Zu heiß und zu trocken: Bauern rechnen mit Ernteeinbußen

Leipzig (dpa) - Die heiße und trockene Witterung macht den Bauern in Sachsen zu schaffen. In einigen besonderes trockenen Regionen müsse schon jetzt mit der Ernte der Wintergerste begonnen werden - 14 Tage früher als normalerweise und damit so zeitig wie nie, sagte Andreas Jahnel, Referent beim Landesbauernverband. In Nordsachsen und im Raum Hoyerswerda sei wegen der extremen Trockenheit bei der Wintergerste mit Ernteeinbußen von 50 Prozent zu rechnen. Wie sich Raps und Weizen entwickelten, lasse sich noch nicht abschließend beurteilen.

Auch die Obstbauern sind nicht zufrieden. Die Erdbeerernte verlaufe schwierig. Mancherorts hätten einige Felder für Selbstpflücker wegen der Trockenheit gar nicht erst aufgemacht, sagte Udo Jentzsch, Geschäftsführer des Landesverbandes Sächsisches Obst. 2018 werde «wider Erwarten» wohl kein Super-Obst-Jahr.

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