Ticker: Terrorverdächtiger hatte IS-Kontakte

Nach dem Fund von hochexplosivem Sprengstoff in einer Wohnung in Chemnitz hat die Polizei den mutmaßlichen Islamisten aus Syrien gefasst. Das Geschehen im Ticker.

11.30 Uhr: Das am Samstagmittag evakuierte Wohnhaus  an der Straße Usti nad Labem im Stadtteil Kappel ist seit heute Morgen wieder für die Mieter zugänglich. Wie ein Sprecher der städtischen Wohnungsgesellschaft GGG der "Freien Presse" sagte, seien alle sichtbaren Schäden in dem Haus weitgehend behoben. Unter anderem hätten 40 Wohnungstüren erneuert werden müssen, die bei dem versuchten SEK-Zugriff auf den Terrorverdächtigen Dschabir al-Bakr zerstört worden waren. Mehrere Tischler-, Schlosser- und Malerfirmen hätten die gesamte Nacht in dem Haus gearbeitet, so der GGG-Sprecher. Den Gesamtschaden schätzt er auf 10.000 bis 20.000 Euro. Die Summe soll nach seinen Worten aus der Staatskasse beglichen werden.

 

Montag

20.47 Uhr: Der in Leipzig festgenommene Terrorverdächtige aus Syrien wollte nach Erkenntnissen des Bundesamtes für Verfassungsschutz wohl einen Flughafen in Berlin attackieren. "Wir hatten Hinweise - nachrichtendienstliche Hinweise -, dass er zunächst einmal Züge in Deutschland angreifen wollte. Zuletzt konkretisierte sich dies mit Blick auf Flughäfen in Berlin", sagte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen am Montag der ARD.

20.45 Uhr: Wegen des Terror-Alarms am Wochenende demonstrieren am Abend etwa 350 Teilnehmer auf der Straße Usti nad Labem, der Dr.-Salvador-Allende-Straße und der Stollberger Straße gegen die Asylpolitik der Bundesregierung demonstriert. Pro-Chemnitz-Stadtrat Martin Kohlmann fordert strengere Grenzkontrollen und Konsequenzen für kriminelle und terrorverdächtige Asylbewerber. An einer Gegendemonstration beteiligten sich etwa zehn junge Leute. Laut Polizei, die mit etwa 50 Beamten im Einsatz war, gibt es keine Zwischenfälle.

19.27 Uhr: Nach seiner Überwältigung durch andere syrische Flüchtlinge in Leipzig soll der mutmaßliche IS-Terrorist Dschaber al-Bakr versucht haben, sich freizukaufen. "Er hat versucht, uns mit Geld zu bestechen", sagte Mohammed A. am Montag dem Sender RTL. Der junge syrische Flüchtling hatte den gesuchten Terrorverdächtigen dem Bericht zufolge mit in seine Wohnung im Leipziger Stadtteil Paunsdorf genommen, nachdem dieser ihn am Hauptbahnhof angesprochen und nach einer Übernachtungsmöglichkeit gefragt habe. Erst in der Wohnung sei ihm der Polizei-Fahndungsaufruf bei Facebook aufgefallen, hieß es. Daraufhin habe er Freunde informiert und die Polizei verständigt. "Wir haben ihm gesagt, du kannst uns so viel Geld geben wie du willst, wir lassen dich nicht frei", sagte Mohammed A. "Dann haben wir ein Stromkabel geholt und ihn gefesselt."

18.31 Uhr: Der in Leipzig festgenommene terrorverdächtige Albakr ist in Untersuchungshaft. Ein Amtsrichter in Dresden habe dem 22 Jahre alten Syrer am Montag den Haftbefehl verkündet und den Vollzug angeordnet, sagte ein Sprecher der Karlsruher Bundesanwaltschaft, die die Ermittlungen in dem Fall übernommen hat.

18:31 Uhr: Nach zwei Tagen hat die Polizei das im Zusammenhang mit dem Terrorverdächtigen Albakr durchsuchte Haus im Chemnitzer Fritz-Heckert-Gebiet wieder freigegeben. Die Ermittlungen wurden abgeschlossen, die Instandsetzung der Wohnungen hat begonnen, wie die Stadt am Montagabend mitteilte. Die Mieter könnten im Laufe des Dienstags in ihr Zuhause zurückkehren. Zuvor werden die bei dem Anti-Terror-Einsatz entstandenen Schäden beseitigt. Das SEK hatte am Samstag eine Wohnung in dem Haus gestürmt, nachdem die Festnahme des Terrorverdächtigen misslungen war. Dort wurden 1,5 Kilogramm hochexplosiver Sprengstoff und Materialien gefunden, die für eine Verbindung zum Terrornetzwerk "Islamischer Staat" sprechen.

16.45 Uhr: Nach der Festnahme eines Terrorverdächtigen in Sachsen fordert die Union, sogenannte Gefährder schneller in Haft nehmen zu können. Der CSU-Innenexperte Stephan Mayer verlangte im ZDF-"Morgenmagazin" die Einführung eines Haftgrundes "Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung". Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte im August vorgeschlagen, im Aufenthaltsgesetz einen entsprechenden Haftgrund einzuführen, um so die Abschiebung zu erleichtern.

16 Uhr: Nach Informationen der "Freien Presse" können die etwa 80 Bewohner des Hauses an der Straße Usti nad Labem 97, wo größere Mengen Sprengstoff gefunden worden waren, heute nicht mehr in ihre Wohnungen. Zurzeit sind Tischler im Haus, die Türen reparieren, die beim Einsatz der Polizei zerstört worden. 

15.07 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach der Festnahme eines syrischen Terrorverdächtigen in Leipzig die Anstrengungen des Staates für die Innere Sicherheit hervorgehoben. Dies sei auch ein Beweis dafür, dass die Behörden die Situation aufmerksam beobachteten, sagte Merkel am Montag bei ihrem Besuch in Niamey, der Hauptstadt des Niger. Sie fügte hinzu: «Wir müssen alles Menschenmögliche tun, notfalls dann auch die Gesetze verändern, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.»

14.25 Uhr: Der in Leipzig festgenommene Jaber Albakr bereitete offenbar einen Sprengstoffanschlag auf einen der Berliner Flughäfen vor. Unklar sei bislang jedoch, ob der Syrer den Flughafen Tegel oder den im brandenburgischen Schönefeld im Blick hatte. Das erfuhr der Berliner "Tagesspiegel" aus Sicherheitskreisen.

14.21 Uhr: Der Generalbundesanwalt erklärt, warum er den Fall übernimmt. Der Beschuldigte Jaber Albakr ist demnach dringend verdächtig, die Begehung eines islamistisch motivierten Anschlags mit hochexplosivem Sprengstoff in Deutschland geplant und bereits konkret vorbereitet zu haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen recherchierte Albakr zumindest Anfang Oktober im Internet nach Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoffvorrichtungen und Ausrüstungsgegenständen für den Jihad. In seiner Wohnung in Chemnitz wurden am 8. Oktober rund 1,5 Kilogramm extrem gefährlicher Sprengstoff sowie weitere Materialien, die unter anderem zur Herstellung einer Sprengstoffweste geeignet sind, sichergestellt. Ermittelt wird auch gegen einen 33-Jährigen Syrer, der in U-Haft sitzt. Er soll Albakr seine Wohnung zur Nutzung überlassen und die notwendigen Stoffe für den Sprengsatzbau im Internet bestellt zu haben.

