Nachfrage nach Pfefferspray und Reizgaswaffen geht zurück

Dresden (dpa/sn) - Nach einem Ansturm auf Schreckschusspistolen und Reizgaswaffen Anfang 2016 ist die Nachfrage in Sachsen gesunken. «Die Menschen mit einem Unsicherheitsgefühl haben sich bereits mit freien Abwehrmitteln ausgestattet oder einen Selbstverteidigungskurs absolviert», sagte Ingo Meinhard, Geschäftsführer des Verbands deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler.

Der Höhepunkt beim Absatz der freiverkäuflichen Waffen im Frühjahr 2016 sei wohl durch die Terrorserie in Paris im November zuvor ausgelöst worden. Zwischenzeitlich sei daraufhin Tierabwehrspray bei einigen sächsischen Fachhändlern komplett vergriffen gewesen. Die Nachfrage nach den Sprays habe sich in dieser Zeit verachtfacht. Im März 2016 seien die Verkäufe dann wieder massiv zurückgegangen.

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