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Keine Zeit für alle Kinderhände

Morgens gegen 8.30 Uhr auf dem "Sonnenhügel" im erzgebirgischen Ehrenfriedersdorf: Beim gemeinsamen Frühstück der "Schmetterlinge" flippt Paul* plötzlich aus. Er schüttelt wild den Kopf, weint, zerstört ...

erschienen am 05.05.2014

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Kommentare
8
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 13.05.2014
    09:56 Uhr

    713885: Was wurde denn aus unserer Petition und 150.000 Unterschriften 2010. Gab es je eine Antwort, v. a. von den jugendpolit. Sprechern der FDP und CDU.

    Wie viele Steuergelder werden denn im Kultusministerium für Schulen und wie viele für Kitas ausgegeben? Was ist mit den eingesparten Millionen vom gestrichenen kostenfreien Vorschuljahr passiert. 2009 zum Wahlkampfstimmenfang initiiert zur Beruhigung der Eltern.

    Schön, dass sich der Betriebskostenzuschuss des Kultus verdoppelt hat - bei mehr als verdoppelter Kinderanzahl in Kitas. Wer hat denn gepredigt, dass staatlich verordnet mehr Kinder geboren werden sollen? Und wieviel Steuern kann der Staat pro neuem Bürger gleich kassieren?

    Aber schlimm, dass MP Tillich und die CDU den Schlüssel nicht senken will und nur bereit sei, den seit 2005 nicht gestiegenen Betriebskostenanteil des Landes zu erhöhen. Frechheit- immerhin haben wir Eltern und die Kommunen bisher die Teuerungsrate allein getragen.

    Jeder Politiker sollte eine Woche allein eine Gruppe mit 18 Kindern mit täglich wechselndem anspruchsvollem Bildungsangebot führen. Helene, Emma, Paul, Mia, Julius und Tim sind nur 6 und 7, 5 Stunden da (zählen nicht im Schlüssel), werden aber 8.30 Uhr gebracht und erst ab 16 Uhr geholt. Natürlich wäre eine seiner Kollegin krank im Urlaub oder zur Witerbildung..... denn das ist die Realität an über 200 Tagen im Jahr. Vielleicht zeigt man uns Erziehern dann den gebührenden Respekt.

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  • 06.05.2014
    09:10 Uhr

    gelöschter Nutzer: @Berater: Das ist mir alles viel zu einfach, was sie da schreiben. Die Krippe ist nicht die Ursache aller Probleme. Ich war auch in der Krippe, sogar in einer DDR-Krippe, genau wie viele meiner Freunde. Keiner von denen hat Depressionen oder andere psychische Störungen und auch sein Kind nicht verstoßen. Wenn so etwas passiert muss noch deutlich mehr schief gelaufen sein, als die Betreuung in einer Kinderkrippe. Sonst müsste der Osten voll von komplett gestörten Menschen sein - das ist nicht der Fall.

    Depressionen und Mutter-Kind-Probleme gibt es im Westen genauso häufig. Ihrer Behauptung nach dürften sie aber dort kaum auftreten, da Krippenbetreuung dort eher Seltenheitswert hatte (und oftmals auch noch hat). Die Zahl der Psychiater sagt etwas anderes.
    Eltern, die ihre Kinder in eine Krippe geben und sich in den vielen Stunden, in denen das Kind dann auch bei ihnen ist, kümmern, werden weder "gestörten" Nachwuchs aufziehen noch Depressionen verursachen. Bei besonders sensiblen Kindern kann die Krippe natürlich problematisch sein, aber da müsste sich die Krippe mit den Eltern an einen Tisch setzen und Lösungen finden. Die Pauschalisierung: Krippe führt zu gestörten Erwachsenen, halte ich für nicht belegt. Sie klingt eher wie das Totschlagargument gegen die "Rabenmütter", wie das im Westen lange hieß. Da gibt es andere Fehlentwicklungen in der Gesellschaft - oder glauben sie, ein Kleinkind entwickelt sich gesund, wenn Mama neben dem Kinderwagen sitzt, raucht und mit dem Smartphone spielt.
    Es kann auch nicht sein, dass sich eine junge Familie verschulden muss, um die seelische Gesundheit des Kindes nicht zu gefährden. Autobesitz (heute weit weg von Luxus sonder oftmals sehr notwendig) vs. Kinderliebe auszuspielen ist ganz üble Polemik.

    Problematisch wird es allerdings tatsächlich, wenn Kinder in eine Krippe abgegeben werden (müssen), die hoffnungslos unterbesetzt ist und in der das Kind den halben Tag sich selbst überlassen ist und verwahrlost. Das führt dann mit Sicherheit zu seelischen und sozialen Problemen. Da nützen auch hochgestochene pädagogische Programme nichts. Papier ist geduldig, scheint aber den Politikern in Dresden als Beruhigungsmittel ausreichend zu sein.

