Sachsen schiebt erneut Tunesier ab

Dresden (dpa/sn) - Von Sachsen aus sind am Mittwoch erneut Tunesier in ihre Heimat abgeschoben machen. Wie das Innenministerium in Dresden mitteilte, hob am Nachmittag vom Flughafen Leipzig-Halle eine Maschine mit 19 Asylbewerbern in Richtung Enfidha ab, zwölf von ihnen hatten in Sachsen ein Bleiberecht angestrebt. Unter den Abgeschobenen befanden sich elf Tunesier, die bis dato in Haft waren.

2017 hatten die sächsischen Behörden deutlich mehr ausländische Straftäter aus der Haft abgeschoben als zuvor. Laut Innenministerium wurden 112 Strafgefangene direkt aus Gefängnissen des Freistaats zwangsweise in ihre Heimatländer gebracht. Das waren fast dreimal so viele wie ein Jahr zuvor (38).

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