Viele Flüchtlinge verlassen Sachsen und gehen in den Westen

Erste Landkreise melden eine starke Abwanderung nach Erhalt des Bleiberechts. Ursachen: Perspektivlosigkeit in strukturschwachen Regionen, aber auch Angst vor Rassismus.

Chemnitz/Dresden. Viele Flüchtlinge, die in Sachsen ankommen, verlassen das Land wieder und ziehen in westdeutsche Ballungsgebiete. Nach Berichten über verschwundene Asylbewerber aus Erstaufnahmeeinrichtungen melden jetzt sächsische Kommunen und Jobcenter auch eine starke Abwanderung von Menschen, denen der Flüchtlingsstatus schon zuerkannt wurde und die mit einer Aufenthaltserlaubnis ihren Wohnort frei wählen können.

Sobald das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Flüchtling als asylberechtigt anerkannt hat, bekommt er keine Leistungen mehr nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und muss beim Jobcenter Hartz IV beantragen. Das tun aber viele Betroffene hierzulande nicht. Flächendeckende Zahlen für Sachsen fehlen zwar bislang, aber einzelne Regionen verzeichnen bereits deutliche Abgänge. Die Landesregierung bestätigt den Trend.

So wurden im Erzgebirgskreis in den ersten drei Quartalen 2015 laut Kreisverwaltung 126 Personen als Asylberechtigte anerkannt. Lediglich 30 von ihnen registrierten sich beim dortigen Jobcenter. "Zwei Drittel der Leute ziehen weg", sagte der zuständige Abteilungsleiter im Landratsamt, Frank Reißmann.

Ähnlich ist die Situation in Mittelsachsen. Hier spricht Ines Heinrich, Expertin für Flüchtlinge bei der Agentur für Arbeit, sogar von Dreiviertel der Menschen, die die Region wieder verlassen. In westdeutschen Ballungsräumen fänden die Flüchtlinge starke Netzwerke ihrer Landsleute sowie bessere Arbeitsangebote. Hinzu komme die im ländlichen Raum fehlende Mobilität. Heinrich sieht aber auch die asylfeindliche Stimmung in Sachsen als einen Faktor, der die Flüchtlinge vertreibt: "Das spielt definitiv eine Rolle." Patrick Irmer vom Sächsischen Flüchtlingsrat nennt ökonomische Probleme als Hauptursache für die Binnenwanderung. In Ostdeutschland trete dieses Phänomen stärker auf. Irmer sagt aber auch: "Dazu kommt hier ein in weiten Teilen der Bevölkerung verbreiteter Rassismus."

Syrer, die die "Freie Presse" in Freiberg befragte, berichteten, fast alle ihre Landsleute planten nach Erhalt des Bleiberechts den Wegzug in den Westen oder seien bereits gegangen - nach Düsseldorf, Dortmund, Hagen, Hannover und Passau. "Ich wollte eigentlich in Sachsen bleiben, sagte der 45-jährige Talal Massoud, der als Facharzt an einer Klinik in Damaskus arbeitete. Aber die spürbaren Vorbehalte gegenüber Fremden und die Pegida-Aufmärsche hätten ihn umdenken lassen.

"Das Problem ist angekommen", sagte Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU). "Wir müssen versuchen, gut zu integrieren." Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) bestätigte, sie habe in Gesprächen mit Bürgermeistern und Helfern von der Entwicklung erfahren. Sachsen müsse sich besonders anstrengen. "Einige Kommunen haben erkannt, dass Migranten eine große Chance in schrumpfenden Regionen sind."

 

Gefälle zwischen Großstädten

Leipzig ist für Migranten in Sachsen besonders attraktiv. Laut Agentur für Arbeit stieg allein die Anzahl der Syrer, die nach Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus' in der Stadt Hartz IV beantragten, zwischen August 2014 und August 2015 von 530 auf 1412 Personen. In der von Pegida-Demos besonders betroffenen Stadt Dresden, die laut Verteilungsschüssel zunächst genauso viele Asylbewerber aufnehmen muss, wuchs die Anzahl lediglich von 172 auf 482 Personen, in Chemnitz von 60 auf 161. (oha)

 


Ein neues Leben

Wie fügt man sich ein in eine andere Gesellschaft? Fast 30.000 Flüchtlinge aus Syrien wurden dieses Jahr in Sachsen registriert. Einen von ihnen hat die "Freie Presse" seit dem Sommer begleitet. Er will neu anfangen. Aber er ist noch nicht angekommen.

Freiberg. Das erste, was ihm auffiel, waren die Menschen. Als Ahmad Alabdullah in Chemnitz aus dem Zug stieg, sah er erwachsene Männer und Frauen, Passanten auf der Straße, die meisten älter als er selbst. Kinder sah er kaum. "Wenn du auf eine Straße in Syrien gehst, wirst du sofort von Kindern umringt", sagt Ahmad auf Englisch und nimmt einen Schluck vom alkoholfreien Hüttenpunsch. Wir stehen auf dem Christmarkt in Freiberg. Er hat die mit Tannenzweigen und Lichterketten dekorierten Buden fotografiert und eine Bilderserie bei Facebook gepostet. Seiner Familie und seinen Freunden in aller Welt will er zeigen: So ist Deutschland. Wird das seine neue Heimat?

Ahmad ist 37 Jahre alt, ledig, ein kleiner, freundlicher Mann mit leiser Stimme. Als wir uns Mitte Juli zum ersten Mal trafen, stand er hinter einem Zaun. Das Erstaufnahmeheim Chemnitz-Ebersdorf war überfüllt, das Deutsche Rote Kreuz hatte ein Zeltlager errichtet. Mit neun anderen Flüchtlingen hatte Ahmad die erste Nacht in einem Zelt verbracht. "Es ist alles gut hier", das waren damals seine ersten Worte.

Er war in Hamburg angekommen, doch Freunde empfahlen ihm, nach Chemnitz zu gehen - der Asylantrag werde hier besonders zügig bearbeitet. Ahmad wusste damals nichts von den Unterschieden zwischen Ost- und Westdeutschland, von den Vorbehalten der Menschen gegenüber Fremden, die hier größer sind als drüben, wo man mehrere Jahrzehnte Erfahrungsvorsprung hat mit Migration und Integration.

Ahmad stammt aus Rakka, einer Großstadt am Ufer des Euphrat im Nordosten Syriens. Er arbeitete dort als Englischlehrer an einer Handelsschule. Ende September 2013, am ersten Schultag nach den Sommerferien, fielen Bomben auf das Gebäude, mehr als ein Dutzend Menschen starben. Seit dieser Zeit ist Rakka in der Hand der Terrormiliz "Islamischer Staat". Ahmad sah Opfer öffentlicher Hinrichtungen, aufgespießte Köpfe auf einem zentralen Platz in der Innenstadt.

Ahmad ist gläubiger Muslim, Sunnit. Er hält die Gebetszeiten ein, meidet Alkohol und Schweinefleisch. Aber er trägt auch westliche Kleidung, schwärmt von Shakespeare und Bach, schreibt Gedichte. Wenn wir uns treffen, hören wir im Internetradio den syrischen Sender Sham FM - orientalische Musik, die für europäische Ohren immer irgendwie islamisch klingt. Dabei ist die populäre Sängerin Fairuz, die dort hoch und runter gespielt wird, eine Christin aus dem Libanon.

In Rakka ging Ahmad in Jeans und T-Shirt zum Unterricht. Bis die IS-Milizen kamen - fremde Männer aus fremden Ländern. "Sie verlangten, dass ich mich traditionell kleide, mit einem Gewand bis zum Knöchel, und mir einen Vollbart wachsen lasse." Sie verboten das Rauchen; der Niqab, der Gesichtsschleier, wurde für Frauen zur Pflicht. "Vor der syrischen Krise hat den bei uns kaum jemand getragen", sagt Ahmad. Als der junge Lehrer einen Scharia-Kurs besuchen sollte, um seinen Beruf weiter ausüben zu können, entschloss er sich zur Flucht. Am 17. Juni 2015 verließ er seine Wohnung in der "Paradies-Straße" in Rakka.

Einen Monat war Ahmad unterwegs. Zusammen mit Freunden schaffte er es im vierten Versuch über die Grenze in die Türkei, von dort aus im Schlauchboot auf die griechische Insel Lesbos, dann weiter per Schiff aufs Festland, durch Mazedonien nach Serbien. Aus Belgrad brachte sie ein Schmuggler mit einem Geländewagen durch Ungarn bis nach Wien, dort stiegen sie in den Zug nach Hamburg. Etwa 3500 Euro hat das alles gekostet, den größten Teil des Geldes schickte ihm ein Cousin aus Saudi-Arabien. Ahmad wäre gern zu ihm gegangen; die Familie, sagt er, hätte finanziell für ihn gebürgt. Doch Saudi-Arabien hat die Grenzen für Syrer dicht gemacht.

Nun also Deutschland. Ahmad ist wissbegierig. Er hat die Willkommensbroschüren des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge auf Englisch und Arabisch gelesen. Die Gesetze seien gut hier, sagt er. 40 Fakten über Deutschland hat er ins Internet gestellt: Müller ist hier der häufigste Name, es gibt 35 Dialekte und 300 Brotsorten, Deutschland ist die stärkste Ökonomie in Europa. Die meisten Taxis sind hier von Mercedes, die Leugnung des Holocaust ist verboten, das längste deutsche Wort lautet: Donaudampfschiff- fahrtselektrizitätenhauptbetriebswerkbauunterbeamtengesellschaft.

An einem Morgen Anfang August fährt ein Bus in Chemnitz vor und bringt Ahmad nach Freiberg. Nun wohnt er mit drei anderen Syrern in einer Einraumwohnung in einem ehemaligen DDR-Plattenbau. Ahmad hatte gehofft, nach fast zwei Monaten wieder ein Stück Privatsphäre zu haben. Aber in dem Asylheim ist daran nicht zu denken. Er beginnt, sporadisch Tagebuch zu führen und schreibt:

Es ist zu schwer, mit Menschen zusammenzuleben, die so unterschiedliche Interessen und persönliche Stärken haben. Ich mag meine Mitbewohner. Aber sie sind anders als ich. Sie machen Lärm, sie reden über unwichtige Dinge, sie verschwenden ihre Zeit.

