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Foto: Uwe Mann

Jetzt erst recht

Zum Streit um das letzte Saisonspiel des FC Erzgebirge Aue

Von Thomas Treptow
erschienen am 16.05.2018

Relegation statt Regeneration. Statt die Beine hochzulegen, müssen die Auer Profis am Freitag beim Karlsruher SC die erste Hürde auf dem Weg zum Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga nehmen. Und dieses Nachspiel tut weh, weil die Auer am letzten Spieltag durch krasse Fehlentscheidungen des Schiedsrichters richtig in die Bredouille geraten sind. Wohlgemerkt durch Fehler, durch menschliches Versagen. Denn dass der Verursacher des ganzen Ärgers, Referee Sören Storks, vorsätzlich gehandelt haben könnte, ist bisher nichts weiter als eine Unterstellung. Dass der Deutsche Fußball-Bund den Protest der Auer in erster Instanz abschmettert, stand zu erwarten.

Fakt ist jedoch, dass die Erzgebirger an der misslichen Situation selbst eine Aktie haben. Keine Mannschaft in der 2. Liga hat ein schlechteres Torverhältnis und zusammen mit dem SV Sandhausen und dem FC St. Pauli haben die Veilchen die wenigsten Tore geschossen. Der Frust und die Enttäuschung nach Darmstadt sind nachvollziehbar, zumal die Auer mit 40 Punkten insgesamt eine solide Saison gespielt haben. Das Abrutschen auf den Relegationsplatz jedoch an einem einzigen Spiel festzumachen, ist zu einfach.

Eine genaue Analyse muss aber später erfolgen. Der FCE darf jetzt weder den vergebenen Möglichkeiten nachtrauern, noch an den letzten Spieltag oder den DFB denken. Viel wichtiger ist, dass die Profis die beiden Partien gegen den KSC mit klarem Kopf und dem Motto "Jetzt erst recht" angehen. Darmstadt sollte dafür Motivation genug sein.

 
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