13.40 Uhr: Jörg Michaelis, LKA-Präsident, erklärt, wie der Tatverdächtige am Samstag entkam: Demnach wusste man nicht, in welcher Wohnung sich der Mann befindet. Es gab mehrere ausländische Namen im betreffenden Hauseingang an der Straße Usti nad Labem. Daher wurde ein geplanter Zugriff zunächst abgebrochen. Wenn er die Polizei bemerkt hätte, so Michaelis, hätte er womöglich unkalkuliertbar reagiert. Stattdessen wurde ein Zugriff außerhalb des Gebäudes erwogen. Kurz nach 7 Uhr verließ dann ein Mann das Haus. Da nicht sicher war, ob es sich um den Tatverdächtigen handelt, wurde die Person per Warnschuss gewarnt. Die Person flüchtete. Ein gezielter Schuss war zu riskant, die Verfolgung des Flüchtenden scheiterte, auch weil die Beamten mit ihren schweren Schutzwesten nicht folgen konnten. Noch immer sei unklar gewesen, ob es sich um den Verdächtigen handelte. Da es inzwischen hell war, musste schnell gehandelt werden. Die Evakuierung des Hauses erfolgte. Die verdächtige Wohnung wurde gezielt per Sprengung geöffnet. Der Tatverdächtige wurde nicht angetroffen. In der Wohnung stieß man dann auf TATP, das schließlich vor Ort entsorgt wurde. Im Zusammenhang mit einer Kontaktperson im Yorck-Gebiet, wo am Sonntag eine weitere Wohnung durchsucht wurde, laufen die Ermittlungen noch.  Fast 700 Mitarbeiter sind mittlerweise mit dem Fall befasst.

13.36 Uhr: Der Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler Kontakte zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Vorgehensweise und das Verhalten des Verdächtigen sprächen derzeit für einen "IS-Kontext", sagte der Leiter des Landeskriminalamts Sachsen, Jörg Michaelis, in Dresden.

13.30 Uhr: Sachsens Innenminister Markus Ulbig bezeichnet die Festnahme des Tatverdächtigen als großartigen Erfolg der Ermittler. Er dankt auf einer Pressekonferenz in Dresden auch den Anwohnern, die besonnen reagiert hätten. Er betont zudem, wie bedeutsam die Fahndung über die Öffentlichkeit war. Twitter und Co. seien nicht mehr wegzudenken.

12.52 Uhr: Der nach dem Bombenfund in Chemnitz festgenommene Terrorverdächtige ist am Montagmittag ins Dresdner Amtsgericht gebracht worden. Zwei SEK-Fahrzeuge und ein Bus passierten schnell die Tore des Komplexes unweit der Elbe. Dort sollte er dem Haftrichter vorgeführt werden. Hintergrund ist nach Angaben der Bundesanwaltschaft ein bestehender Haftbefehl des Amtsgerichts.

12.43 Uhr: Das Bundesinnenministerium sieht keine neue Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus. Deutschland stehe "unverändert" im Fadenkreuz der Terroristen, sagte Ministeriumssprecher Johannes Dimroth in Berlin. "Ereignisse wie Ansbach, Würzburg, aber auch Chemnitz konkretisieren diese Gefahrenlage und zeigen, dass solche Taten, wie wir sie auch im europäischen Ausland erleben mussten, in Deutschland nicht auszuschließen sind." Sie zeigten aber auch, dass die Sicherheitsbehörden sehr wachsam seien. Für Entscheidungen über politische Konsequenzen sei es zu früh, fügte Dimroth hinzu. "Die Ermittlungsarbeiten haben gerade begonnen."

12.31 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (beide CDU) haben dem Syrer gedankt, der in Leipzig bei der Ergreifung eines wegen möglicher Anschlagspläne gesuchten Landsmannes geholfen hat. Der Mann habe maßgeblich dazu beigetragen, dass der am Samstag aus Chemnitz geflohene 22-Jährige habe festgenommen werden können, erklärte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

12.20 Uhr: Sachsens Linke warnt vor einer pauschalen Verdächtigung von Flüchtlingen. Gerade die Umstände der Festnahme des Gesuchten zeigten, dass es falsch sei, "Geflüchtete pauschal als Terrorverdächtige zu verunglimpfen", meinte Fraktionschef Rico Gebhardt am Montag in Dresden. Er dankte dem syrischen Hinweisgeber, "der der die Festnahme tatkräftig ermöglicht hat". Gebhardt rief dazu auf, Ruhe zu bewahren und auf Verständigung mit Muslimen zu setzen. "Terroristen leben davon, dass wir Angst haben und andere ausgrenzen. Das treibt Menschen in die Radikalisierung und sorgt für Terror-Nachwuchs." Wer Islamfeindlichkeit schüre, betreibe letztlich das Geschäft der Terroristen.

11.57 Uhr: Der in der Nacht zum Montag in Leipzig gefasste Terrorverdächtige Jaber Albakr ist im Februar 2015 nach Sachsen gekommen. Der 22-Jährige war in Eilenburg (Nordsachsen) gemeldet, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Sicherheitskreisen erfuhr. Im Juli wurde der Syrer als Flüchtling anerkannt. Unklar ist, wie er am Wochenende nach Leipzig gekommen ist.

11.47 Uhr: Der nach dem Bombenfund in Chemnitz festgenommene Terrorverdächtige Jaber Albakr soll am Montagmittag in Dresden einem Richter vorgeführt werden. Hintergrund sei ein bestehender Haftbefehl des Amtsgerichts in der Stadt, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Montag in Karlsruhe.

11.25 Uhr: Das Haus an der Straße Usti nad Labem 97 im Stadtteil Kappel, in dem am Samstag Sprengstoff gefunden wurde, bleibt vorerst gesperrt. Wann die Anwohner in ihre Wohnungen zurück können, ist noch unklar. Wenn das Gebäude von der Polizei freigegeben wird, wird der städtische Vermieter GGG umgehend Haustür und Wohnungstüren reparieren, erklärte ein GGG-Sprecher am Vormittag. Sie sind beim Polizeieinsatz beschädigt worden. Reparaturen sind auch in dem GGG-Haus Clausewitzstraße 1 notwendig, das gestern Nachmittag gestürmt wurde. Die Polizei nahm dort einen Verdächtigen fest. Aufzug, Fensterscheiben und Haustür sind defekt, so der GGG-Sprecher. Die Mieter wurden nicht evakuiert.

10.38 Uhr: Die Polizei Sachsen äußert sich über Facebook noch einmal zur Festnahme von Jaber Albakr. Danach haben die Beamten in den frühen Morgenstunden den Hinweis erhalten, dass Landsleute den Tatverdächtigen Jaber Albakr in einer Wohnung in Leipzig festhalten. Die Einsatzkräfte der Leipziger Polizei fuhren darauf zum angegebenen Ort und nahmen Albakr fest. "Wir machen ganz bewusst keine weiteren Angaben zu den näheren Umständen der Festnahme, da wir keine Gefährdung für die Hinweisgeber provozieren wollen", heißt es auf der Facebook-Seite der Polizei Sachsen.

9.27 Uhr: Die Terrorermittlungen gegen einen syrischen Flüchtling in Chemnitz belegen aus Sicht der Union im Bundestag, dass Asylbewerber künftig weit besser durchleuchtet werden müssen. Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz sollten intensiver in die Befragung und Überprüfung einbezogen werden, sagte der Innenexperte Stephan Mayer (CSU) der «Rheinischen Post» in Düsseldorf.

8.54 Uhr: Die Bundesanwaltschaft führt gegen Jaber Albakr die Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. Es wird deshalb erwartet, dass der Verdächtige noch am Montag in Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt wird.

8.34 Uhr: Ein am Wochenende in Chemnitz festgenommner mutmaßlicher Komplize des Terrorverdächtigen aus Syrien ist in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den Landsmann des 22-jährigen Jaber Albakr wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Montag in Dresden Haftbefehl wegen Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (Paragraf 89a StGB) erlassen. Der Syrer ist der Mieter der Wohnung in einem Chemnitzer Plattenbauviertel, in der sich der Hauptverdächtige Al-Bakr aufgehalten und wo die Polizei am Samstag gefährlichen Sprengstoff gefunden hatte. Der 33-jährige war wenig später am Hauptbahnhof der Industriestadt festgenommen worden. Beide Männer sind als Flüchtlinge registriert.

7.50 Uhr: Der sächsische CDU-Generalsekretär Kretschmer fordert eine stärkere Sicherheitsüberprüfung von Asylbewerbern. Kretschmer sagte am Montag im Radiosender MDR Aktuell, Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst hätten keinen Zugriff auf die Kerndatei der Asylbewerber. Das müsse sich ändern. Zudem müsse auch die Anwerbung islamistischer Täter unter Strafe gestellt werden.

7.45 Uhr: Die Behörden wollen sich am frühen Nachmittag zu den bisherigen Ermittlungen äußern. 13.30 Uhr ist eine Pressekonferenz mit Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) und LKA-Präsident Jörg Michaelis anberaumt.

6.14 Uhr: Spiegel Online berichtet, der Gesuchte soll kurz vor 1 Uhr in der Wohnung eines Syrers festgenommen worden sein. Demnach hatte Albakr am Leipziger Hauptbahnhof einen Landsmann gefragt, ob er bei ihm schlafen könne. Der Syrer sagte zu und informierte die Polizei. Die Polizisten fanden Albakr gefesselt in der Wohnung.

Montag, 6.07 Uhr: Der flüchtige Terrorverdächtige Jaber Albakr ist in der Nacht zum Montag in Leipzig festgenommen geworden. Das teilt die sächsische Polizei am über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der 22-jährige Syrer war seit Samstag auf der Flucht. Bundesweit hatte die Polizei mit Hochdruck nach dem Verdächtigen gesucht, der Kontakte zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben soll. Die Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen und Flughäfen wurden verschärft. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Sonntag

19.28 Uhr: Nach dem Anti-Terror-Einsatz in Chemnitz geben die Ermittler am Montag (13.30 Uhr) Auskunft zum Geschehen und den Erkenntnissen zu dem flüchtigen mutmaßlichen Islamisten. Auch Innenminister Markus Ulbig (CDU) und der Präsident des Landeskriminalamtes (LKA), Jörg Michaelis, werden erwartet.

19.04 Uhr: Nach Informationen von «Süddeutscher Zeitung», NDR und WDR fanden sich in der Chemnitzer Wohnung an der Straße Usti nad Labem etwa 500 Gramm bereits gemischter Sprengstoff und etwa ein weiteres Kilogramm Chemikalien, die zum Bombenbau geeignet sind. Außerdem stellte die Polizei Zünder sicher und Teile, die nach erster Bewertung zur Herstellung von Rohrbomben gedient haben könnten. Dem Bericht zufolge stand der Syrer offenbar über das Internet in Verbindung mit dem IS, auch über ein mögliches Ziel war anscheinend schon diskutiert worden - die Rede war von Berliner Flughäfen.

18.53 Uhr: Die für Flughäfen und Bahnhöfe zuständige Bundespolizei erhöhte nach den Vorfällen in Chemnitz die Sicherheitsvorkehrungen. «Dies betrifft insbesondere kritische Infrastruktur», sagte der Sprecher des Bundespolizeipräsidiums, Ivo Priebe, am Sonntag in Potsdam. Am Berliner Flughafen Schönefeld soll der verstärkte Polizei-Einsatz bis mindestens Montagmorgen andauern. Autos und Busse würden angehalten und kontrolliert, teilten die Behörden mit. An den beiden größten deutschen Flughäfen in Frankfurt und München wurden keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen. Es gelten nach den jüngsten Terroranschlägen unter anderem in Paris und Brüssel ohnehin verschärfte Regelungen.

18.36 Uhr: Laut Polizei Sachsen finden zur Zeit noch Ermittlungen in dem Wohnhaus in der Clausewitzstraße im Chemnitzer Yorckgebiet statt. Ein Bewohner wird aktuell polizeilich befragt. Die Ermittlungen dauern hier noch an, heißt es. Beim Zugriff musste eine Tür aufgesprengt werden, die Explosion war wahrnehmbar. In den sozialen Medien wurden auch Schüsse gemeldet. Diese gab es nicht, teilten die Beamten mit.

18.11 Uhr: Nach dem Chemnitzer Bombenfund zieht die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen an sich. «Die Gesamtschau der Ermittlungen, insbesondere die Menge des gefundenen Sprengstoffs deuten darauf hin, dass die Person vor hatte, einen islamistisch motivierten Anschlag durchzuführen», sagte die Sprecherin zur Begründung dem SWR. Deswegen habe der Generalbundesanwalt die Ermittlungen wegen des Verdachts einer schweren, staatsgefährdenden Gewalttat (Paragraf 89a Strafgesetzbuch) aufgrund der besonderen Bedeutung des Falls übernommen.

17.53 Uhr: Die Polizei befragt derzeit einen weiteren Mann. Er wurde am Sonntag bei der Durchsuchung einer Wohnung im Chemnitzer Yorckgebiet vorläufig in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Zur Nationalität machte sie keine Angaben. Der Mann habe in irgendeiner Weise Kontakt zu der Wohnung im Fritz-Heckert-Gebiet oder dem gesuchten 22-jährigen Syrer gehabt. Die Wohnung seiner Familie war eine von mehreren Kontaktadressen des gesuchten Albakr, die derzeit überprüft werden. Das SEK hatte auch hier die Tür aufgesprengt. Ein Sprecher des Landeskriminalamtes begründete die direkte Vorgehensweise damit, dass Sprengstoff im Spiel sei. «Wir können es uns nicht leisten, hier zu taktieren.»

17.45 Uhr: Die Polizei hat eine neue kostenfreie Hotline für Hinweise zum Tatverdächtigen eingerichtet: 0800 855 2055.

17.20 Uhr: Die Absperrungen im Yorckgebiet wurden wieder aufgehoben. Die Polizei hatte offenbar eine Erdgeschosswohnung in einem Wohnblock an der Clausewitzer Straße durchsucht. Die Haustüre des Wohnblocks wurde bei dem Einsatz zerstört. Eine Nachbarin, die über der durchsuchten Wohnung wohnt, hatte einen lauten Knall gehört. In der Wohnung, die ins Visier der Ermittler gerückt war, waren Balkontüre und Fenster zerstört worden. In der Nachbarwohnung soll  die Wohnungstür ebenfalls beschädigt worden sein - womöglich aufgrund einer Druckwelle.

16.51 Uhr: Zum Terror-Alarm in Chemnitz gibt es bereits einen englischsprachigen Wikipedia-Artikel. Der Text unter der Überschrift "2016 Chemnitz terrorism plot" wurde am Samstagabend angelegt und seither mehrfach überarbeitet. https://en.wikipedia.org/wiki/2016_Chemnitz_terrorism_plot

16.45 Uhr: Das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) hat das Vorgehen der Polizei beim Anti-Terror-Einsatz am Samstag in Chemnitz verteidigt. Während der Vorbereitungen bemerkten die Beamten eine Person im Haus, sagte Sprecher Tom Bernhardt. Der Gesuchte habe sich schnell bewegt und sei trotz eines Warnschusses aus dem Sichtfeld weggelaufen. "Es war unklar, ob der Mann Sprengstoff und einen Zünder bei sich hat." Das bis dahin noch nicht evakuierte Haus hätte auch in die Luft fliegen können. "In so einer Situation können wir nicht ins Risiko gehen." Zudem gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass der Mann wieder ins Haus hinein gegangen ist. Für Außenstehende mag das als Panne gelten, sagte Bernhardt. Wie er entkommen ist, sei unklar.

16.30 Uhr: Auf der Suche nach dem Terrorverdächtigen Jaber Albakr hat die Polizei am Sonntag eine weitere Wohnung in Chemnitz mit Spezialeinsatzkräften durchsucht. "Eine männliche Person wurde vorläufig festgenommen", sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen.

16.21 Uhr: Die Polizei geht von einer engen Verbindung des gesuchten Terrorverdächtigen zur Terrormiliz Islamischer Staat aus. Es gebe Hinweise, dass der 22-Jährige von IS-Terroristen ausgebildet wurde, berichtete die «Bild»-Zeitung unter Verweis auf Ermittler. Darauf weise die Art des gefundenen Sprengstoffs hin, bei dem es sich um TATP (Azetonperoxid) handele. Bereits zuvor war bekannt gewesen, dass der Mann Kontakte zum Terrornetzwerk hat.

15.45 Uhr: Die Polizei Sachsen hat den Einsatz am Sonntagnachmittag im Chemnitzer Yorckgebiet an der Clausewitzer Straße bestätigt. "Es kam zu einem weiteren Zugriff durch das SEK. Es gab Hinweise auf bestehende Kontakte zum Tatverdächtigen", schreiben die Beamten auf Twitter. Weitere Informationen gaben die Beamten auf Nachfrage noch nicht bekannt.

