Werbung/Ads
Menü

Themen:

Chat, Online-Kalender und E-Mail - Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung EY zeigt, dass Beschäftigte das persönliche Gespräch am Arbeitsplatz bevorzugen.

Foto: Jan-Philipp Strobel

Persönliche Gespräche sind im Job beliebter als Chats

Verabredungen per Chat, Terminabsprachen per Online-Kalender und alles andere per E-Mail: In vielen Büros müssen Arbeitnehmer nicht mehr miteinander sprechen. Viele tun es aber doch - auch deshalb, weil sie E-Mails selbst als Nervensägen erleben.

erschienen am 11.09.2017

Stuttgart (dpa/tmn) - Eine E-Mail ist schnell geschrieben - oft bevorzugen Beschäftigte aber trotzdem das persönliche Gespräch. Das geht aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung EY hervor. 800 Fach- und Führungskräfte deutscher Firmen nahmen daran teil.

Nur 16 Prozent von ihnen würden für den schnellen Austausch mit Kollegen eine Mail schreiben. Die große Mehrheit würde stattdessen eher anrufen (40 Prozent) oder vorbeigehen (42 Prozent) - auch wenn der Gesprächspartner in einem anderen Raum oder auf einer anderen Etage sitzt.

Je älter die Befragten, desto verbreiteter ist dabei die Ablehnung der E-Mail. Selbst bei den Umfrageteilnehmern unter 30 würde aber nur knapp jeder Fünfte (19 Prozent) eher eine Mail schicken, als zum Telefonhörer zu greifen.

Etwas anders sieht es nur aus, wenn es nicht ums schnelle Kollegengespräch geht: Ein knappes Drittel der Unter-30-Jährigen (32 Prozent) kann sich zum Beispiel vorstellen, eine Gehaltserhöhung per Mail zu fordern. Bei den Umfrageteilnehmern ab 40 kann das nur jeder Zehnte (10 Prozent), in den höheren Altersklassen ist der Anteil noch niedriger.

Dass so wenig Führungskräfte die E-Mail bevorzugen, mag auch daran liegen, dass elektronische Nachrichten, Chats und andere Kontaktversuche oft nerven: 42 Prozent der Befragten lassen sich beim konzentrierten Arbeiten häufig davon ablenken. Gut jeder Dritte (35 Prozent) ruft selbst mehrfach in der Stunde E-Mails ab. Und 43 Prozent der Studienteilnehmer haben das Gefühl, dass ihre Stressbelastung durch digitale Medien insgesamt gestiegen ist.

Für die Studie hat EY in Juni und Juli rund 800 Fach- und Führungskräfte deutscher Unternehmen befragt.

 
© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
 
0

Lesen Sie auch

Kommentare
0
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
Bildergalerien
  • 14.09.2017
Uwe Anspach
Bilder des Tages (14.09.2017)

In Reih und Glied, Auge in Auge, Überblick, Gerettet?, Ölteppich, Nackt im Museum, In Formation ... ... Galerie anschauen

 
  • 08.09.2017
Robert F. Bukaty
Bilder des Tages (08.09.2017)

Nach dem Erdbeben, Alltag in Maine, Warten auf den Papst, Kürbisausstellung, Waldbrand in Kanada, Farbenspiel, In Reih und Glied ... ... Galerie anschauen

 
  • 29.08.2017
Daimler AG
Apps im Auto: Per Fingertipp in die Parklücke

Stuttgart (dpa/tmn) - Apps auf Smartphones und in Autos unterstützen immer mehr im Alltag. Sie können einen Parkplatz oder eine Tankstelle finden, beim ferngesteuertem Einparken unterstützen oder schnell einen Pannendienst rufen. zum Artikel ... Galerie anschauen

 
  • 25.08.2017
Andrea Warnecke
Garage oder Carport - Was ist die bessere Parklösung?

Stuttgart(dpa/tmn) - Wohin mit dem Auto, wenn es nicht bewegt wird? Garage und Carport sind Klassiker. Wer aufs Portemonnaie schaut, entscheidet sich wohl für das Carport, die eindeutig günstigere Lösung. zum Artikel ... Galerie anschauen


 
 
 
 
 
 
 
 
Stellenangebote bei der Freien Presse
Jobs & Karriere bei
Freie Presse

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Hier finden die aktuellen Stellenangebote bei Freie Presse.
 

weiterlesen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm