Warum spielt die LOHC-Technik im Autobau kaum eine Rolle?

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In der Autoindustrie gibt man große Summen aus für den Umstieg von Antrieben mittels fossiler Brennstoffe auf Elektroenergie. Zu deren Speicherung werden sehr große Batterien benötigt. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Wasserstoff (H), der über eine Brennzelle ebenfalls Elektroenergie abgibt. Sein entscheidender Nachteil besteht darin, dass er in Hochdruckbehältern transportiert werden muss. Nun gibt es in Erlangen ein Forscherteam, das eine Möglichkeit des H-Transportes bei normalem Luftdruck gefunden hat, indem der Wasserstoff an eine Flüssigkeit gebunden und beim Verbraucher wieder frei gesetzt wird. Diese Technik wird LOHC genannt. Das Auto tankt dann entweder H2 an der Tankstelle oder LOHC, fährt elektrisch aber ohne Batterie. Meine Frage: Warum wird die LOHC-Technik nirgends in Betracht gezogen? Setzt man mit batteriebetriebenen Fahrzeugen nicht auf das falsche Pferd? (Diese Frage hat Walter Fritsche aus Chemnitz gestellt.)

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