15.34 Uhr: Der gesuchte syrische Terrorverdächtige Jaber Albakr ist als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Er sei «seit mehreren Monaten» in Deutschland und hier als Flüchtling anerkannt, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen in Dresden am Sonntag. Laut Focus-Online geriet der Mann jedoch schnell ins Visier amerikanischer, französischer und deutscher Geheimdienste. Das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln übernahm die Observierung des Mannes.

15.22 Uhr: Wie die Stadt Chemnitz am Sonntagnachmittag in einer Pressemeldung mitteilte, können die evakuierten Bewohner der Straße Usti nad Labem nach Abstimmung mit der Polizei frühestens im Laufe des Montagnachmittags zurück in ihre Wohnungen. Ab dem Zeitpunkt der Rückkehr in die Wohnungen werden Mitarbeiter der Stadt sowie der GGG vor Ort sein und den Bewohnern bei allen aufkommenden Problemen zur Seite zu stehen, heißt es. Die Kinderbetreuung in der Einrichtung Straße Usti nad Labem 119 sei am Montag gewährleistet. Am Montagmorgen sei ab 6 Uhr im Jugendamt für Eltern eine Hotline geschaltet, Telefon 0371/488-5124. Ebenso stehe ab 6 Uhr vor Ort ein Mitarbeiter des Jugendamtes für Fragen zur Verfügung. Ab Montag ist die Behördenrufnummer 115 ab 8 Uhr erreichbar. Für weitere Fragen sind auch Beamte der Polizei vor Ort. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig erklärte in der Pressemitteilung: "Für die Bürger, die von dem Polizeieinsatz betroffen sind, werden wir alles tun, um deren Lebenssituation schnellstmöglich wieder zu verbessern und sie bei allen entstandenen Problemen zu unterstützen."

15.12 Uhr: Aktuell läuft ein Polizeieinsatz im Yorckgebiet. Die Polizei hat alles weiträumig abgesperrt. Nähere Informationen liegen noch nicht vor.

15 Uhr: Bei dem gefundenen Sprengstoff in Chemnitz handelt es sich um TATP - dieser Typ wurde laut ZDF auch schon bei den Anschlägen in Brüssel und Paris verwendet.

14.30 Uhr: Nach "Freie Presse"-Informationen ist der gesuchte Syrer, Jaber Albakr, nicht als Asylbewerber in Chemnitz registriert gewesen.

14.11 Uhr: Der sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, und der Präsident des Landeskriminalamtes Sachsen, Dr. Jörg Michaelis, informieren am Montag über den Polizeieinsatz in Chemnitz sowie über aktuelle Ermittlungsergebnisse. Das teilte das Sächsische Innenministerium am Sonntag mit. "Ich danke allen Einsatzkräften für ihr schnelles und besonnenes Handeln in dieser brisanten Situation. Die Gefahr für die Bevölkerung vor Ort konnte damit gebannt werden. Zusammen mit anderen Sicherheitsbehörden fahnden wir nun unter Hochdruck nach dem flüchtigen Terrorverdächtigen", äußerte sich Innenminister Markus Ulbig am Sonntag.

14.05 Uhr: Auf der Suche nach dem Terrorverdächtigen aus Chemnitz haben Bundespolizisten am Sonntag auf dem Berliner Flughafen Tegel einen Mann aus einer Eurowings-Maschine geholt. Die Bundespolizei und die Fluggesellschaft bestätigten einen Bericht der «B.Z.» (Online). Demnach soll zwischen dem Fluggast und dem gesuchten Syrer eine gewisse Ähnlichkeit bestanden haben. Die Beamten wollten nach einem Hinweis am Sonntagmorgen «auf Safe gehen», wie Bundespolizeisprecher Ivo Priebe der Deutschen Presse-Agentur sagte. Wie die «B.Z.» berichtete, soll auch die Spezialeinheit GSG 9 der Bundespolizei an der Aktion beteiligt gewesen sein. Priebe wollte dies nicht bestätigen.

13.50 Uhr: "Wo sind eigentlich unsere verantwortlichen Politiker?", fragt Tobias Andrä, Stadtrat in Aue. "Seit gestern steht Chemnitz im Fokus nationaler als auch internationaler Berichterstattung. Ist es angesichts der aktuellen Lage nicht die verdammte Pflicht und Schuldigkeit der Amtsträger Präsenz vor Ort zu zeigen und damit auch der Bevölkerung ein deutliches Signal zu senden? Wo Klartext erforderlich wäre, folgt nun die Sprachlosigkeit, unbegreiflich", schreibt er in einer Mitteilung.

13.48 Uhr: Eine Pressekonferenz zu den Ereignissen in Chemnitz ist laut Polizei am Sonntag nicht geplant.

13.04 Uhr: Wie LKA-Sprecher Tom Bernhardt am Sonntag mitteilte, ist der festgenommene Syrer, gegen den wegen des Verdachts einer Mittäterschaft ermittelt wird, am Samstag am Chemnitzer Hauptbahnhof festgenommen worden. Er ist auch der Mieter der Wohnung an der Usti nad Labem in der eine erhebliche Menge eines hochexplosiven Sprengstoffs gefunden worden war.

12.59 Uhr: Nach Auskunft eines Bewohners des betroffenen Wohnblocks an der Usti nad Labem dürfen die Bewohner des Hauses heute nicht mehr in ihre Wohnungen zurück. Offenbar sollen sie erst am Montag zurückkehren dürfen. Das habe er von Beamten erfahren.

12.39 Uhr: Der flüchtige Syrer, der im Verdacht steht, einen Terroranschlag geplant zu haben, ist den Polizeibeamten am Samstagmorgen in Chemnitz offenbar knapp entwischt. Nach Auskunft des Landeskriminalamtes wurde der 22-jährige Jaber Albakr in der Chemnitzer Straße Usti nad Labem observiert. Bei einem versuchten Zugriff gaben Polizisten einen Warnschuss ab. "Die Beamten mussten sensibel vorgehen. Bei einem Sprengstoffverdacht sind bestimmte Sicherheitsmaßnahmen notwendig", so eine LKA-Sprecherin am Sonntagmittag. Als Einsatzkräfte später in die Wohnung des Verdächtigen eindrangen, seien sie aber davon ausgegangen, dass Albakr sich dort befindet. Die Wohnung war allerdings leer. 

12.28 Uhr: Wie das ZDF auf seiner Internetseite berichtet war der gesuchte Syrer, Jaber Albakr, seit Monaten unter Beobachtung des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Er wollte die Attacke allein ausführen, hat aber Mitwisser im Inland, sowie eine Verbindung in IS-Kreise im Ausland, heißt es weiter. Albakr soll laut des Senders 2015 als Flüchtling eingereist und als Asylbewerber anerkannt sein. Unklar ist, ob der Verdächtige aus dem Ausland gezielt gesteuert wurde.

12.21 Uhr: Bei dem betroffenen Haus an der Straße Usti nad Labem handelt es sich um einen altersgerechten, fünfgeschossigen Wohnblock. Insgesamt gibt es in dem Block 60 Wohneinheiten. Nach Angaben von Anwohnern leben viele ältere Menschen in dem Block. Sie kamen in Hotels und Pflegeeinrichtungen unter.

12.15 Uhr: Zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen noch immer vor dem betroffenen Wohnblock an der Straße Usti nad Labem. Zwei Bewohner des Hauses, die völlig aufgelöst sind und einen leeren Katzencontainer in der Hand halten, wollen zurück in ihre Wohnung, werden aber von den Beamten zurückgewiesen. Laut Polizei ist derzeit noch nicht klar, wann die Bewohner des Wohnblocks wieder in ihre Wohnungen können. Die Beamten sind noch immer mit Ermittlungen und Sicherungen beschäftigt.

11.50 Uhr: Bei dem dritten festgenommenen Mann, einem Syrer, handelt es sich um den Mieter der Wohnung, in der eine erhebliche Menge eines hochexplosiven Sprengstoffs gefunden worden war, wie das Landeskriminalamt Sachsen am Sonntag in Dresden mitteilte. Er wird der Mittäterschaft verdächtigt. Die Haftprüfung laufe, sagte eine Sprecherin. Die drei Männer seien Bekannte des Hauptverdächtigen.