Er versucht sich einzurichten in diesem neuen Leben. "Ein Leben, in dem ich zum ersten Mal von anderen abhängig bin", wie er sagt. Ein Leben, das aus Warten besteht. Warten, dass der Tag vergeht, warten, dass das Bundesamt über den Asylantrag entscheidet - warten, dass irgendwas passiert. In der Freiberger Innenstadt gibt es ein irakisches Geschäft, dort geht er manchmal hin, um Fladenbrot zu kaufen. Und freitags zum Gebet in eine Hinterhofmoschee. Die Einförmigkeit der Tage wird selten durchbrochen, so wie an diesem Dienstag im September:

Meine Freunde weckten mich heute früh, und wir gingen gemeinsam zum Deutschen Roten Kreuz. Es gibt dort Second-Hand-Bekleidung und -Schuhe. Sie verkaufen die Sachen sehr günstig, fast für umsonst. Du kannst dort eine Jacke für 50 Cent bekommen. Diese humanitäre Hilfe ist sehr nützlich für Flüchtlinge. Danke ans Deutsche Rote Kreuz!

Manchmal ist in Freiberg auch was los. Zur "Freiberger Nachtschicht", einem Kneipenabend mit Shopping und Kulturprogramm, ist die Innenstadt voll. Wir haben uns verabredet, laufen hinter einer Trommelgruppe her. Ahmad lacht und sagt, er höre zum ersten Mal seit Jahren wieder Livemusik. Nachts im Asylheim kommen dann die Gedanken an die Familie: die Eltern und Geschwister, die unter bescheidensten Verhältnissen im Libanon leben, an drei seiner Brüder, die in Syrien verschollen sind. "Ich träume jede Nacht von ihnen", sagt Ahmad.
Ende September ist das Islamische Opferfest. Er schreibt:

Jedes Jahr feiere ich dieses religiöse und soziale Ereignis mit meinen Familienangehörigen. Viele Freunde kommen zurück aus den Golf-Staaten, aber dieses Jahr ist alles anders. Niemand ist gekommen, statt Feuerwerk und Hymnen gibt es Bomben und Explosionen. Statt Gesang und Tanz sind Beerdigungen und Wehklagen. Oh mein Gott, sei barmherzig zu diesen armen Menschen!

Die Syrer, sagt Ahmad, seien sehr gastfreundliche Menschen. "Das soziale Leben ist uns heilig." Auch in Freiberg sucht er Anschluss. Er beginnt, Deutsch zu lernen, und bekommt Hilfe: erst von Freiwilligen, die zweimal in der Woche im Asylheim Unterricht anbieten, später von der Arbeitsagentur, die ihn zu einem Kurs an eine private Fortbildungseinrichtung einlädt. Aber er beginnt sich auch Fragen zu stellen:

Warum reden viele Leute hier nicht mit uns? Sind wir schlechte oder böse Menschen? Ich bin sicher: Wenn wir mit den Bürgern dieser Stadt in Kontakt
kämen, würden sie entdecken, wie anständig und friedlich wir sind.

In diesen Tagen, zwei, drei Monate nach der Ankunft in Freiberg, beginnt sich in Ahmad etwas zu verändern. Auf der Straße, so erzählt er, haben ihm dreimal Passanten aus der Ferne einen Stinkefinger gezeigt. Einer seiner Mitbewohner fragte Menschen nach dem Weg zum Arzt. Alle schwiegen und drehten sich weg. Man dürfe das nicht verallgemeinern, sagt Ahmad. Freiberg ist nicht Freital, Jahnsdorf oder Einsiedel. Aber er hat natürlich mitbekommen, was in Sachsen los ist:

Pegida, die Anti-Asyl-Demos, die Angriffe auf Flüchtlinge. Ein Gefühl macht sich breit. Ein Gefühl, hier nicht willkommen zu sein.

Am 19. November schickt mir Ahmad eine Whatsapp-Nachricht auf Deutsch: "Ich habe jetzt Aufenthaltsrecht." Und: "Ich suche Wohnung in den westlichen Gebieten von Deutschland." Die Bearbeitung seines Asylantrags ging schnell. Ende November stellt der Landkreis seine Zahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ein, Ahmad soll sich beim Jobcenter in Freiberg anmelden und Hartz IV beantragen. Aber er hat nun andere Pläne.

Anfang Dezember kommt eine Einladung von der Arbeitsagentur - ein Gespräch über die berufliche Zukunft. Wir sind zusammen hingegangen. Ahmad braucht einen Helfer zum Übersetzen, auch mit Englisch ist keine Verständigung möglich. "Die Amtssprache ist bei uns immer noch Deutsch", hat mir eine Mitarbeiterin in ziemlich barschem Ton am Telefon gesagt. Einer von Ahmads Mitbewohnern rief zu so einem Termin einen Dolmetscher an. Der verlangte 50 Euro, der Syrer zahlte von seinem Taschengeld. Das sind 143 Euro im Monat.

Die Arbeitsagentur hat Ahmads Hochschulzeugnis übersetzen lassen. Die Sachbearbeiterin ist freundlich. Sie sagt ihm, er solle schnell Deutsch lernen. Und: Wenn er sich beim Jobcenter in Freiberg registrieren lässt, wird es schwierig mit einem Umzug. Das müsse dann genehmigt werden. Ahmad geht nicht zum Jobcenter in Freiberg. Ab Anfang Dezember lebt er von den paar Euro, die er übrig hat.

Über all das denken wir nach bei unserem Treffen auf dem Weihnachtsmarkt. Wir reden lange, der Rest Hüttenpunsch im Becher ist kalt geworden. Ahmad sagt: "Syrien ist meine Heimat. Ich kann sie nicht vergessen." Aber er hat wenig Hoffnung, dass der Krieg bald zu Ende ist. "Ich denke, den Rest meines Lebens werde ich hier leben." Hier - das ist Deutschland, aber nicht Freiberg.

Wir verabschieden uns. Stolz zeigt mir Ahmad seinen neuen blauen "Reiseausweis", ein Dokument nach der Genfer Flüchtlingskonvention, gültig für drei Jahre. Eine Woche vor Weihnachten besteigt er in Dresden einen Nachtbus nach Dortmund. Bei einem syrischen Freund, der vor ihm aus Sachsen wegging, wird er unterkommen - in Hagen im Ruhrgebiet. Dort wird er zum Jobcenter gehen, eine Wohnung suchen, einen Integrationskurs absolvieren. Sein Traum ist, wieder in einem Job mit Menschen zu arbeiten. "Es ist zu schwer, sich in Freiberg zu integrieren und zu dieser Gesellschaft zu gehören", sagt er. Im Westen seien die Menschen offener gegenüber Migranten und akzeptierten sie als Teil ihrer Gesellschaft. Alle Bekannten, die vor ihm rüber gingen, hätten ihm das erzählt. Es ist hart für mich, das zu hören. Ahmad sagt: "So ist das Leben."

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88Kommentare
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  • 8
    1
    finnas
    30.12.2015

    Das Bild zu dem Artikel ist ein schönes Beispiel unterschwelliger subtiler Desinformation.
    Die Asylanten, die schnell und zielgerichtet Sachsen wieder illegal verlassen, sind keine Familien mit Kinderwagen !!!

  • 3
    6
    lenser
    30.12.2015

    Viele Menschen waren und sind einfach nur Naiv.Es war doch logisch und verständlich,dass nach der Wende nur in Firmen investiert wurde,wo es sich auch lohnte.Es wird immer wieder kritisiert, wie der Westen uns abgezockt hat.Die DDR war 1989 pleite und die " Wirtschaft "mehr als marode. Ich arbeite damals in einem Betrieb,die ihre Waren in den Westen exportierte.Die Produkte waren von der Qualität sehr hochwertig.Aber vom Peronalaufwand extrem hoch und die Maschinen total veraltet. So war es doch überall in der DDR.Ohne den Milliarden -Kredit ,vom Strauss,wäre die DDR viel eher pleite gegangen.Unsere sowjetischen "Freunde" konnten und wollten uns auch nicht mehr unterstützen.Trotzdem hat sich Sachsen nach der Wende zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort entwickelt. Leider müssen aber nach wie viele Fachkräfte, gen Westen pendeln,um ihre Familien zu ernähren.Diese Menschen sieht man eher selten bei dem Dumpfbacken von Pegida.

  • 5
    2
    Freigeist14
    27.12.2015

    So kurz nach Weihnachten liegt auch mal Attila sachlich richtig.Zustimmung.Hoffentlich nicht erst wieder Weihnachten 2016 :)

  • 16
    1
    Attila
    27.12.2015

    @fp2012: »Der Kalauer des Tages. Habe mir gerade fast die Schenkel kaputtgeschlagen vor Lachen«.

    So weit hergeholt ist das nicht. Ich habe über 30 Jahre in München gewohnt und gearbeitet und es gab auch in Bayern Firmen, die direkt in der DDR hätten stehen können. Die DDR strotzte nicht vor Wirtschaftskraft, aber sie war auch nicht durch die Bank so marode, wie hier und heute getan wird. Auch im Westen wurde nur mit Wasser gekocht und ohne den 2.WK und dessen Folgen wäre Sachsen heute das, was es auch vorher schon war: Eine der fortschrittlichsten Industrieregionen Deutschlands. In den letzten 50 Jahren hat Bayern profitiert, vor allem dank Strauß und später der Treuhand, die ihre segensreiche Wirkung ganz im Sinne der Sieger entfalten konnte. Das wird sich aber stark relativieren, wenn die sächsischen Fachkräfte im Lande bleiben können und die aus der Sahara in den Westen abwandern. Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

  • 3
    6
    TheBeastFromTheEast
    27.12.2015

    @berndischulzi, kartracer: Eine nach meiner Erinnerung recht zutreffende Schilderung der Tätigkeit der THA finden Sie bei http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/treuhandanstalt-privatisierung-ostdeutsche-wirtschaft/seite-2 . Tatsächlich fanden die damals jungen Juristen 1991 bei der THA-Struktur im Wesentlichen die DDR-Nomanklatura vor, die ziemlich genau wußten, was Geld wert war - und dies mit untrüglicher Präzision an Ihre Genossen verklitschten. Den Blödsinn mit der "hochaktuellen Technik" und der "Konkurrenzfähigekeit der Betriebe" können Sie langsam bleiben lassen: Bemerkenswert war allenfalls das Engagement (einiger) Mitarbeiter, die mit diesem Museums-Bestand überhaupt noch was zu Stande brachten, was sich im Ausland verkaufen ließ. Natürlich sind auch Fehler vorgekommen, natürlich war die THA auch anfällig für Betrüger. Wie übrigens auch die Banken und Versicherungen mit ihrem ausgeklügelten "Controlling". Natürlich war auch die Privatisierung der Energieversorgung laienhaft und irrlichternd: Diese Verträge - ausgehandelt noch unter de Maiziére - durften dann engagierte Juristen aus dem Westen so nach verhandeln, daß den ostdeutschen Kommunen wenigstens noch ein Butterbrot blieb. Natürlich hielt und halte ich nicht alle Ostdeutsche in toto für blöde. Obwohl es manche geradezu darauf anlegen .....

