Planungen für Westumfahrung von Halle auf Zielgeraden

Landsberg (dpa/sa) - Die seit 25 Jahren andauernden Planungen für die Westumfahrung von Halle gehen auf die Zielgerade. Verkehrsminister Thomas Webel nahm am Montag in Landsberg den Planfeststellungsbeschluss für die knapp 13 Kilometer lange Autobahn 143 entgegen, wie das Ministerium mitteilte. Der CDU-Politiker sprach von einem besonderen Tag für das Land. Der Beschluss ist Voraussetzung für die Umsetzung des Großprojekts.

Die A 143 soll die Lücke zwischen der Autobahn 14 und der Autobahn 38 schließen und eine Westumfahrung der Stadt erlauben. Das soll Halle von Verkehr und Staus entlasten und die Luftqualität deutlich verbessern. Die Kosten für die Trasse werden auf 350 Millionen Euro geschätzt.

Wenn niemand Klage einreicht, könnten die Arbeiten Ende 2019 beginnen, wie ein Vertreter der für den Bundesfernstraßenbau verantwortlichen Gesellschaft Deges schätzte. Er rechnet mit einer Bauzeit von fünf bis sechs Jahren. Die ersten Pläne für die A 143 gab es 1992.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...