11.30 Uhr: Zwei der am Samstag bei dem Anti-Terror-Einsatz in Chemnitz festgenommenen Männer sind nach Polizeiangaben wieder frei. Bei dem dritten Syrer besteht nach Angaben der Polizei vom Sonntag der Verdacht einer Mittäterschaft. Die Haftprüfung läuft, wie eine Sprecherin sagte. Es werde wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Nach dem Hauptverdächtigen wird weiter bundesweit gefahndet.

10 Uhr: Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen dauert laut Polizei an. Hinweise zur Person bitte an 0351/8554114. Auf den Öffentlichkeitsaufruf sind nach Angaben der LKA-Sprecherin bisher mehr als 80 ernstzunehmende Hinweise eingegangen. Die Polizei machte zunächst keine Angaben, weshalb der offenkundig observierte Mann entkommen konnte. Nach dem Syrer wird auch bundesweit gefahndet.

5 Uhr: Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen ist weiter erfolglos. "Es gibt zur Stunde keinen neuen Ermittlungsstand", sagt ein Sprecher der Polizei in Dresden.

Samstag

20.41 Uhr: Die Polizei ist weiter mit der Untersuchung der Wohnung befasst, in der der Sprengstoff lagerte. Das Einzimmer-Quartier in einem Block, der mal für das altersgerechte Wohnen erbaut wurde. Der betroffene Hausaufgang bleibt gesperrt, gut 80 Menschen kommen großteils bei Verwandten unter.

20.16 Uhr: Die Polizei hat den Hass in den sozialen Netzwerken durch ihre Berichterstattung über Stunden zu spüren bekommen und twittert: "An alle Kleingeister, welche Ressentiments und Sinnlos-Meldungen verbreiten. Es ist einfach nur respektlos gegenüber der Lage in #Chemnitz!"

20.15 Uhr: Der äußere Sperrkreis im Heckertgebiet ist aufgehoben. Die ersten Mieter können zurück in ihre Wohnungen.

19.30 Uhr: Die Sperrung am Hauptbahnhof wird weitgehend aufgehoben, die verdächtigen Gepäckstücke erwiesen sich als harmlos.

19.13 Uhr: Ein Knall im Heckertgebiet - der Sprengstoff ist im ausgehobenen Erdloch unschädlich gemacht worden. Ein Bagger schüttet das Loch wenig später zu.

19 Uhr: Weil der Sprengstoff nicht entsorgt werden kann, soll er durch eine gezielte Sprengung unschädlich gemacht werden. Ein Erdloch wird ausgehoben. Spezialisten legen die Substanz darin ab.

17 Uhr: Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen läuft weiter. "Derzeit wissen wir aber nicht, wo er sich befindet und was er bei sich trägt. Seid vorsichtig", twittert die Polizei.

16 Uhr: Die Polizei hat in der Wohnung im Heckertgebiet nun doch mehr Sprengstoff gefunden, die Rede ist von mehreren hundert Gramm einer "hochbrisanten" Substanz. Welche, wird nicht geklärt. Klar ist: Die Substanz lässt sich nicht transportieren. Es müssen weitere Menschen in Sicherheit gebracht werden - insgesamt können 100 Anwohner nicht in ihre Wohnungen. Sie kommen in einer nahen Schule, einem Hotel und der Messe unter.

15.30 Uhr: Die Bundespolizei sperrt einen Teil des Hauptbahnhofs, um das Gepäck zu untersuchen. Jetzt läuft der Bahnverkehr nur noch über die Gleise 11 bis 14. Spezialisten werden angefordert, um das Gepäck zu untersuchen.

15 Uhr: Die Polizei bringt ein Fahndungsersuchen in Umlauf: Gesucht wird nach einem 22-jährigen Syrer. Zeitgleich laufen weitere Polizeieinsätze, drei Kontaktpersonen des 22-Jährigen werden vorläufig festgenommen - zum einen an der Mozartstraße, kaum 20 Gehminuten von der Straße Usti nad Labem entfernt, zum anderen am Hauptbahnhof. Die Polizei wird auf die Gepäckstücke der beiden Bekannten des Syrers aufmerksam.

13 Uhr: Die Polizei spricht jetzt offiziell vom Verdacht der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags. Sie hat inzwischen die Wohnung an der Straße Usti nad Labem gestürmt. Eine Explosion ist auf die technischen Maßnahmen der Beamten zurückzuführen. Es "handelte es sich um einen Zugriff unserer Einsatzkräfte. Eine relevante Person konnte dabei nicht angetroffen werden", teilt die Polizei auf Facebook mit. Und weiter: "Wir bitten alle Personen, welche sich im abgesperrten Bereich befinden, in ihren Wohnungen zu bleiben und den Weisungen der Polizeibeamten zu folgen." Aus welcher Richtung der Anschlagsversuch kommt, ist zu diesem Zeitpunkt offen. Zu diesem Zeitpunkt ist nur von Spuren eines Sprengstoffs die Rede.

12 Uhr: Die Polizei macht nun auch über Twitter auf den Großeinsatz aufmerksam. Die Rede ist von einer "statischen Gefährdungslage im Fritz-Heckert-Gebiet". Man solle das Gebiet an der Straße Usti nad Labem meiden und keine Bilder oder Videos von dem Einsatz verbreiten.

Samstagfrüh: Die umliegenden Wohnungen, in der Tatverdächtige vermutet wird, werden evakuiert, das Umfeld wird durchsucht. Weit über hundert Beamte sind im Einsatz.

Nacht zum Samstag: Die Polizei sucht nach dem Tatverdächtigen 22-jährigen Syrer und kann ihn in der Stadt orten. In den folgenden Stunden wird der Tatverdächtige "mit technischen Mitteln", so das LKA, observiert.

Freitagabend: Der Bundesverfassungsschutz gibt der sächsischen Polizei einen Hinweis, wonach in Chemnitz ein Sprengstoffanschlag geplant werden könnte.

(dpa/hr/dy/bj/su/cmeyfp)

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34Kommentare
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  • 1
    0
    Mabel
    18.10.2016

    @aussaugerges
    Also wirklich, die liebe Rechtschreibung. Libyen heißt nicht so, weil es besonders lieb ist! Und man sät den Wind. Geben Sie sich doch mal etwas Mühe, es ist gar nicht schwer.
    Von Flüchtlingen aus Jugoslawien ist mir nichts bekannt. Diesen Staat gibt es seit 13 Jahren nicht mehr. Flüchtlinge aus dieser Gegend fliehen nicht vor der westlichen Demokratie, sondern in die westliche Demokratie. Übrigens gehören sie meist einer dort diskriminierten Volksgruppe an.

  • 2
    2
    aussaugerges
    16.10.2016

    Leider erntet die USA nicht die Flüchtlinge von:
    JUGOSLAWIEN
    AFGANISTAN
    IRAK
    LIEBYEN
    SYRIEN
    UND JEMEN
    WO DIE ###DEMOKRATIE### EINGEFÜHRT WURDE.

  • 2
    3
    aussaugerges
    15.10.2016

    Die bunten Revolutionen werden den Westen noch 100 Jahre binden.
    Wer Wind säät erntet Millionen Flüchtlinge.
    Ja,die Giiiiiiiiiier.

  • 2
    7
    Schinderhannes
    15.10.2016

    @ "voigtsberger":

    Ich glaube nun wirklich, dass Sie es nicht einmal schaffen, Ihre Thesen zu glaubwürdigen Webseiten zu verlinken. Also ist alles bla bla bla und Sie schreiben hier etwas hernieder, was Sie irgendwo mal nebenbei im TV oder Radio aufgeschnappt haben, aber nicht fundiert beweisen können. Aber so seid Ihr.
    Gerade Sie werden auch in einem Land, welches im Human Development Index auf Platz 6 liegt nicht in die bodenlose Armut fallen. Wenn Sie von Ihren Geldsorgen schreiben, muss ich immer gleich an Haiti denken.