  • 2
    3
    aussaugerges
    27.12.2015

    In Reichenbach war ein Betrieb mit 4 farben Webautomaten COMPUTERGESTEUERT.

    DIE HABEN DIE Türken ganz schnell abgeholt

    Im Vogtland gibt es nur 4 Vogtländische Betriebe ab 50 Beschäftigten
    Alles andere sind billig Buden.

  • 3
    8
    lenser
    27.12.2015

    an Sprachlos! Ich wohne nach wie vor in Sachsen,gen Westen pendelte ich täglich,da meine Firma pleite ging.Die Hälfte der Belegschaft, im Westen kamen ebenfalls aus dem Osten. Somit hatten wir schnell den gleichen Lebensstandard,wie unsere Kollegen aus dem Westen.Mir ist trotzdem oft unangenehm aufgefallen, dass viele Ostdeutsche Kollegen nur am jammern waren.Darauf wurde ich oft von Westdeutschen Kollegen angesprochen,"ob wir denn alle so sind?"Die ewig gestrigen waren aber meist Leute,der Generation 45+,vielleicht sogar mit Stasi-Vergangenheit.Nun möchte ich aber nicht weiter über meine Landsleute jammern.Bei der Generation, die nach der Wende geboren wurde,oder das DDR -Regime nicht so mitbekommen haben,ist dieses eigenartiges Verhalten eher selten.

  • 4
    4
    gelöschter Nutzer
    27.12.2015

    @kartracer;@sprachlos; @etc.: Den Sinn ihrer Einlassungen verstehe wer will. Wollen sie jede politische Fehlentwicklung seit der Wende heute syrischen Flüchtlingen zuschreiben und daraus eine Rechtfertigung für Fremdenfeinlichkeit herleiten? Über solch einen ausufernden Blödsinn wir er hier verzapft wird kann man nur noch den Kopf schütteln.

  • 4
    5
    fp2012
    27.12.2015

    @kartracer:
    "die zum Teil
    hochmoderne Technik, wurde in ihre maroden Betriebe gebracht,"
    Der Kalauer des Tages. Habe mir gerade fast die Schenkel kaputtgeschlagen vor Lachen. Noch so ein Held, der uns erzählen will, dass die DDR vor Wirtschaftskraft nur so strotzte.

  • 5
    4
    kartracer
    27.12.2015

    sprachlos, danke für diesen tollen Beitrag, ich
    kann mich an ähnliche Erfahrungen erinnern, traurig aber wahr.
    TheBeastFromTheEast, Sie müssen in einer anderen Welt
    aufgewachsen sein, denn genau diese Treuhand, war eines der
    größten Wirtschaftsverbrechen im Osten!
    Alles was es an funktionierenden Strukturen gab, haben die
    Wessis für EINEN Euro sich schenken lassen, die zum Teil
    hochmoderne Technik, wurde in ihre maroden Betriebe gebracht,
    und den Rest, an Menschen und Gebäuden dem Untergang
    überlassen. Dafür gibt es allein in Chemnitz tausende
    Zeitzeugen des Maschinenbaues.
    Konkurrenz musste von vorn herein ausgeschaltet werden!
    Ich habe unmittelbar nach der Wende für ein paar Jahre in
    Bayern gearbeitet, und dort Firmenstrukturen gesehen, die
    wir im Osten als "Feldschmieden" bezeichnet hätten.

  • 3
    3
    fp2012
    27.12.2015

    @sprachlos:
    "Meine Eltern haben mir Bodenhaftung und den Mut zum Zweifeln und hinter die Fassade schauen, beigebracht. "
    Hmmm. Schön. Und warum tun sie es dann nicht?

  • 4
    2
    sprachlos
    27.12.2015

    An Lenser : Den Kommentar von Onlineleser habe ich auch gelesen . Da haben sich doch zwei Gesinnungsfreunde getroffen . Als Ossi geboren , sich aus wirtschaftlichen Gründen verziehen , einen auf dicke Hose machen , seine Herkunft verleugnen , damit man im goldenen Westen dazu gehört und alle in Sachsen Verbliebenen als Idioten und Hinterwäldler zu bezeichnen , die nicht dem allgemeinen Wahnsinn Beifall klatschen.
    Zu Österreich soviel : Die Ösies können sich überhaupt kein Bild machen , was hier los ist.Wer Asylbewerber jeden Tag an die deutsche Grenze fährt , ist nur ein Transitland und muss sich nicht im Geringsten mit den Folgen dieses Massenansturms auseinander setzen . Ich war im November in der Steiermark , weit gefehlt , nirgends Asylunterkünfte . Wir fahren regelmäßig nach Österreich und lieben unsere Nachbarn. Das Onlineleser seine abgehalfterten Fahrräder weiter verschenkt , macht ihn natürlich zu einem Übermenschen ! Ich gratuliere ! So ist es auch hier . Die Leute fahren ihre alten Fahrräder , ihre benutzten Möbel und anderen Sperrmüll zu den Asylanten. Bravo ! Jeden Tag gibt es Gruppenbespaßung von den Helfern . Doch langsam geht ihnen die Lust aus. Denn so sieht nämlich nicht die Realität aus. Das Leben hier , heißt selbständig zur Tat schreiten. Aber leider schaffen es viele Neubürger nicht mal regelmäßig ihren Deutschkurs zu besuchen. Zu anstrengend , so früh raus ! Tatsache !
    Und zu Onlineleser : Was müssen sie nur Schreckliches erlebt haben.
    Ich bin im Osten geboren , bin Sächsin , verleugne nirgends meine Herkunft , lebe im Westen , schaue über den Tellerrand . Vollpfosten gibt es im Westen , wie im Osten ! Ich habe jedenfalls die Ossis dick , die mit einem dicken Q7 zur Skipiste rollen , von Kopf bis Fuß in Bogner da stehen und Ihre Heimat mit Füßen treten. Meine Eltern haben mir Bodenhaftung und den Mut zum Zweifeln und hinter die Fassade schauen, beigebracht.

  • 3
    5
    lenser
    26.12.2015

    Respekt an "Onlineleser" Seine Meinung kann ich nur teilen.Selbst habe ich 20 Jahre in Bayern gearbeitet ,bzw fahren wir jährlich nach Österreich. Die Leute sind dort sind meist aufgeschlossener ,freundlicher und vor allem,die Nörgeln weniger.In guter Erinnerung habe ich ein Ereignis in Österreich. Ein einheimischer Hotelbetreiber erzählte mir von Gästen aus der ehemaligen DDR,die sich die Mauer zurück wünschten.Da fahren ewig gestrige zum ehem.Klassenfeind Österreich (wo man zu DDR-Zeiten nie hinfahren durfte),genießen ihren Skiurlaub und sehen sich aber nach der Mauer.Solche Widersprüche höre ich nach wie vor ,sehr oft.

  • 9
    4
    aussaugerges
    26.12.2015

    Das ist der wahre und eindeutige Grund.
    Im Westen gibt die festen Parralelgesellschaften wo kein Polizist sich mehr hintraut.

  • 9
    4
    finnas
    26.12.2015

    Manche der Kommentatoren wenden sich vehement gegen Rassismus. Ich bin bei ihnen, wenn, es sich tatsächlich um Rassismus handelt. Wenn sie sich aber über die Sachsen derart auslassen, dass sie selbst in die Nähe von Rassisten rücken, sollten sie mit dieser Titulierung zurückhaltender sein.
    Der Grund für die Absatzbewegungen „eingereister“ Smartphon bestückter junger Männer aus Sachsen in Richtung Westen ist nicht bei hasserfüllten Rassisten zu suchen, die gibt es in allen Bundesländern. Nein, der Grund liegt darin, dass diese gut informierten Menschen genau wissen, wohin sie wollen. Das sind westliche Bundesländer, in denen sie gefestigte parallelgesellschaftliche Infrastrukturen finden, in denen sie Fuß fassen und gegebenenfalls auch untertauchen können. Sachsen kann damit (noch) nicht dienen.

  • 16
    10
    sprachlos
    25.12.2015

    An Lenser : Es ist immer wieder schön , wie Menschen wie sie auf das allgegenwertige Vorurteil : Sächsisch = gleich blöd, anspringen !
    Natürlich gibt es diese Aussagen , von sächsischen Menschen ! Dafür ist das Fernsehen ja auch geschult , sich genau solche Opfer heraus zu picken. Ich erinnere mich an den Auftritt eines Herrn Pocher in Heidenau , er ist doch lang genug auf Suche gegangen um sich genau solche Leute vor's Mikro zu holen. Leider hat mich noch keiner vor ein Mikro gebeten . Wissen Sie was , dem hätte ich mit gepflegtem Sächsisch den Marsch geblasen ! Aber glauben Sie mir über mich hätten Sie dann nicht mehr gelacht und auch nicht bei einem Urban gesendet.
    Ich wohne seit 2001 in Bayern und glauben Sie mir , ich habe selten so viele Blender , Dampfblauderer und Beschlichter erlebt , wie hier.
    Niederbayrisch , da braucht man einen Dolmetscher aber mittlerweile bin ich blöde unterbelichtete Sächsin der Fremdsprache mächtig !
    Und Dresden hat immer noch seine Gäste ! Erzählen Sie nicht so einen Hafer ! Meine Eltern waren in der Adventszeit zum Shoppen und konnten vor Menschenmassen weder parken noch laufen !
    Herzliches Glück auf !

