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Füchse bringen gefährlichen Bandwurm mit in die Stadt

Jeden Abend begegnet Markus im Wohngebiet "seinem" Fuchs. Das Tier schaut vertrauensselig drein und trottet ohne Eile weiter. Keine ungewöhnliche Begegnung. Denn in der Nähe des Menschen scheint sich ...

erschienen am 20.03.2016

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Kommentare
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Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 21.03.2016
    13:11 Uhr

    andreasrichter: Dieser Artikel ist schlecht recherchiert und übernimmt kritiklos die von Jägern geschürte Panikmache vor dem Fuchsbandwurm. Zunächst einmal: Die im Artikel angeführte Zahl von 96 Erkrankungen bis August 2015 ist falsch; es waren tatsächlich nicht einmal 30 Neuinfektionen an alveolärer Echinokokkose, wie jeder auf der Website des Robert Koch Instituts in Berlin nachlesen kann. Die 96 Fälle schließen Infektionen mit dem deutlich häufigeren Hunde(!)bandwurm mit ein. Zum zweiten: Hauptinfektionsquelle sind heutzutage schlecht entwurmte Hunde und mangelnde Hygiene im Umgang mit diesen auf Seiten des Menschen. Zum dritten: Das Füchse "Städte belagern" und ihr Bestand zunimmt, ist Jägerlatein. Tatsächlich ist der Fuchsbestand seit Jahrzehnten etwa konstant und entwickelt sich unabhängig von der Bejagung. Und als "belagern" kann man das, was Füchse tun, kaum bezeichnen: Wir Menschen nehmen ihnen vielmehr den natürlichen Lebensraum weg. Im Gegensatz zu anderen Tieren sind Füchse anpassungsfähig genug, um auch in Siedlungsräumen zu überleben.

    Wir sollten uns darüber freuen, statt Panik zu verbreiten und einer Gruppe nach dem Mund zu reden, die Angst instrumentalisiert, um die Fuchsjagd vor den Augen einer kritischer werdenden Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten.

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  • 21.03.2016
    11:01 Uhr

    Argusauge: Zitat: "Sobald mehr Füchse die Städte belagern" -
    falsch, nicht die Füchse belagern die Städte, sondern umgekehrt. Die Städte vergrößern sich ständig, genauso wie die Nutzflächen, so dass die eigentlichen Wildtiere immer weniger ihrer ursprünglichen Territorien zur Verfügung haben und gezwungen sind, sich auch neue Reviere zu suchen.
    Schade, dass dies hier völlig unerwähnt bleibt.

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