    Lesen Sie sich das mal durch. Vielleicht bekommen Sie da einen besseren Blick für die Flüchtlingssituation in der Welt:

    https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html

    Und was Ihre EU-Verdrossenheit betrifft. Die EU Länder, welche so gut wie keine Flüchtlinge aufnehmen, sind gerne in der EU. Weil sie aus dem finanziellen EU-Geldtopf gerne die Euros nehmen. Aber dann sind die wie Sie: Ja nichts abgeben!

    Nein, nicht jeder Ausländer ist ein Terror- und Kriegsflüchtling. Aber für Sie ist jeder Flüchtling ein potentieller Verbrecher und Terrorist.

  • 4
    3
    aussaugerges
    15.10.2016

    ""40 Wohnungstüren"" erneuert.
    Was muß dort los gewesen sein.?

  • 6
    2
    voigtsberger
    14.10.2016

    Schinderhannes: Was wollen sie den noch schwarz auf weiß, über die Rückzahlung des umgeleideten Geldes aus den Gesundheitsfonds der gesetzlichen Krankenkassen wurde doch schon genug berichtet und von Politikern aller Couleur bestätigt und wer dies am Ende wieder füllt ist doch auch schon genau definiert. Da es sich um einen gesetzlichen Fonds handelt, hat Herr Schäuble und andere Politiker doch schon längst erklärt, das dieser Fehlbetrag auch nur durch die gesetzlich Versicherten ab 2017 wieder zu füllen ist und nicht durch Gelder des Staatshaushaltes, auch wenn die Gelder des Fonds zu dessen Aufstockung für Leistungen genutzt wurde und dadurch auch Beamte, Selbstständige und Politiker fein raus sind, wenn es um die Zusatzzahlungen für den Ausgleich von 1,5 Milliarden geht! Wo haben sie den die Mär her, das da auch nur ein Cent wieder in den Fonds floss, denn sie wissen immer mehr über Unwahrheiten und Schönfärberei, aber nichts über Realität und denn Nöten und Sorgen der Bürger, die am Ende die Integration und die damit verbundenen Probleme stemmen sollen und das nicht für unsere Gäste, denn die Meisten haben keine eingeladen, sondern für ihre Gäste und die Gäste ihrer Freunde! Auch haben nicht nur Länder Ost-Europas, nicht viele Flüchtlinge aufgenommen, bzw. die Aufgenommenen haben sich ganz schnell nach Deutschland abgesetzt, wie Politiker aus Polen, Tschechiens und der Slowakei bestätigten, na warum wohl lieber "Hannes" oder herrscht da Krieg und fallen da Bomben, doch wohl kaum! Auch Portugal glänzt mit 900 Flüchtlinge im Jahr 2015 und der neue UN-Generalsekretär ist jetzt ein Portugiese, mit dem Zusatz einer der arrangierten Politiker zu sein, nur für das eigne Land sind diese Politiker meist nicht zu haben, siehe die Macher im europäischen Parlament. So entsteht Verdrossenheit gegen die EU und gegen Brüssel, mit all ihren Bestimmungen und Gesetzen. Also mal die Augen und Ohren weit auf @Schinderhannes und die Realität erkannt, um auch die Worte der Kritiker zu verstehen, denn nicht jeder ihrer Gäste ist auch ein Flüchtling, oder!

  • 2
    6
    Schinderhannes
    14.10.2016

    @ "voigtsberger":


    ***Natürlich wurde im TV berichtet, wer die 1,5 Milliarden wieder auffüllt und auch von den Kassen bestätigt, dass die Politik die gesetzlich Versicherten dafür vorsieht und die Privaten davon ausschließt, also Beamte, Selbstständige und Politiker sind fein raus. Auch trägt an den Griff in den Gesundheitsfond, ein Herr Schäuble eine Mitschuld, da die von ihn und der Regierung bereitgestellten Mittel, für die Gesundheitskosten ihrer Gäste nicht reichte, hat man den Griff in den gesetzlichen Gesundheitsfonds gewagt und wie Heute verlautet, will man vor der Wahl zurückrudern und die Zusatzzahlungen bis nach der Wahl 2017 aussetzen. ***

    Ehe man so etwas hinaus posaunt, muss man fundamentale Beweise liefern. Schwarz auf weiß. Im Fernsehen läuft so vieles und ich sehe kein Fernsehen. Sie sind bekannt dafür, mal schnell Verschwörungstheorien Publik zu machen. Und selbst wenn es so wäre, gebe ich gerne für in Not leidende Menschen etwas ab. Und nochmal: Das heißt nicht Gäste sondern Flüchtlinge. Auch werden Sie nicht gleich in einem Land, welches auf dem Human Development Index auf Platz 6 liegt, am Hungertuch nagen.

    ***Na so was, das nennt man Wählerfang, solang sich noch welche fangen lassen und lieber Protest wählen, auch gegen ihre politische Überzeugung!***

    Diese Menschen sind selber Schuld.

    ***Auch ist es kein Neid, sondern soziale Gerechtigkeit die mich antriebt, denn wer Hilfe gebraucht, soll auch Hilfe erhalten, doch bitte nicht nur in unseren Land, weil die EU mehr als Deutschland ist***

    Da gebe ich Ihnen recht, zum Beispiel die Visegradstaaten nehmen keine Flüchtlinge auf oder machen es den Flüchtlingen in deren Ländern sehr schwer, halten aber, wenn es aus dem EU-Topf die Euros gibt, die Hände auf. Da können aber die Flüchtlinge, gegen welche Sie tagtäglich hetzen nichts dafür.

    *** Aber wie schon mehrfach durch verschiedene Staatspräsidenten erklärt, was nützen die Verteilungsquoten, wenn die Flüchtlinge sich aus den anderen Ländern des Schengen-Raums aufmachen und unsere Sozialsysteme sich auserkoren! Warum wohl @Schinderhannes und @Schinderhannes***

    Siehe meinen letzten vorherigen Absatz.

    *** in welches Horn blasen sie jetzt mit vollen Lungen, natürlich in das Horn der alten Garden und deren Seilschaften im Osten,***

    Ich blase nicht in das Horn der alten Garden, welche Sie damals in der NVA unterstützt haben

    *** die wieder ihr eigenes Süppchen kochen und diesmal unter dem Rückhalt der Bürger, Politiker und der Wirtschaft aus den alten Bundesländer und all die Kritiker, Pöbler und Wutbürger haben dies schon längst erkannt und wollen und wollten schon 89 ein besseres Deutschland. Dabei haben wir einen lahmen Gaul, nur gegen einen anderen lahmen Gaul getauscht, wo die Asylpolitik nur noch der I-Punkt war!***

    Der Wutbürger ist der, welcher selber nichts erreicht hat und nach all Ihren letzten Zeilen sind wir immer noch auf Platz 6 des Human Development Index.

  • 4
    4
    voigtsberger
    13.10.2016

    Schinderhannes: Natürlich wurde im TV berichtet, wer die 1,5 Milliarden wieder auffüllt und auch von den Kassen bestätigt, dass die Politik die gesetzlich Versicherten dafür vorsieht und die Privaten davon ausschließt, also Beamte, Selbstständige und Politiker sind fein raus. Auch trägt an den Griff in den Gesundheitsfond, ein Herr Schäuble eine Mitschuld, da die von ihn und der Regierung bereitgestellten Mittel, für die Gesundheitskosten ihrer Gäste nicht reichte, hat man den Griff in den gesetzlichen Gesundheitsfonds gewagt und wie Heute verlautet, will man vor der Wahl zurückrudern und die Zusatzzahlungen bis nach der Wahl 2017 aussetzen. Na so was, das nennt man Wählerfang, solang sich noch welche fangen lassen und lieber Protest wählen, auch gegen ihre politische Überzeugung! Auch ist es kein Neid, sondern soziale Gerechtigkeit die mich antriebt, denn wer Hilfe gebraucht, soll auch Hilfe erhalten, doch bitte nicht nur in unseren Land, weil die EU mehr als Deutschland ist. Aber wie schon mehrfach durch verschiedene Staatspräsidenten erklärt, was nützen die Verteilungsquoten, wenn die Flüchtlinge sich aus den anderen Ländern des Schengen-Raums aufmachen und unsere Sozialsysteme sich auserkoren! Warum wohl @Schinderhannes und @Schinderhannes in welches Horn blasen sie jetzt mit vollen Lungen, natürlich in das Horn der alten Garden und deren Seilschaften im Osten, die wieder ihr eigenes Süppchen kochen und diesmal unter dem Rückhalt der Bürger, Politiker und der Wirtschaft aus den alten Bundesländer und all die Kritiker, Pöbler und Wutbürger haben dies schon längst erkannt und wollen und wollten schon 89 ein besseres Deutschland. Dabei haben wir einen lahmen Gaul, nur gegen einen anderen lahmen Gaul getauscht, wo die Asylpolitik nur noch der I-Punkt war!