  • 7
    3
    berndischulzi
    25.12.2015

    TheBeastFromTheEast: Ich würde dringend mal empfehlen, sich über die Treuhand zu belesen. Entweder wissen Sie es nicht besser, oder Sie wollen einen für dumm verkaufen.
    Natürlich ist es richtig, das diese unter Modrow gegrüdet worden ist. Diese hatte aber schon zur Wiedervereinigung nichts mehr mit dem zu tun, wie die sich das mal gedacht hatten. Es wurde dann durch die Bundesregierung dieses perverse Gebilde geschaffen, welches den letzten Rest Industrie im Osten vernichtet hat, alles im Netz nachlesbar.
    Und böse Stimmen behaupten sicher nicht ganz unbegründet, das Rohweder weg mußte, weil der noch viel zu human war.

  • 1
    4
    aussaugerges
    24.12.2015

    Ja die Fassade und dahinter ......

  • 2
    4
    aussaugerges
    24.12.2015

    Haju: Die Kriegspartei, das sind Amis die das leisten müsten.

    Aber für 120 Millionen,ob das gedruckt wird?

  • 3
    3
    lenser
    24.12.2015

    In Plauen geht alles den Bach runter?-Ich kenne Plauen noch aus DDR-Zeiten,grau,trist und überall der Gestank von Kohleöfen.Dort hat sich nach der Wende viel positives getan,zb wurden die meisten alten Stadthäuser saniert , es kommen sogar Leute aus Franken zum einkaufen,oder haben im Vogtland eine Beschäftigung gefunden.Aber das hat eigentlich nichts mit den Flüchtlingen zu tun.Auch nicht,das Omas angeblich ihren Enkeln fast nix mehr zu Weihnachten schenken können.Frohes Fest im Abendland

  • 6
    0
    Haju
    23.12.2015

    @TheBeastFromTheEast
    Sie verstehen es nicht:
    „Sollte aufgrund der Kriegsumstände eine Flucht notwendig werden, haben die Kriegsparteien für den Schutz der betroffenen Zivilpersonen zu sorgen.“//
    http://journalistenwatch.com/cms/der-kriegsfluechtling/
    Sollte eine Kriegspartei sich nicht daran halten, kann man (UNO, EU) auch – wie gehabt - ewig in der Nase herumpopeln, wie z.B. bei Ruanda, Bosnien oder der satanistischen Völkermordorganisation des IS.

  • 2
    11
    TheBeastFromTheEast
    23.12.2015

    Haju: Das "humanitäre Völkerrecht", von dem Sie schreiben, und mit einem link belegen wollen, ist von "Asyl" und "Flüchtlingsschutz" schlicht zu unterscheiden. Natürlich genießt ein Flüchtling auf der Flucht (rechtlich) "Schutz" vor Senfgas u.a. geächteten Waffen. Wenn er in Deutschland Asyl beantragt, läuft dieser Schutz zunächst leer. Also: Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
    @berndischulzi: Die "Treuhandanstalt" war eine der Wohltaten, die die Modrow-Regierung den DDR-Bürgern zu kommen ließ. Entsprechend belegte die Treuhand in Dresden zunächst die Stasi-Zentrale - Personal war ja schon da, es mußten nur die Abteilungsbezeichnungen gewechselt werden. Und in den Kommunen lief es auch nicht viel anders: So durfte eine meiner ersten Mandantinnen im Alter von 80 Jahren gegenüber ARoV in einem persönlichen Gespräch begründen, daß sie ihre Immobilie in den frühen 80ern wegen Überschuldung ins VE überführt hatte. Der zuständige Mitarbeiter war aber kein nassforscher Wessi, sondern genau der Mitarbeiter der ehemaligen Verwaltung, der sie damals davon überzeugt hatte.
    Sie bezeichnen "Flüchtlinge" als "Gäste", die sie einladen oder eben nicht ? Hoffentlich gehen Sie Weihnachten nicht auch noch in die Kirche. Oder ist an Ihrer Weihnachtstafel das traditionelle Gedeck für den "unverhofften Gast" unbekannt ? "Unverhofft", aber nicht hereingelassen, entspricht diesem Brauchtum wohl eher nicht.

  • 5
    3
    aussaugerges
    23.12.2015

    Der Tourismus was war das nach der Wende für ein Schlagwort.

    Wie viele sind von ihren Haus und aus der Gaststätte geflogen.
    Aber da gibt es ja Banken und und Unternehmensbüros die mit 16 % Zinsen
    die Leute elend verrecken lassen. So geht der Rest ,der Energie gezeigt hat auch noch kapput.

  • 4
    11
    lenser
    23.12.2015

    Als ich gestern meinen Kommentar verfasst habe,lief nebenbei im Fernsehn Urban Priol's Jahresrückblick .Es wurden Statements von "besorgten"Pegida- Anhängern gezeigt,das war Unterhaltung vom feinsten.Wir Sachsen müssen uns schon aufs Brot schmieren lassen,dass unser Dialekt sehr"speziell "ist.?Aber über was vor der Kamera so rumgesächselt wurde,war einfach nur peinlich.Dresden lebt u.a.vom Tourismus(auch ausländische Gäste), so etwas schreckt einfach nur ab.Nicht wenige machen sich deshalb über uns lustig...Danke Pegida?

  • 4
    15
    Schinderhannes
    23.12.2015

    "Mir geht es schlecht, ich muss jammern und die Flüchtlinge sind daran schuld!"

    Das wäre für mich der Satz des Jahres 2015 in Sachsen.

    1933 hat man statt Flüchtlinge Juden eingesetzt.

  • 9
    3
    aussaugerges
    23.12.2015

    lenser:
    Wenn es auch viele nicht zugeben, aber wenn alles aber auch alles den Bach runtergeht ist das verständlich.(Plauen)
    Und wenn die Rente am 10 fast alle ist,(wenn alle Fix Kosten bezahlt sind) dann kommt keine Freude auf.
    Das ich meinen Enkeln mal fast nichts schenkenkann, hätte ich zu DDR Zeiten nie gedacht.
    Mein Auto werde ich auch nicht mehr lange halten können.
    Frohe Weihnachten!

  • 5
    13
    lenser
    22.12.2015

    Irgendwie muss man sich als "Ossi" in einigen Punkten für seine Landsleute schämen!Man stößt in den allermeisten Fällen auf Kritik,wenn etwas Verständnis für die Flüchtlinge geäußert wird.Meist sind das die gleichen Zeitgenossen,die eh nur permanent unzufrieden sind,nur jammern und nun endlich wieder neuen Zündstoff haben.Dieses Phänomen ist leider in Ostdeutschland immer noch sehr verbreitet.

  • 17
    3
    berndischulzi
    22.12.2015

    ommi22 hat es schon voll getroffen. Die Flüchtlinge hauen hier ab, weil die kapiert haben, dass es im Osten nicht so dolle läuft. Außerdem sind die Verwandten meist schon im Westen. Das haben die Ossis nach der Wende auch so gemacht. Nicht jeder wollte die Ergebnisse des erfolgreichen Wirkens der "Treuhand" auskosten. Schon dieser Name ist die blanke Provokation. Und die Abneigung der Wessi durften sie auch spüren. Habe einige Bekannte die das genau so bestätigen.

    Diesen Unsinn, weil wir zu DDR Zeiten weniger Ausländer hatten, deshalb würden sich jetzt solche Strömungen bilden.
    Meine Gäste lade ich ein......
    Irgendwie werden krampfhaft Begründungen für das derzeitige Chaos gesucht. mögen die auch noch so blödsinnig sein.

  • 9
    2
    Haju
    22.12.2015

    @TheBeastFromTheEast
    Aus einem Handbuch für Parlamentarier (Seite 24):
    „Doch das humanitäre Recht kann Flüchtlinge nur dort schützen, wo es anwendbar ist, d. h. in internationalen oder inneren bewaffneten Konflikten. Wenn ein Flüchtling vor einem bewaffneten Konflikt flieht, jedoch das Land, in dem er Asyl findet, an keinem internationalen oder inneren bewaffneten Konflikt beteiligt ist, findet das humanitäre Recht
    auf diesen Flüchtling keine Anwendung.“
    http://www.unhcr.ch/fileadmin/unhcr_data/pdfs/allgemein/360.pdf
    Ja, da hat sich aber erst seit ein paar Tagen tatsächlich etwas für Deutschland geändert …
    Es geht aber darum, daß nicht zuletzt den Flüchtlingen, sondern jedem Migranten in unverantwortlicher Weise vorgegaukelt wird, sie könnten ewig hier bleiben (ein Flüchtlingsstatus kann auch enden*), sobald sie Deutschland erreicht haben und genau dies sind die politischen Ziele von links-grün und ist die politische Praxis der Regierung, wenn so getan wird, als gäbe es ein Grundrecht auf Migration und die Flüchtlingsfrage vor der Weltöffentlichkeit mit der Demographie verwoben wird.
    * schön wäre es, wenn man gerade in diesem Zusammenhang auch mal einen Verfolgerstatus definieren würde …

  • 11
    4
    ommi22
    22.12.2015

    @fp2012, Ich habe nie gesagt das alle Flüchtlinge dumm sind, woher sollte man das auch wissen.
    Versuchen Sie mal wenigstens über Weihnachten nicht Alles schwarz und weiß zu sehen.
    Kritik ist nicht gleich Hetze und nicht Alles was neu ist muß zwangsläufig bereichernd oder komplett schlecht sein.

  • 5
    8
    fingerindiewunde
    22.12.2015

    Es ist schon merkwürdig, wie manche Leutchen die "willkommenen Fachkräfte" diskreminieren. Die sprechen ihnen einfach die Fähigkeit ab, rechnen zu können. Und da helfen auch keine seitenlangen Kommentare; wer in diesem wirtschaftlich geteilten Land neu anfangen will, wird das dort machen, wo er die besten Startbedingungen hat. Und das ist nicht im Osten. Abendspaziergänge hin oder her.

  • 6
    13
    fp2012
    22.12.2015

    @ommi22:
    Ja was denn nun. Vor zwei Wochen haben wir gelernt, dass alle Flüchtlinge dumm sind. Und nun sind sie auf einmal alle schlau?
    Fragen über Fragen...
    Eine Bitte noch an alle, wenigstens mal über Weihnachten die dumpfe Hetze gegen die Flüchtlinge einstellen.
    Schafft jeder. Danach kann dann wieder in alter Frische losgepoltert werden.

