4)

Das Maskottchentreffen beginnt am Sonntag um 13 Uhr in der Miniwelt Lichtenstein. Kunden dürfen kostenfrei parken. Hunde sind erlaubt.

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