Lebenslange Haft für Mord an Dolmetscher

Leipzig/Chemnitz. Im Prozess um den Tod eines aus Afghanistan stammenden Dolmetschers sind am Freitag laut "Leipziger Volkszeitung" alle drei Angeklagten vom Landgericht Leipzig wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes aus Habgier verurteilt worden. Ein 23-jähriger Syrer und eine 40-jährige Syrerin erhielten demnach lebenslängliche Freiheitsstrafen, die 18-jährige Tochter der Syrerin erhielt nach Jugendstrafrecht neuneinhalb Jahre Haft. Die drei sollen den damals 30-jährigen Dolmetscher, der auch in Chemnitz lebte, 2015 unter Vorspiegelung einer intakten Beziehung zu der damals 16-jährigen Syrerin in eine Wohnung nach Leipzig gelockt haben. Dort sei er vom neuen Freund der Jugendlichen mit einem Messer "regelrecht abgeschlachtet" worden, um an dessen Besitz zu gelangen. (fp)

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