  • 11
    4
    vomdorf
    22.12.2015

    Da liest man hier von vielen, die die Flüchtlinge unbedingt in Deutschland haben wollen....unregistriert, viele mit falschen oder gefälschten Pässen unterwegs ( das böse Fernsehen brachte sogar, dass darunter Terroristen wären), dass das alles so richtig und schön sei. Dass die Westdeutschen nicht so böse sind, wie die Sachsen, und alle Flüchtlinge willkommen heißen.
    Komisch ist nur, dass alle Wessis, die ich kenne, anders denken, dass auch gut integrierte Ausländer sagen: wir haben Angst vor denen, die da kommen....
    Ist es nicht eher so, dass in den Gebieten im Westen, in die sich kein deutscher Polizist reintraut, sie ihr Leben leben können, ohne dass sie von Deutschen behelligt werden? Dass sie machen können,was sie wollen, ohen dass was passiert? Dass viele ( nicht alle, denn ich kennen durchaus Familien, die gern in Sachsen sind, sogar auf einem Dorf, weil sie hier Frieden haben und ihre Kinder in die Schule gehen können) unsere Gesetze so was von egal sind, denn sie wissen, wenn sie in irgendeiner Weise angegriffen werden sie nur die Nazikeule rausholen müssen und alles wird gut?
    Alles andere hat ommi22 bestens dargelegt.

  • 11
    2
    f1234
    22.12.2015

    @Beast....: Und falls es Sie interessiert: In unserem GG gibt es ein Asylrecht nur und ausschließlich für "politisch Verfolgte". Nicht für Bürgerkriegsflüchtlinge und erst recht nicht für Wirtschaftsflüchtlinge. Und diese Verfolgung muss individuell sein. Allein aus einem Land zu kommen, in dem es politische Verfolgung gibt, reicht nicht als Asylgrund. Deswegen halte ich im übrigen die Debatte über "Obergrenzen im Asylrecht" für eine Phantomdiskussion. Die brauchen wir nämlich nicht, denn - und das behaupte ich jetzt einfach mal - von den 1,x Millionen Flüchtlingen dieses Jahr sind vielleicht tatsächlich nur 10.000 wirklich politisch Verfolgte. Und denen sollten und müssen wir auch Schutz gewähren.

    Und was den Flüchtlingsstatus der Genfer Menschenrechtskonvention anbelangt: Der regelt nur, wie Flüchtlinge, wenn sie von einem anderen Land aufgenommen wurden, zu behandeln sind. Es ist nach dieser Vereinbarung aber kein Staat verpflichtet, überhaupt Flüchtlinge aufzunehmen.

    Man sollte schon wissen, was sich hinter solchen Schlagworten wie "Flüchtlingsstatus" oder "Menschenrechtskonvention" tatsächlich verbirgt...

  • 3
    2
    aussaugerges
    22.12.2015

    nell73:
    .......es werden nun mal mehr Betriebe platt gemacht........

    Das sieht jeder auch vom hintersten Hindukusch.
    In Zizilien bleiben auch ganz wenige Flüchtlinge.

  • 11
    1
    ommi22
    22.12.2015

    Viele halten Asylbewerber für dumm.Nein das sind sie nicht.
    Die Leute haben erkannt, das sie von Merkel belogen wurden.
    Die schwarzen Vögel am Himmel sind Saatkrähen und keine gebratenen Tauben .Die Flüssigkeit um Teich ist Wasser und kein Wein.
    Logisch das diese Menschen enttäuscht sind.
    Das hat nichts mit Sachsen und Rechtsradikalismus zu tun.
    Warum sind wohl in den 90ern die meisten wolgadeutschen Heimkehrer nach 3 Jahren Richtung Westen weiter gezogen?Na Schlaubi Schindi,weist Du es?
    In meiner Stadt leben seit den 80ern schon immer Gastarbeiter und Ausländer.Es gab nie größere Probleme,weil eine klare Linie herrschte.
    Aber die Merkelschen Willkommenspolitik schlägt dem Faß den Boden aus.
    Asyl heißt, beschützen bis im Heimatland Frieden herrscht. Das unterstützte ich.Merkel aber will Alle sofort sesshaft machen und integrieren. Die wirklich Hilfsbedürftigen müssen nun unter der Merkellüge leiden.
    Seit Jahrzehnten studieren Ausländer vieler Nationen in Sachsen. In Dresden ,Leipzig, Freiberg, Zwickau und vielen anderen Städten sind sie willkommen. Das zeugt von der Weltoffenheit von uns Sachsen.
    Das soll auch so bleiben.
    Daßhalb keine Chance für kriminelle Rechte,kriminelle Asylbewerber und ausländische Sozialschmarotzer.

  • 5
    5
    TheBeastFromTheEast
    21.12.2015

    Für den Fall, daß es jemanden interessiert: Neben dem Grundrecht auf Asyl aus unserer Verfassung gibt es noch den Flüchtlingsstatus gem. Genfer Menschenrechtskonvention - und der gilt selbstverständlich auch für Bürgerkriegsflüchtlinge.
    Sicher werden wir unsere demographischen Probleme gerade in strukturschwachen Regionen im Osten nicht mit den Flüchtlingen allein lösen können - aber was außer Zuwanderung ist denn denkbar ? Und sollen wir weitere 25 Jahre warten, bis die Politik die Angste vorm Erstarken der Nationalisten überwunden hat, und ein vernünftiges Konzept auf den Tisch legt, oder mit den Zuwanderern beginnen, die jetzt schon (legal) hier sind ? Vielleicht haben wir dann nicht nur die Wölfe in der Lausitz, sondern auch wieder Bären im Gebirge. Im Übrigen: Auch "gesteuerte" Zuwanderer werden auf die hier manifeste Fremdenfeindlichkeit stoßen - wie schnell sich die (vorgeschobenen) Argumentationen ändern lassen, zeigt ein Beispiel: Im "Punkte"-Papier von Pegida war noch die Rede von "1. PEGIDA ist FÜR die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten. Das ist Menschenpflicht!" und "11. PEGIDA ist FÜR eine Zuwanderung nach dem Vorbild der Schweiz, Australiens, Kanadas oder Südafrikas!!" Das Papier ist gerade mal ein Jahr alt - von diesen beiden Punkten ist keine Rede mehr. Stattdessen will Frau Festerling die Heimat auch "unanständig" schützen. Paucorum improbitas est multorum calamitas.
    In einer Stadt zu leben, in der jeden Montag Tausende ihre Fremdenfeindlichkeit demonstrieren, würde auch mir als Deutschem keine Freude machen - Geld hin oder her.
    Und den Finger in die Wunde zu legen, hat noch keinen geheilt.

  • 6
    12
    onlineleser
    21.12.2015

    Dieser Artikel lässt mich schmunzeln und bestärkt meinen Eindruck, den ich vom Leben in Sachsen habe. Warum? Selbst die aus Kriegsgebieten neu angekommen Flüchtlinge haben schnell gemerkt, dass es besser ist Sachsen den Rücken zuzukehren und nicht länger als nötig zu bleiben.
    Ich selbst bin vor mehr als 10 Jahren damals noch ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen von Sachsen Richtung Westen gegangen. Unwohl habe ich mich in Sachsen aber schon damals gefühlt, denn die nun offen ausgebrochene Xenophobie zeigte sich schon in den ersten Jahren nach der Wende. Mangels Ausländern richtete sie sich gegen die eigenen Landsleute. Wer irgendwie anders war bekam es zu spüren. Die „Alteingesessenen“ hatten das Sagen – egal ob das was sie zu sagen hatten Sinn machte. Viele von ihnen sind jetzt graue, verhärmte Rentner.
    Weggegangen bin ich aus wirtschaftlichen Gründen – wegbleiben tue ich aber aus Gründen der fehlenden Menschlichkeit, des fehlenden Miteinanders, der Akzeptanz und Wertschätzung. Ich würde selbst für das doppelte meines jetzigen Gehalts nicht zurückkehren.
    Meine Kinder werden nicht in den neuen Bundeländern aufwachsen. Sie sollen frei sein und sich nicht der Meinung eines Mob beugen.
    Denn das, was in Sachsen (und einigen anderen Bundesländern) abläuft ist so unter aller S__, dass man da nur einen großen Bogen herum machen kann.
    Schweinsköpfe vor geplanten Unterkünften (da hat wohl doch einer „Lord of the Flies“ gelesen?), Hooligans in der Dresdner Innenstadt, Aufmärsche mit Fackeln in Schneeberg. Beschämend.
    Feiern die Teilnehmer solcher Veranstaltungen eigentlich Weihnachten? Denn bei Weihnachten ging es doch irgendwie um die Aufnahme Schutzsuchender.
    Inzwischen bin ich froh, weit weg von Sachsen zu sein. Und: ich habe hier auch schon Ausländern geholfen. Zwei Fahrräder überbrachte ich einer aus Afghanistan geflüchteten Familie mit 4 Kindern, die sich bis dahin nur ein Fahrrad teilten. Es war rührend und schön anzusehen, wie die Kinder die Fahrräder gleich ausprobierten und zu dritt ein paar Runden drehten. Das vierte Kind folgte hinterher. In Sachsen müsste ich jetzt vielleicht damit rechnen, dass einer, der mich dabei gesehen hat, mir die Autoreifen zersticht oder mein Haus beschmiert.
    Also dann Schöne Weihnachten und in 2016 wenn der Weihnachtsstress vorbei ist, wird bestimmt wieder marschiert.

  • 8
    1
    berndischulzi
    21.12.2015

    Da die guten Leute ja sofort H4 bekommen, würde mich dann doch einmal interessieren, wie die Repressalien gegenüber diesen Leuten aussehen, wenn sie nicht in absehbarer Zeit Arbeit finden. Bei Deutschen ist man da ja wenig zimperlich.

  • 0
    4
    Schinderhannes
    21.12.2015

    @ "1953866": Das ist ganz einfach.

    http://www.freiepresse.de/POLITIK/MEINUNGEN/Geistige-Brandstifter-artikel9262146.php

    http://www.fr-online.de/pegida/pegida-spd-yasmin-fahimi-fahimi---geistige-brandstifter--hinter-pegida,29337826,29394030.html

  • 15
    3
    nell73
    21.12.2015

    Rassismus herrscht auch in anderen Regionen!!! Links oder Rechts...das ist QuatschLasst die Kirche im Dorf...der springende Punkt ist das sie hier keine Perspektive sehen wie viele ehemalige Sachsen auch...von einer " herrlichen " Landschaft kann man keine Familie ernähren soviel steht fest ...und hier werden nun mal mehr Betriebe platt gemacht als erhalten ..es machen auch viele junge Sachsen weg eben weil sie hier auch keine Perspektive haben!