  • 5
    3
    Interessierte
    13.10.2016

    Also , ich kann mich noch ein wenig an diesen Kampf entsinnen und dann habe ich das auch in den Dokus gesehen ...
    Aber so , wie ich mich erinnern kann , wurden wir , nachdem wir von vielen Ländern ( wohl auch wegen unserer guten Produktion ) anerkannt wurden , dann auch von dem Westen ´wohl oder übel` anerkannt - oder mußten von ihm anerkannt werden ...

    Ja , 1972 im Grundlagenvertrag
    Nur haben die sich noch ein ´Hintertürchen` offen gelassen
    http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Staatliche_Anerkennung

    Übrigens habe ich in den 60ern/70ern/80ern glücklich und zufrieden gelebt - vor dem Eisernen Vorhang und vor der Mauer , ich habe aber auch keine Bettlagen raus gehangen und keine Straßen bemalt und wollte auch nicht irgendwo drüber springen , so , wie ich heute auch keine Plakate schreibe oder Bomben lege ...

  • 2
    7
    Schinderhannes
    13.10.2016

    @ "Interessierte":

    Wissen Sie, dass die Bundesrepublik Deutschland die DDR nie richtig anerkannt hatte?

  • 2
    7
    Schinderhannes
    13.10.2016

    @ "voigtsberger":

    ***Na "Hannes", jetzt stehen ihre Helden auch noch im "Kreuzfeuer" der Ermittlungen, wegen Mitwisserschaft.***

    Reines Ermitteln von Amts wegen noch Aussage eines Terroristen. Mehr nicht.

    ***Na so was und was werden da noch alles für "Schläfer" des IS in unseren Land mit unseren Steuergeldern finanziert und von Gutmenschen betreut herum laufen.***

    Wieder sind Sie extrem relativierend. Wir hätten natürlich ohne Flüchtlinge keine Terroristen im Land. Das hat Mohammed Atta schon 2001 gezeigt. ?voigtsberger?, Sie wissen nichts?.

    ***Auch werden mir ab 2017 nicht nur Cent, sondern Euros in der Brieftasche fehlen, da mir meine Krankenkasse schon angekündigt hat, das ich als gesetzlich Versicherter, einen Zusatzbeitrag leisten muss, weil unsere Regierung 1,5 Milliarden aus dem Gesundheitsfonds der gesetzlichen Krankenkassen für die Gesundheitsversorgung der Gäste abgezweigt hat***

    Das heißt Flüchtlinge und nicht Gäste. Außerdem bedarf es einem Beweis Ihrer Aussage des "Abzweigens"

    *** und wir gesetzlich Versicherten und nur die gesetzlich Versicherten diesen Betrag wieder ersetzen sollen, mit Zusatzbeiträgen 2017. Da erzählt uns Schäuble es wird keiner in unseren Land nur ein Euro weggenommen, nicht weggenommen sondern aus der Tasche gezogen über Umwege und das wird nicht das Letzte sein!***

    Soll jetzt auch noch Herr Schäuble an Ihrem Frust Schuld sein? Würden
    Sie es besser bringen?

    ***Dies hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, das ist die Realität, die Einige ausblenden oder nicht wahr haben wollen, aus welchen Gründen auch immer, doch dann sollte man "den Ball aber auch schön flach halten"***

    Sie sind der fremdenfeindlichste Neider, welchen ich hier in diesen Verläufen kenne.

    ***Auch passe ich natürlich nicht ganz in dieses Land @Schinderhannes, weil wie in einen Bericht im TV, nach 45 in den alten BRD die meisten Richter alte Nazis waren und nun frage ich sie, wer sind heute unsere Richter und Angestellten in den Ämtern und Behörden von Städten und Parlamenten im Osten, natürlich keine Nazis***

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13684238.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Volksarmee#Entstehung

    Absatz 2

    *** aber doch die alten Garden, ihre Seilschaften und ihre Nachkommen und nichts anderes, auch wenn sie mir wieder vorwerfen in der DDR gelebt zu haben, mit all seinen Facetten, aber bestimmt nicht als SED Genosse und "Steigbügelhalter" der Mächtigen!***

    Für welche Sie gerne gedient hatten?

  • 5
    4
    Interessierte
    13.10.2016

    Schinderhannes: , Sie wissen , ich bin bißchen sehr empfindlich ...
    Welches Land meinen Sie denn mit ´unser` Land `???
    Meinen Sie ´Ihr` Land , oder meinen Sie ´Unser` Land ???

    So , wir ich ´Ihr` Land in fast 30 Jahren kennen gelernt habe , "Da ist das nämlich nicht mein Land !!!"

  • 3
    6
    Blackadder
    13.10.2016

    Das mit der Mitwisserschaft kam einzig und allein vom Terrorverdächtigen Al-Bakr selbst. Ist also meiner Meinung nach wenig glaubwürdig. Was wohl auch der Grund dafür ist, dass die Herren nicht festgenommen wurden.

  • 4
    4
    voigtsberger
    13.10.2016

    Na "Hannes", jetzt stehen ihre Helden auch noch im "Kreuzfeuer" der Ermittlungen, wegen Mitwisserschaft. Na so was und was werden da noch alles für "Schläfer" des IS in unseren Land mit unseren Steuergeldern finanziert und von Gutmenschen betreut herum laufen. @Schinderhannes: Auch werden mir ab 2017 nicht nur Cent, sondern Euros in der Brieftasche fehlen, da mir meine Krankenkasse schon angekündigt hat, das ich als gesetzlich Versicherter, einen Zusatzbeitrag leisten muss, weil unsere Regierung 1,5 Milliarden aus dem Gesundheitsfonds der gesetzlichen Krankenkassen für die Gesundheitsversorgung der Gäste abgezweigt hat und wir gesetzlich Versicherten und nur die gesetzlich Versicherten diesen Betrag wieder ersetzen sollen, mit Zusatzbeiträgen 2017. Da erzählt uns Schäuble es wird keiner in unseren Land nur ein Euro weggenommen, nicht weggenommen sondern aus der Tasche gezogen über Umwege und das wird nicht das Letzte sein! Dies hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, das ist die Realität, die Einige ausblenden oder nicht wahr haben wollen, aus welchen Gründen auch immer, doch dann sollte man "den Ball aber auch schön flach halten". Auch passe ich natürlich nicht ganz in dieses Land @Schinderhannes, weil wie in einen Bericht im TV, nach 45 in den alten BRD die meisten Richter alte Nazis waren und nun frage ich sie, wer sind heute unsere Richter und Angestellten in den Ämtern und Behörden von Städten und Parlamenten im Osten, natürlich keine Nazis, aber doch die alten Garden, ihre Seilschaften und ihre Nachkommen und nichts anderes, auch wenn sie mir wieder vorwerfen in der DDR gelebt zu haben, mit all seinen Facetten, aber bestimmt nicht als SED Genosse und "Steigbügelhalter" der Mächtigen!

  • 4
    7
    Schinderhannes
    13.10.2016

    @ "voigtsberger":

    Eigentlich dürften Sie gar nicht in unser Land passen, welches Sie einmal bekämpft haben.
    Meiner Ansicht nach sind Sie extrem Fremdenfeindlich.
    Aber sehen Sie heute erst einmal zu, dass nicht ein Cent aus Ihrer Brieftasche fehlt. Das ist auch anstrengend. Vor allem in Ihren Alter.
    Und vielleicht erklären Sie mir doch noch mal, wie "Gesinnungswandel über Nacht" geht.
    Wenn wir eine Regierung nach Ihren Gelüsten hätten, dann würde Ihnen das Bundesverdienstkreuz für Fremdenfeindlichkeit gut zur Brust stehen.

