FC Erzgebirge erwartet starken Aufsteiger

Neuer Aue-Coach Drews trifft morgen auf seinen Ex-Verein aus Kiel

Aue.

Mit dem Schwung, den sie in den vergangenen drei Partien aufgenommen haben, und mit dem dabei erworbenen Selbstvertrauen wollen die Zweitliga-Fußballer des FC Erzgebirge Aue morgen ab 18.30 Uhr im heimischen Lößnitztal als Nächstes die Hürde Holstein Kiel meistern. Allerdings warnt der neue Veilchentrainer Hannes Drews vor einer "aktuell sehr, sehr guten Mannschaft", die ihre Stärken vor allem in der Offensive habe.

Was die Startaufstellung anbelangt, wird Drews aller Voraussicht nach auf die zuletzt erfolgreiche Formation setzen. Der 35-Jährige verwies gestern jedoch ausdrücklich darauf, dass jeder im Kader die Chance hat, sich noch "reinzutrainieren". Insgesamt können die Auer personell derzeit nahezu aus dem Vollen schöpfen, weil bis auf die verletzten Cebio Soukou und Nicky Adler alle Akteure fit sind. Da Drews vor seinem Engagement beim FCE die U-19-Talente von Holstein Kiel betreute, kennt er den morgigen Gegner natürlich recht gut. Dies kann nach Ansicht des Trainers zum einen ein Vorteil sein. Zum anderen steigere es jedoch auch die Erwartungen. Zudem könne sich sein Kieler Kollege Markus Anfang veranlasst sehen, die Spielweise seiner Schützlinge entsprechend zu verändern. Aber egal, welche Tricks und Kniffe sich der Coach der Gäste für den Auftritt im Erzgebirge einfallen lässt, die Auer wollen in der Erfolgsspur bleiben. Eine fußballerische Qualität wie in der ersten Hälfte in Ingolstadt und eine Mentalität wie in der zweiten Halbzeit sind laut Drews das richtige Rezept. (kjr)

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