  • 18
    6
    fingerindiewunde
    21.12.2015

    Da kannst'e dir das Lachen nicht mehr halten! Wer hat denn den Artikel in Auftrag gegeben? Der sächsische Arbeitgeberverein?
    Zitat: "...Aber die spürbaren Vorbehalte gegenüber Fremden und die Pegida-Aufmärsche hätten ihn umdenken lassen..." Ich glaube mal eher, die Höhe der Einkommen treibt die Fachkräfte gen Westen (wie übrigens zig tausend Sachsen auch). Also bleiben wir mal alle schön auf demn Teppich. Wenn es hier das Doppelte zu verdienen gäbe, dann würde auch keiner abwandern; fehlende "Willkommenskultur" hin- oder her.

  • 8
    5
    Haju
    21.12.2015

    Also ich halte es jedenfalls mit der wahrhaftigen Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/diese_migrationspolitik_bricht_das_recht

  • 1
    7
    gelöschter Nutzer
    21.12.2015

    Die Aufhübschung der Beiträge mit Sprachrätseln bringt mal etwas Abwechslung. Für EINIGE wieder abgewanderte wäre aber auch ziemlich passend:

    Beneficia donati aut mali aut stulti putant.

    oder

    Beneficium legis frustra implorat, qui committit in legem.

    (Quelle: Wikipedia)

    Ich hoffe, mir haut jetzt keiner ein Ding als Antwort hin, wo ich kapitulieren muss.

  • 14
    2
    aussaugerges
    21.12.2015

    Gerade auf MdR sie warten sie rechnen mit zusammenstößen,bei PEGIDA.

    ALSO BIS JETZT MUSTE DIE POLIZEI,PEGIDA SCHÜTZEN..

    OH ES KAM GERADE , POLIZEI MUß DIE BANKEN VOR LINKEN SCHÜTZEN

    REPORTER: Sven Knobloch.
    Und eine Gruppe wurde gerade,von der Polizei, von Pegide abgewehrt.
    19,42 Uhr

  • 11
    2
    Haju
    21.12.2015

    @Schinderhannes
    „Es gab aber bis jetzt nicht ein Todesopfer durch islamistische Gewalt auf deutschen Boden.“//
    Ja, da sind sie wieder, die „großen Europäer“ – und woanders heißt es, daß Merkel wohl erst zurücktreten wird, wenn es so einen Anschlag wie zuletzt in Paris in Deutschland gegeben hat. Bis dahin: weiter so (nur 10% der Ein- und Durchreisenden konnten bislang registriert werden …)!
    Aber Polen und Slowaken werden diesen dummen Egoismus registriert haben …

  • 11
    2
    1953866
    21.12.2015

    @Schinderhannes:"Sorry, "Pegida" und rechte Gewalt passen natürlich nicht zusammen. Bachmann und Festerling sind gute Menschen."

    Man muss Bachmann und Festerling nicht mögen, aber paar Beispiele von rechter Gewalt(!) die von den Beiden oder anderen Pegida-Teilnehmern ausging, sollten Sie schon bringen. Wenigstens Aufrufe zur Gewalt sollten Sie doch zur Hand haben. Oder gehören Sie zu den Leuten, die irgendwelche Sprüche, die Ihnen nicht passen als Gewalt einstufen?
    Gewalt, wie vor kurzem in Leipzig, ging bekanntlich von einer anderen Seite aus, auch wenn einige Überschriften etwas anderes suggerieren wollten.

  • 11
    4
    Haju
    21.12.2015

    @TheBeastFromTheEast, @fp212
    Nach Ihrer grauenvollen Logik können wir ja froh sein, daß es gerade Bürgerkriege in der arabischen Welt gibt. Aber trösten Sie sich – Sie sind damit nicht allein (siehe meinen Kommentar) – auch andere verbinden demagogisch Kriege mit Demographie:
    http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/Albig-Deutschland-hat-auch-gegen-Dublin-III-verstossen-artikel9388473.php#kommentare
    Um es Ihnen mal zu erklären: es gibt Asylberechtigte, die also aus politischen, religiösen usw. Gründen verfolgt werden. Kriegsflüchtlinge gehören in der Regel nicht dazu (mal abgesehen von Jesiden, Christen, noch früher: Juden), aber man kann alle auch aus humanitären Gründen zeitweise aufnehmen. Es gibt aber auch völlig Unberechtigte, auf die „links-grün“ ohne Obergrenzen besonders scharf ist, weil ja „kein Mensch illegal ist“.
    Dann gibt es noch diejenigen, die bei demographischen Problemen (wie z.B. Kanada seit jeher) auf Kriege verzichten können, weil man ein Einwanderungsland sein möchte und ein solches sucht sich die benötigten Personen einfach weltweit gezielt aus und das ist zu allen Zeiten möglich. „Links-grün“ nennt solche Personen aber „Nazis“.
    Ihre persönlichen Prophezeiungen werden umgekehrt ganz gewiss eintreten, wenn man links-grünen Vorstellungen folgt.

  • 8
    5
    fürsorglicherRealist
    21.12.2015

    @TheBeastFromTheEast/fp2012/Savo/Schinderhannes: Ihr seid echt Klasse! Weiter so! Wir sind stolz auf Euch, ehrlich..."Beati pauperi spiritu"

  • 18
    4
    besorgterBuerger
    21.12.2015

    Ich glaube nicht, dass die Flüchtlinge unser Demografieproblem lösen werden. Im Gegenteil, ein Großteil wird es sich dauerhaft in unserem Sozialsystem bequem machen. Damit nützt es auch nichts, wenn sie in den Westen abwandern - auf unserer Tasche liegen sie trotzdem. Was den Untergang unseres Volkes betrifft: daran wird doch gerade mit Hochdruck gearbeitet. Einige der Kommentatoren sollten akzeptieren, dass man das nicht gut finden muss.

  • 3
    15
    Schinderhannes
    21.12.2015

    @ "1953866":

    Sorry, "Pegida" und rechte Gewalt passen natürlich nicht zusammen. Bachmann und Festerling sind gute Menschen. Sie verkünden nur ein friedliches Miteinander aller Relegionen und Ethnien. Da sind jeder besorgte Bürger und der Mob unterfordert.

  • 2
    18
    Schinderhannes
    21.12.2015

    @ Blackadder:

    "geiluc" verwechselt Dich nicht mit PeKa. "geiluc" ist ein wenig wie die Frau "Interessierte" und der Herr "aussaugerges". Da fehlen die Sinne für feinere Unterscheidungen und Religionen. Bei ihm gibt es nur eine feste rechte Marschrichtung.

  • 7
    16
    TheBeastFromTheEast
    21.12.2015

    Vielleicht überlegt sich mal jemand - oder mehrere Jemande - warum Sachsen als Zuwanderungsgebiet unbeliebter ist, als Gegenden wie das Ruhrgebiet, das landschaftlich sicher weniger zu bieten hat ? Schon meine Großmutter mit meiner Mutter an der Hand hat auf der Flucht aus dem Sudetenland weder in Bad Muskau, noch in Gera dauerhaft Halt gemacht - sondern ist lieber ins damals gar nicht so zauberhafte Hof i.Bay. weiter gezogen. Um die DDR mußte "man" eine schußwaffengeschützte Mauer ziehen, und nach der Wende ...... Im Erzgebirge (!) fehlen schon heute Auszubildende, und Chemnitz konkurriert seit Jahren mit Görlitz unangefochten um den Titel "Stadt mit der ältesten Bevölkerung Deutschlands". Sachsen droht nicht die "Islamisiserung", sondern die Entwicklung hin zum größten zusammenhängenden Urwald-Biotop Deutschlands. Der Letzte macht das Licht aus ....

  • 8
    17
    fp2012
    21.12.2015

    @Savo:
    Ich sehe das auch so. In 100 Jahren wird hier in Sachsen ein Häufchen unverzagter Rentner sich gegenseitig an die Hand nehmen und fröhlich durch ausgestorbende Innenstädte toben.
    Ihre Pflege wird durch Roboter verrichtet werden, die hellhäutig und blauäugig gestaltet wurden, damit sie auch in Sachsen ihren Dienst verrichten können, ohne von den Rentnern mit Steinen beworfen zu werden.
    Jedes Volk hat das Recht, in Würde unterzugehen. Auch das sächsische Volk. So sei es denn ...

  • 7
    23
    Täglichleser
    21.12.2015

    Der gute Artikel sollte wirklich einige nachdenklich machen. Er zeigt viele Gründe auf, warum Sachsen nur ein Durchzugsland für Flüchtlinge ist. Ein Grund ist auf
    jeden Fall unser düsteres sächsische Erscheinungsbild mit Pegida und AfD. Wir sind doch so etwas mit uns selbst beschäftigt. Mein SUV, meine Frau, mein Haus.
    Lasst mich in Ruhe. Was geht mich die Welt an.
    Hier hält es keiner aus. Da ist doch schon die 70 und 80er-Generation fort. Traurig, traurig. Und schade.

  • 4
    10
    Blackadder
    21.12.2015

    "geiluc: blackadder...es ist schon erstaunlich,wie leute vom bodenpersonal,über weltliche dinge richten möchten...."

    Keine Ahnung, was Sie meinen - mit Religionen aller Art habe ich nichts am Hut. Vielleicht verwechseln Sie mich mit Peka?

  • 15
    5
    1953866
    21.12.2015

    @Schinderhannes:"In Deutschland gab es seit 1990 156 Todesopfer durch rechte Gewalt."
    Und warum sprechen Sie mich an? Weil ich mehrmals Pegida erwähnte und Pegida und rechte Gewalt nach Ihrer Sichtweise zusammen gehören?
    "Es gab aber bis jetzt nicht ein Todesopfer durch islamistische Gewalt auf deutschen Boden."
    Natürlich nicht!. Ehrenmorde, Schwangere abstechen und anzünden und all die anderen Morde zählen ja nicht, weil die Täter nur Muslime, aber nicht "islamistisch" waren. Wenn aber beispielsweise zwei Neonazis wegen einer Frau in einen tödlich endenden Streit geraten, dann ist das "Tod durch rechte Gewalt". Schließlich hat ja ein Rechter einen Menschen ermordet.
    Hier in diesem etwas älteren Artikel kann man sehen welche unterschiedlichen Zahlen bei verschiedenen Betrachtungsweisen heraus kommen:
    http://www.taz.de/!5100147/

    Die Bundesregierung geht in dem Zeitraum von der Wiedervereinigung bis 2012 (?) von 58 Mordopfer aus, die Amadeu Antonio Stiftung von 182 Morden.