  • 5
    4
    voigtsberger
    12.10.2016

    Schinderhannes: Jetzt hat es sich ja erst einmal erledigt, mit dem Selbstmord in der Zelle. Nur mit den 77 Jungfrauen im Paradies wird es wohl nichts oder wollen sie da helfen, es würde zu ihren wirren und realitätsfremden Kommentaren passen. Auch ihre syrischen Helden würde das zum "Karnevalsorden" verkommenen Bundesverdienstkreuz gut stehen, wie es auch Frau Müller, als Sportkader der DDR gut steht und den Supersportler Schuhmacher, der sich mit seinen Millionen ins Ausland abgesetzt hat, um nichts unserer Solidargemeinschaft abzugeben alles Personen die es verdient haben und hatten, ha ha, ha....!

  • 5
    4
    1953866
    12.10.2016

    @Mabel, wer Rechtschreibfehler kritisiert, sollte wenigstens den Nickname des Kritisierten korrekt schreiben. :-)

  • 4
    7
    aussaugerges
    12.10.2016

    Mabel sie sind neu hier,eine Tippfehler verbessere ich nicht wieder.
    Haben sie mal von allen die Flüchtigkeisfehler gesucht. ? ? ?

    Sie können meine Fehler ruhig behalten.
    Meine Zeit gilt Garten, Familie und Hobby.

  • 5
    2
    Mabel
    12.10.2016

    @aussaugerkes. An der Rechtschreibung müssen wir noch etwas arbeiten.
    12.10. 7:25 Dass
    11.10.21:18 ungeheuren, Kameras, diffamieren
    10.10. 20:51 dass, säkular.
    Und so weiter.

  • 3
    6
    Schinderhannes
    12.10.2016

    @ "voigtsberger":

    Da machen Sie die zwei Syrer noch lächerlich, welche den Verbrecher dingfest gemacht haben. Auch hier weiß man, wessen Geistes Kind Sie sind, wenn es um Flüchtlinge oder überhaupt um Ausländer geht.

  • 5
    3
    aussaugerges
    12.10.2016

    Das der in der Türkei war hat keiner gemerkt.

  • 3
    6
    aussaugerges
    11.10.2016

    Es ist schon so oft in der Presse geschrieben worden mit welchen ungeheuern Mitteln eine Bagatelle beseitigt wurde.
    Auch hier war niemand der die Verfolgung aufnehmen konnte.
    Bei 700 Einsatzkräften.
    Auch auf 3 Bahnhöfen konnte nichts festgestellt werden.
    Bei 100en von Kammeras.
    Aber


    Es wurde auch festgestellt das der Innenminister die 3 Syrer nicht erwähnt hat.
    Siehe MDR.

    Das war der Grund meiner Kritik,die laut Medien voll berechtigt war.
    Ich wollte bei der hohen Gefahr auch niemand defamieren.

  • 8
    3
    voigtsberger
    11.10.2016

    @aussageres: Manchmal zweifle ich auch an ihren Kommentaren, wer kam denn nachdem die Meldung der Überwältigung zu Fuß überbracht wurde, natürlich Sonderkommando, Hubschrauber und Feuerwehr, genau wie bei einen Anruf. Also bitte, die Sache ist viel zu ernst für schwachsinnige Kommentare!!

  • 5
    3
    aussaugerges
    11.10.2016

    Streifendienst gibt es ja nicht mehr.

  • 2
    9
    aussaugerges
    11.10.2016

    Das stimmt V.berger
    Aber das ist doch so wenn man eine Ölspur meldet.
    Da wird nicht von der Polizei kurzzeitig abgesichert,wie zu DDR Zeiten.

    NEIN DA KOMMEN 10 Feuerwehren!!! (Wird ja bezahlt)
    Und wenn die angerufen hätten,so währen 10 Hubschrauber gekommen.
    Und eine Hundertschft plus GSG 9.

  • 6
    4
    aussaugerges
    10.10.2016

    Im Prinzip ist Frau Merkel schon im Grunde genommen davon aus gegangen das Syrien ja ein sekulares Land ist.
    Mit vielen positiven sozialistischen Resteigenschaften.
    Leider wurden diese Länder mit der Begründung "Diktatur" vernichtet.
    Es waren die reichsten und entwickelsten
    Länder.
    Leider hatten sie alle Öl.

  • 8
    6
    voigtsberger
    10.10.2016

    Jetzt kam im TV bei der Pressekonferenz zu dem Fall in Chemnitz, das die Syrier einen Anderen zu Fuß, zu einer Polizeidienststelle geschickt haben , um die Festnahme zu melden. Wo waren da die Smartphone, wo man mit der ganzen Welt in Verbindung steht, über Fluchtrouten und Sozialleistungen in der EU, aber keine Nummer zur Polizei, na so was! Ha, ha, ha ....!

  • 8
    2
    Täglichleser
    10.10.2016

    Den ersten Informationen entsprechend kann man schon
    nachvollziehen, dass mit den Kriegsflüchtlingen zum einen Gefahren bestehen (IS-Kämpfer kommen mit oder Flüchtlinge werden instrumentalisiert) und zum anderen die Masse der Syrier ist nicht an Terror interessiert (Sie sind vor Terror geflüchtet). Voigtsberger muss ich aber Recht geben. Vieles an Fakten ist noch ominös. Da erwarte ich mehr ehrliche Informationen

  • 9
    3
    aussaugerges
    10.10.2016

    Der Chef der Krimnalbeamten hat es ausgesprochen.
    Es ist ein einziges Datenchaos und jedes Land macht was es will.

  • 7
    7
    voigtsberger
    10.10.2016

    Erst waren 500 g Sprengstoff in der Wohnung und Heute sind es schon 1,5 kg und dann war die Sprengung des so gefährlichen Sprengstoffs in einen Wohngebiet nur ein "Blub", wo jede kleine verrostete Handgranate durch ganz Chemnitz kutschiert wird, um diese zu entschärfen oder doch nur alles Show? Auch die Festnahme ist schon etwas wunderlich, erst waren es zwei, Heute mit einen mal schon drei Syrier, die ihren Landsmann überwältigten und wo waren die tollen "Helden der Flucht" in Köln und bei den Verhindern der anderen Straftaten und deren Aufklärung, da halten diese Personengruppen doch auch zusammen, wie "Pech und Schwefel"und wem nützt die Meldung über die sooo heldenhaften Flüchtlinge! Da wird es noch viel Erklärungsnot geben und nicht nur die Floskel, wir müssen die Syrier schützen! In unseren Staat, na so was, wo jeder doch auch trotz der Flüchtlinge , sich in Sicherheit wiegen soll! Wer da der Meinung ist, es könnte wirklich ein Fake sein, der soll doch einmal die Berichte über Tausende von Euro in einen Einkaufsbeutel, hunderttausende Euro in einen Schrank von der Möbelbörse und alles gemeldet und zurückgegeben zu Gemüt führen. Doch dies machte die Asylpolitik bei den Bürgern und den Kritikern nicht sympathischer, da gehören schon mal "stärkere Geschütze aufgefahren", man kann nur hoffen dem ist es nicht so!

  • 20
    14
    1953866
    09.10.2016

    Darauf habe ich schon gewartet, dass jemand kommt und uns das als Fake darstellen will. Kann ja nicht sein, dass ein Flüchtling böse Absichten hat! Das hat sich die Polizei, die ja bekanntermaßen in Sachsen rassistisch ist, bestimmt ausgedacht um die traumatisierten Flüchtlinge zu diffamieren! Kopfschüttel!

  • 17
    5
    Einspruch
    09.10.2016

    @alibaba75: Komischer Sinn für Humor, gelinde gesagt.

  • 21
    5
    Pixelghost
    09.10.2016

    @alibaba75, sagen Sie mal, geht's noch?

  • 6
    34
    alibaba75
    09.10.2016

    Eine gut organisierte Übung?



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