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  • 06.05.2014
    00:10 Uhr

    Berater: Der Krippenausbau war eine der größten gesellschaftlichen Fehlplanungen! Es wurden keine psychologischen Studien herangezogen, die weltweit zeigen, dass für die gesunde Entwicklung kleiner Kinder eine eng vertraute Person notwendig ist. Der kleine Mensch lernt am besten von einem anderen Menschen, mit dem er vertraut ist, und v.a. von dem, den er liebt! Am meisten also von Mutter, Vater und den eigenen größeren Geschwistern, evtl. auch noch von Oma du Opa oder anderen Verwandten, mit denen er guten Kontakt hat! Kleinstkinder haben Angst in fremder Umgebung, erleben großen Stress, besonders im sich entwickelnden Gehirn, wenn sie ohne ihre Bindungsperson sind.
    Wer seine Kinder in DDR-Krippen geben musste, muss heute mit ansehen, wie sich Depressionen und Ängste bei den heutigen Erwachsenen in erster und zweiter Generation entwickeln. Wie junge Mütter reihenweise ihr Neugeborenes nicht annehmen und lieben können, was man Wochenbettdepression nennt und von der auch 10 % der jungen Väter befallen sind.
    Nun haben die Baubetriebe landesweit mit dem Bau neuer Krippen ihren Gewinn gemacht, die Wirtschaft boomt, und nun schicken junge Eltern ihre Kinder in HEIME. Denn 9 Kinder in der Krippe pro Erzieherin ist nichts anderes!
    Eltern, wacht auf, das Geld ist niemals da für mehr Betreuer, es ist auch nicht ratsam, vielleicht habt Ihr jetzt eine Chance aufzuwachen, Euer kleines Baby oder Kleinstkind so schnell wie möglich dort aus den Massenunterkünften herauszunehmen und zu einer Tagesmutter (ca. 4 Kinder sind dort nur, wie in einer Familie!) zu bringen, Oder noch besser: einfach ein paar Jahre zu Hause bleiben. Allen materiellen Wohlstand einzuschränken, alles Materielle anzuschaffen und damit den größten Gewinn zu machen: kein psychisch angeschlagenes Kind ins Leben zu schicken!
    Nur Mut zur Einfachheit und zur Liebe und Verbundenheit! Nehmt keinen Kredit für ein Auto, sondern einen für Euren Lebensunterhalt die nächsten 1-2 Jahre!

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  • 05.05.2014
    22:08 Uhr

    Fnord23: Na endlich mal ein inhaltlich korrekter und umfassender Artikel! Und das in der FP - Chapeau! Die Elternvertretungen von C, L, DD - und nicht nur die - haben seit Jahren (mind. seit 2008) in dieser Angelegenheit einiges versucht und nichts erreicht. ( http://www.fre-ch.org/web/index.php/unsere-projekte/9-betreuungsschluessel ) Geht es eigentlich um die Verbesserung des BS? Oder sind wir nicht schon in der Situation, dass die gesetzl. Mindestanforderungen nicht mehr eingehalten werden können? Die genannten Elternvertretungen behaupten seit 2012 Letzteres. Laut einer Anfrage einiger Stadträte aus dem Jahr 2013 an die Stadtverwaltung Chemnitz ( http://session-bi.stadt-chemnitz.de/ag0050.php?__kagnr=2094&search=1 ) sieht es so aus, dass bei vielen Trägern die gesetzl. Mindestanforderungen nur dann eingehalten werden können, wenn die Teams vollzählig sind. Nach Schätzungen ist dies ungefähr an 20! Tagen im Jahr der Fall. Und? Wen interessiert es? Die Eltern wissen meist von nichts. Und wenn, hat das Konsequenzen? Die Erzieherinnen haben Sprechverbot - bis auf Ausnahmen. Da es am Geld liegt, hier ein paar Infos: Die Herren und Damen der Landesbank – Sachsen LB – die ja bekanntlich als eine der ersten Landesbanken 2008 ins Gras beißen musste, haben uns Sachsen bis dato mehr als 1 Mrd. Euro gekostet. Die Sachsen LB wurde zwar an die BaWü Landesbank übergeben (Not“verkauf“), aber wir stehen für Bürgschaften in Höhe von 2,75 Mrd. gerade. Man kann davon ausgehen, dass der Rest auch noch kommt. Dafür werden wohl Rücklagen gebildet. Das darf man aber in DD nicht so laut sagen. Da gibt’s den bösen Blick für. Dann mal schön Arbeiten, lieber Sachse, Steuern zahlen und ab mit der Kohle… an wen eigentlich? Weiterhin haben wir eine „Schuldenbremse“ in der Verfassung – Thema Neuverschuldung. Also bleibt nur die vorhandenen Mittel umschichten. Eine Partei, die sich auf die Fahne schreibt den BS zu verbessern, die muss Deckungsquellen nennen. Also etwas anderes sein lassen, um mehr Erzieher in die Kitas zu bekommen. Hören wir da was? Man Leute - ihr lasst Euch verar......
    Es besteht durchaus die Möglichkeit, das Problem auf der jeweiligen kommunalen Ebene oder beim Träger zu lösen. Man kann sich natürlich auch von seinen Kommunalpolitikern an deren Parteifreunde in die Fraktionen im SLT nach DD verweisen lassen..... usw. dieses simple Spiel läuft seit Jahren. Wer es mit spielt....bitteschön. Nur wird sich leider in den Kitas für die Kinder gar nichts ändern. In guter Hoffnung.....

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  • 05.05.2014
    20:34 Uhr

    gelöschter Nutzer: Kinderbtreuung nach Kassenlage am Bedarf vorbei. So beginnt die soziale Zweiteilung Deutschlands schon im Kindesalter. Das wird den heranwachsenden prägen. Er wird, so er kann, in 20 Jahren den vergreisten Osten hinter sich lassen damit dies seinen Kindern einmal erspart bleibt. Sachsens Politiker reden sich ihre Leistung von heute schön. Bezahlen werden wir dafür noch, wenn diese Politiker längst von ihrer Abgeordnetenpesinonen, ein zwar unverdientes, aber sehr gutes Auskommen haben werden.

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