    Nebenbei noch eine Buchempfehlung: Deutschland im Blaulicht von Tania Kambouri.
    Hier als Vorgeschmack ein Interview im Deutschlandfunk. Dieser Sender steht ja wohl kaum im Ruf rechte Propaganda zu verbreiten:

    http://www.deutschlandfunk.de/polizei-wir-verlieren-die-hoheit-auf-der-strasse.694.de.html?dram:article_id=332717

  • 5
    7
    fürsorglicherRealist
    21.12.2015

    @MortemInteritum: Wenn ihr Name Programm ist - da kann man ja nur sagen: Zum Glück haben Sie Sachsen verlassen!
    Suum cuique!

  • 22
    6
    Frederick
    21.12.2015

    Ich habe, nur noch Kopfschütteln für dieses Staatsversagen übrig!

    Wenn die Flüchtlinge jetzt schon vom Osten in den Westen rennen, wie bitte will Frau Merkel verbindliche Flüchtlingsquoten EU weit beherrschen. Im Endeffekt kommen doch sowieso alle wieder ins "Deutsche Sozialparadies" zurück gerannt.

  • 6
    21
    TheBeastFromTheEast
    21.12.2015

    Es werden nicht nur Flüchtlinge Sachsen verlassen. Seit wir hier ehrenamtlich Flüchtlinge betreuen, sehen wir, was hier los ist, und wie etliche Eingeborene unterwegs sind. Wenn wir in 10 Jahren aufhören, zu arbeiten, machen wir unsere Immobilien zu (dann voraussichtlich wenig) Geld, und ziehen in die Nähe unseres Sohnes. Altersheime wird´s dann ja hier mangels Pflegerkräften nicht mehr geben - überhaupt jagt uns die Vorstellung, möglicherweise mit einigen der Leserbriefschreiber hier unter einem Dach zusammen zu leben, Schauder und Entsetzen ein. Und wenn wir mal nach Dresden wollen: Es gibt doch Busreisen - da kommt man wenigstens auch wieder schnell weg.

  • 21
    5
    Freibeuter
    21.12.2015

    Es gibt sie also doch, die guten Nachrichten wenn es um Flüchtlinge geht. Diese haben schnell mitbekommen, wie gerecht es zugeht 25 Jahre nach der Kehre! Und bitte glauben sie nicht, dass es sich nicht auch herumgesprochen hätte, dass es in Westdeutschland auch genug Neonazis gibt. Dortmund sei als Beispiel genannt. Da ist Pegida ein Kindergeburtstag! Jetzt wächst zusammen was zusammen gehört!

  • 19
    4
    Dernorddeutsche
    21.12.2015

    wenn man genauer hinschaut und das Ganze durchdenkt ,kann eigentlich nur der Gedanke des Sozialneids im Vordergrund stehen . Wobei man durchaus sich die Frage stellen kann , wie können diese Leute einen Anspruch auf H4 haben , Sozialhilfe ja.., den Menschen in Deutschland gegenüber die Jahrzehnte
    ins System eingezahlt haben ,ist dies schon eine direkte Abwertung des Einzelnen im Bezug zu seiner Leistung.
    Oder aber auch Betrug...

  • 13
    5
    1953866
    21.12.2015

    @ Blackadder:"Muss ich verstehen, warum Sie als Beleg für den angeblich boomenden Tourismus in Dresden einen Artikel zu 2014 verlinken, wo Pegida erst im Herbst/Winter 2014 angefangen hat?"
    Weil es in diesem Artikel ausschließlich um Pegida und die Auswirkungen auf den Tourismus geht?
    Weil gerade in den Anfangszeiten von Pegida sich Politiker und Journalisten förmlich mit Äußerungen zu Pegida übertroffen haben? Bestes Beispiel ist ja wohl die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin in der sie "Werbung" für Pegida machte.
    Fragen sie den Journalisten, warum der schon am 02.03. 2015 eine Bilanz zieht.
    Haben Sie den Artikel eigentlich gelesen, oder nur den Link mit der Zahl 2014?
    An meinem 2. Link haben Sie vermutlich nichts auszusetzen. Das ist doch schon mal etwas.
    Aber ich habe natürlich auch etwas Aktuelles vom 23.11.2015, obwohl, das ist ja auch schon fast einen Monat alt:

    https://mopo24.de/nachrichten/torusismus-chef-sicher-pegida-schreckt-keine-gaeste-ab-28600

  • 4
    19
    Blackadder
    21.12.2015

    @AnVo59: Ihr Beitrag liest sich ganz so wie die Forderung von Frau Festerling doch die Mauer um Sachsen wieder aufzubauen.

  • 3
    20
    Schinderhannes
    21.12.2015

    @ "1953866"

    In Deutschland gab es seit 1990 156 Todesopfer durch rechte Gewalt.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-06/rechte-gewalt-todesopfer-zahlen-brandenburg

    Es gab aber bis jetzt nicht ein Todesopfer durch islamistische Gewalt auf deutschen Boden.

  • 8
    18
    Savo
    21.12.2015

    @AnVo59: "Wem es in Sachsen nicht gefällt... kann sich gern woanders umtun" - Das tun ja auch sehr viele - neben Flüchtlingen im übrigen auch viele eurer Kinder, die einfach keinen Bock mehr haben, in irgendwelchen Dörfern zu hausen, deren einziges Freizeitangebot die Freiwillige Feuerwehr ist und in denen Menschen wohnen, die in ihrem Denken 100 Jahre zurück sind. Ich freue mich schon, wenn ihr an euerm Lebensabend allein in irgendeinem Nest in eurem Sachsen sitzt und euch wünscht, es wäre dich wenigstens irgendjemand geblieben...

  • 17
    4
    voigtsberger
    21.12.2015

    Wer vor Krieg und Verfolgung flieht und wie uns immer offeriert, auch traumatisiert ist, hat bestimmt nicht den Wunsch in dem Land seiner Träume erst einmal nach den besten religiösen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebensbedingungen zu suchen, um sich dort ohne Registrierung und eines Bleiberechts anzusiedeln. In der neuen Unterkunft in Plauen, sind die ersten 65 Personen von 365, schon nach zwei Tagen unbekannt verschwunden und in Berlin in diesen Jahr von 70 000 ebenfalls 38 000 und das zwischen Registrierung und Endscheidung des Antrages. Warum sollen die illegalen Einwanderer eine Stadt wie Plauen verlassen, wenn sie diese nicht einmal zuordnen können, wo diese in unseren Land liegt, aber wissen wollen wie weit es bis Bremen, Köln oder Frankfurt ist, um sich ihr Ziel im gelobten Land selber auszusuchen. Verhält sich so ein Mensch auf der Flucht vor Verfolgung und Krieg, ich glaube wohl kaum. Also was soll das und warum dauern Endscheidungen so lange, wer keine Papiere hat, muss ja erst einmal seines Herkunftslandes zugeordnet werden und da hilft nicht mehr nur das "Kreuzchen" auf dem Antrag "Syrier" und auch nicht, dass nur ein paar Worte Arabisch gesprochen werden kann. Auch hätte das Dokument mit Bild, dies jetzt eingeführt wird, hätte schon längst zum Einsatz kommen sollen, denn nur so können Ordnungshüter und Behörden Asylbewerber auch zuordnen bei Kontrollen und bei der Vergabe von Leistungen. Somit sind auch Doppelregistrierungen auszuschließen. Das Tourismusproblem in Dresden ist doch laut politisch unabhängigen Medien, vor allem auf die Sanktionen gegen Russland zu suchen, da nun seit 2014 die Touristen, die vor allem zum Schoppen sich in Dresden einquartierten und nun fern bleiben und nicht wegen Pegida, höchsten wegen der gewaltbereiten Gegendemonstranten.

  • 8
    7
    geiluc
    21.12.2015

    blackadder...es ist schon erstaunlich,wie leute vom bodenpersonal,über weltliche dinge richten möchten....

  • 9
    2
    coffeefreakman
    21.12.2015

    @geiluc Wie sollte sich den Ihrer Meinung nach ein "Vorzeige-Flüchtling" Verhalten?

  • 16
    7
    gelöschter Nutzer
    21.12.2015

    Wenn ich hier so einige kommentare lese z.B. "einfach strukturierte Pöbel" oder "liebe Rassisten/innen " denn weis ich genau, das das Problem wo ganz ander liegt !
    Wem es in Sachsen nciht gefällt, aus welchen gründen auch immer, der kann sich gern wo anders um tun. Wer aber heir bleiben und unser Sachsen mit aufbauen, sich hier einbringen will, der soll wilkommen sein. Aber NUR dieser/se !

  • 12
    3
    gelöschter Nutzer
    21.12.2015

    Erster Teil der Integrationsmassnahmen offenbar fehlgeschlagen.

    Wer wird schon gern mit Steinen, Knallkoerpern und Pruegelandrohung empfangen. Ernsthaft eine komische Fratze, die einige der asozialen Fraktion Sachsens zeigten. Schon offenbar von vornherein ohne zu wissen wer da so in die Heime kommt - z.B. Familien mit Kindern. Eigentlich das Beste was dem Land passieren kann. Traurig diesen dann zum Einstieg noch eine zusätzliche Wunde zu verpassen. Hauptsache der bekloppte Sachse schmeisst erstmal mit Steinen gegen die Busscheibe.

    Andererseits find ich es interessant dass die Ghettoisierung in westlichen Bundeslaendern sich offenbar nun verstaerken wird. Vielleicht gerade durch Umzug von vermutlich ueberwiegend alleinstehenden Smartphone-Männern. Zustaende die wir in der extremen Form hier wirklich nicht haben wollen.

  • 7
    17
    Blackadder
    21.12.2015

    @geiluc: "geiluc: fp2012 wie können sie über einfach strukturierten pöpel sprechen ?" -

    Man muss sich ja nur mal Ihren Schreibstil ansehen...

