Synode beschließt überarbeitetes Gemeinde-Strukturgesetz

Dresden (dpa/sn) - Die Synode der sächsischen Landeskirche hat das nach Widerständen in den Regionen überarbeitete Gesetz zur dringend nötige Gemeindestrukturreform beschlossen. «Mit acht Gegenstimmen hat es eine hohe Autorität», sagte Synodalpräsident Otto Guse am Montag. «Das zeigt, dass Beteiligung in unserer Kirche nicht nur ein Wort ist», lobte Landesbischof Carsten Rentzing das gemeinsame lange Ringen um die beste Lösung. «Wir brauchen Geschlossenheit, um die Aufgaben der Zukunft zu meistern.» Bis 2021 sollen die Gemeinden jeweils Voraussetzungen für regionale Zusammenarbeit schaffen - als vereinigte Kirchgemeinden, in Kirchgemeindebünden, Schwesterkirchen oder Kirchspielen.

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