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"Maximale Verdummung von Kindern"

Zu viel Internet und Zocken an der Playstation macht dick, dumm und aggressiv - so wurde der 2012 erschienene Bestseller "Digitale Demenz" von Professor Manfred Spitzer gern zusammengefasst. Der Psychiater ...

erschienen am 04.11.2015

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Kommentare
11
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 15.11.2015
    09:03 Uhr

    diklu: Liebe(r) finnas, danke für Ihren Hinweis. Stimmt, an dieser Stelle muss ich Selbstkritik üben. Ich hätte besser "Rückgriff" anstelle von "Fall-Back" schreiben sollen. Man erkennt daran, dass selbst Gehirne, die das überhaupt nicht wollen, manipulierbar sind, sofern man sie nur lange genug entsprechenden Einwirkungen aussetzt. :-) Nun weiß ich leider nicht, wer Sie sind und ob wir uns vielleicht sogar durch die Arbeitswelt persönlich kennen. Sollte letzteres zutreffen, so könnte ich Ihren Einwand auch als Anspielung auf meinen kritischen Beitrag bezüglich der zunehmenden Anglifizierung unserer firmeninternen Kommunikation verstehen, welchen ich voriges Jahr verfasste und in dem ich ausdrücklich meinen Stolz auf unsere deutsche Muttersprache betonte. (?)

    0 0
     
  • 14.11.2015
    17:39 Uhr

    finnas: Lieber diklu, ein Fall-Back auf unsere schöne deutsche Sprache scheint auch nicht mehr möglich zu sein.

    0 1
     
  • 14.11.2015
    13:40 Uhr

    diklu: Abschließend noch ein paar Bemerkungen zur Systematisierung der IT-Gefahren und der daraus resultierenden Kritik. Aus meiner Sicht muss man in diesem Kontext zwei wesentliche Kategorien unterscheiden. Erstens die gesundheitliche Gefährdung bei übertriebener IT-Nutzung, welche in den Büchern von Professor Spitzer ausführlich behandelt wird. Zweitens ist da die hochgradige Komplexität, Kurzlebigkeit und Störanfälligkeit der IT-Komponenten, im Vergleich zu konventionellen Methoden der Informationsspeicherung und -verarbeitung, zu nennen. Störanfälligkeit und Kurzlebigkeit sind a) physikalisch determiniert (wobei der II. Hauptsatz der Thermodynamik und dessen Wirkung auf die Hardware maßgeblich ist) und b) vom Menschen initiiert - soll heißen, eine Folge des ungebremsten, marktorientierten Veränderungsfetischismus (betrifft sowohl Hard- als auch Software). Dies kann den unwiederbringlichen Verlust wichtiger Daten für einzelne Individuen bzw. Gruppen von Menschen und schlimmstenfalls den Kollaps großer Teile der gesellschaftlichen Infrastruktur nach sich ziehen, denn ein Fall-Back auf weitgehend IT-freie Methoden scheint inzwischen kaum noch realisierbar zu sein. Kategorie 2 hat freilich auch signifikante Rückwirkungen auf Kategorie 1. Ich sehe der Vollendung meines 57. Lebensjahres entgegen und bin leider seit Jahrzehnten gezwungen, mir meinen Lebensunterhalt als Mitarbeiter der IT-Abteilung eines mittelständischen Unternehmens zu erarbeiten. Diese Tatsache hat mich für die Problematik der (negativen) Auswirkungen der Übercomputerisierung auf uns Menschen sehr sensibilisiert, denn ich bin selbst davon betroffen und habe Mühe, mir angesichts der täglichen Erlebnisse am Arbeitsplatz bis zum ersehnten Erreichen des Rentenalters die psychische Gesundheit zu bewahren.

    0 0
     
  • 13.11.2015
    19:20 Uhr

    diklu: Vor (historisch betrachtet) noch nicht allzu langer Zeit hatten sich Pioniere auf dem Gebiet der Computertechnik das Ziel gesetzt, mit ihren Erfindungen bzw. Entwicklungen die Arbeits- und Lebensabläufe der Menschen zu erleichtern. Mittlerweile muss man aber leider feststellen, dass die ökonomischen Machthaber aus Profitgründen in zunehmendem Maße bestrebt sind, diese Techniken zu missbrauchen - quasi als moderne Formen von Fessel und Peitsche. Dabei schrecken sie nicht vor Versuchen zurück, bereits Kinder mit ihren Machenschaften zu überziehen und überdies auch Personen fortgeschrittenen Alters, deren größter Teil ihrer biologischen Existenz schon der Vergangenheit angehört. Man sollte also bei der IT-Nutzung nicht unreflektiert jeden "Mist" mitmachen, sondern sich stets ein gesundes Augenmaß bewahren.

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  • 05.11.2015
    12:40 Uhr

    Interessierte: Dieser Artikel wird in meiner Post so angeboten :
    "Macht uns das Internet krank?"

    NEIN - das Internet macht niemanden krank !
    Der Staat macht krank ...
    Die Machtmenschen machen krank ...
    Die Arroganz dieser Menschen macht krank ...
    Die demokratische Diktatur macht krank ...
    Der Umgang mit den Menschen macht krank ...
    Die neuerlichen Sklavenhaltermanieren macht krank ...
    ( oder sind die im Westen niemals abhanden gekommen ???

    3 2
     
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