  • 7
    13
    Blackadder
    21.12.2015

    @1953866: Muss ich verstehen, warum Sie als Beleg für den angeblich boomenden Tourismus in Dresden einen Artikel zu 2014 verlinken, wo Pegida erst im Herbst/Winter 2014 angefangen hat? Für 2015 sind die Zahlen ja schon ganz andere:

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/dresden-pegida-vertreibt-deutsche-touristen/12638240.html

  • 21
    5
    geiluc
    21.12.2015

    fp2012 wie können sie über einfach strukturierten pöpel sprechen ? sie scheinen ja sehr von sich eingenommen zu sein...da muß man schon mal fragen... was sind sie ? was haben sie geleistet ? haben sie überhaupt die möglichkeit über ihren tellerrand hinaus zu schauen ?

  • 21
    5
    geiluc
    21.12.2015

    ich zweifle an,dass es sich hier um wirklich verfolgte flüchtlinge handelt...so handelt keiner ,der gestern noch vom tode bedroht war...es kann nicht sein,dass gäste dieses landes tun und lassen können was sie wollen...diese müssen sich anpassen und nicht umgedreht..

  • 18
    6
    1953866
    21.12.2015

    @Schinderhannes, also zuerst lese ich von" Perspektivlosigkeit in strukturschwachen Regionen", dass Pegida nicht fehlen darf, ist ja klar. Pegida war ja auch für den Anschlag in Paris, den Anschlag auf die OB-Kandidatin von Köln, den Mord an Khaled B. oder den Tourismusrückgang in Dresden verantwortlich. Allerdings gibt es zum Rückgang auch anders lautende Meldungen:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/bilanz-fuer-2014-dresden-tourismus-boomt-trotz-pegida/11446152.html

    oder:
    http://www.mdr.de/nachrichten/tourismus-krise100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

    Da wird zwar wieder Pegida bemüht, aber im Kleingedruckten viele andere Gründe genannt.
    Aber wahrscheinlich sind die tausenden von Pendler, die seit Jahren zum Arbeiten in die westlichen Bundesländer fahren, auch alle wegen Pegida auf Tour.
    Übrigens ist es wohl logisch, dass man versucht dorthin zu ziehen, wo schon die Verwandtschaft wohnt.
    Das die"rechte Sektion" wie sie die Asylpolitik-Gegner nennen,einen Anteil daran hat, ist nachvollziehbar. Wenn diese Leute von führenden Politikern und den Medien permanent als rassistisch, fremdenfeindlich und rechtsradikal verteufelt werden, dann haben wohl eher diese Institutionen einen Anteil am schlechten Ruf Sachsens.
    Zum Schluss: die Kommunen, auch wenn das hier natürlich nicht so zum Ausdruck kommt, sind sicher nicht traurig, wenn Asylbewerber in andere Bundesländer weiterreisen. Flüchtlingsunterkünfte sind nach wie vor Mangelware.
    @fp2012, 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Weiteren Milliarden Menschen geht es schlechter als den meisten Leuten hier in Deutschland. Wenn Sie der Meinung sind, Deutschland könne allen Menschen dieser Welt helfen und ihnen hier ein sozial abgesichertes Leben ermöglichen, bitteschön.
    Ich als "einfach strukturierter Pöbel" sehe das etwas anders.
    Danke für den Glückwunsch!

  • 6
    12
    Blackadder
    21.12.2015

    @Pixelghost: Verbreiten Sie doch keinen Blödsinn, die HartzIV-Sätze sind bundesweit gleich! Hier genau nachzulesen:

    http://www.hartziv.org/news/20140923-uebersicht-der-hartz-iv-regelsaetze-ab-01-01-2015.html

  • 18
    4
    alwin
    21.12.2015

    Ich glaube dass hier die Perpektivlosigkeit im Osten auch von den Flüchtlingen erkannt wird. Um die Zeit totzuschlagen, bieten sich natürlich die Großstädte besser an (Rolltreppe fahren usw) .Vielleicht haben viele auch von U.Leyen gehört, die sich um Pilotenausbildung persönlich kümmert (Focus online) .Einen hat sie ja schon vermittelt!Das hier immer als Grund Hetze angeführt wird, ist billige Politikerdarstellung.

  • 14
    8
    Pixelghost
    21.12.2015

    Und der Umstand, dass die Hartz4-Säte in westdeutschen Bundesländern höher sind spielt wohl keine Rolle, nur die Fremdenfeindlichkeit einer Minderheit der sächsischen Bevölkerung?

  • 7
    20
    MortemInteritum
    21.12.2015

    Ui, super.
    Montagmorgen und die Kommentarspalten quellen über vor Rassismus. Sinngemäß die Hauptthesen der Forist_innen: "deutsche Leben sind wertvoller als andere", "Frauen sollen gefälligst 'doitsche Kindarrr' gebären (weil - muss man wissen - die sind besser!)", "Menschenrechte sind 'humanistisches Gesülze' und man muss dankbar sein, wenn sie gewährleistet werden". Und die Leute, die diese Thesen vertreten, sind nur "besorgte Bürger" mit "berechtigten Ängsten" und "niemalsnie fremdenfeindlich".

    Frohe Weihnachten, liebe Rassist_innen. Ich bin wieder mal froh, dass ich Sachsen verlassen habe und kann jede_n verstehen, die_er das Gleiche tut.

  • 10
    11
    ks01
    21.12.2015

    Dass man als Flüchtling das Land Sachsen doch besser verlassen möchte, kann ich gut verstehen: Es gibt auf der einen Seite auch in kleinen sächsischen Gemeinden eine enorme Zahl von ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierten Bürgern, die für ihre wichtige Arbeit oft selbst angefeindet oder sogar bedroht werden - ABER es gibt für Flüchtlinge oft zugleich viele bittere, traurige Erfahrungen mit Ablehnung und auch Gewalt schon bei ihrer Ankunft in Sachsen, und im Alltag schließlich oft eine permanent große Unfreundlichkeit, Ablehnung und Gewalt Das bemerkt, wer mit offenen Augen und Ohren in Sachsen unterwegs ist! Dies zu erleben und zu ertragen und in einem auch aus meiner Sicht gesellschaftlich äußerst problematischen Umfeld ein neues Leben aufzubauen - dazu hätte ich wahrscheinlich keine Kraft und würde sicher ebenfalls versuchen, mein Glück in einem gesellschaftlichen Klima von Akzeptanz und Mitgefühl zu finden. Dass die gesellschaftliche Situation in Sachsen so ist, bedaure ich sehr - nicht zuerst wegen der oft genannten demographischen Entwicklung, sondern ganz einfach als mitfühlender Mensch.

  • 17
    14
    Tauchsieder
    21.12.2015

    Wie hieß es Früher, sollen sie doch bleiben wo der Pfeffer wächst, dort kamen sie auch her. Alles andere ist nur humanistisches Gesülze, weltverbesserliche Anmerkungen ohne Realitätssinn.

  • 11
    29
    fp2012
    21.12.2015

    Nun, dann hat ja der einfach strukturierte Pöbel sein Ziel erreicht. Glückwunsch, es lebe die Menschlichkeit. Pfui Teufel.

  • 27
    11
    2371
    21.12.2015

    Sachsen bzw. Deutschland braucht Nachwuchs. Aber wir brauchen bestimmt Kinder, Jugendliche mit unseren Idealen, unseren Zielen, unserer Bildung, welche die dem System nützen. Wir bräuchten also eigene Kinder, um das System zu erhalten oder voran zu treiben. Ich kaufe mir doch auch kein Laufrad, um an der Radfahr-Weltmeisterschaft erfolgreich teilzunehmen. Seit Jahrzehnten hat man uns vorgegaukelt alles für eine gute Familienpolitik zu tun, die gleichen Phrasen, die man jetzt als Permanent-Schleife hört , die Fluchtursachen zu bekämpfen. Kinderreichtum erreicht man nicht durch Geschlechtsumwandlung, Mütter mit Karriere-Verpflichtungen, Frauen-Quoten in Führungspositionen oder Fremderziehung in Einrichtungen. Denn dann hätten die Flüchtlingen gar keine Kinder!

  • 13
    29
    Schinderhannes
    21.12.2015

    Im Grunde müsste ja die rechte Sektion in den Foren dieser Homepage, was Sachsen betrifft, frohlocken über diesen Zustand. Sie haben erreicht, was sie wollen. Eine „No-go-Area“ Sachsen.
    Bilder und Nachrichten von Heidenau, Jahnsdorf, Freiberg, Freital, Dresden u.s.w. gehen um die Welt.
    Sachsen ist das rechteste deutsche Bundesland. Da würde ich als Flüchtling auch gleich weiter ziehen.

    http://www.sz-online.de/sachsen/sachsen-rechts-unten-3127892.html

    http://www.sueddeutsche.de/politik/alternative-fuer-deutschland-rechts-von-der-cdu-waechst-die-konkurrenz-1.2110227-2

  • 37
    11
    acjw
    21.12.2015

    Wo ist das Problem ?
    Wenn in Sachsen viele Bürger ihre Ängste auf Demos kund tun, ist das doch demokratisch legitim. Dass Politik und Medien keine anderen Antworten als die Nazikeule haben, ist auch verstanden. Und wenn dann Asylanten weggehen spiegelt das doch nur die Bürgermehrheit. Machen wir doch mal ein Volksbegehren. Mal sehen was rauskommt. Aber das traute sich ja schon beim Euro niemand.
    Und übrigens - gegen "echte" Flüchtlinge und integrationswillige Asylanten ist auf "diesen Demonstrationen" (fast) niemand

  • 27
    14
    Duster
    21.12.2015

    wenn ich aus einem Kriegsgebiet unter Einsatz meines Lebens geflüchtet bin, ist mir doch wichtig, das ich in Sicherheit bin... das ich da aus Gründen wie fehlende Mobibilität usw. "weiterreise" erschließt sich mir nicht. Von Dankbarkeit an Deutschland gar nicht zu reden...

  • 33
    13
    vomdorf
    21.12.2015

    Also....während er in Deutschland im Westen sesshaft werden will, weil in seinem Land Krieg herrscht, schicken wir unsere jungen Männer / Soldaten nach Syren in den Krieg? Muss man das verstehen?



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