CFC will in zwei Jahren in Liga zwei aufsteigen

Himmelblaue peilen zum Abschluss der Regionalliga Sieg in Wolfsburg an

Chemnitz. Nach seinem Aufstieg in die dritte Liga bläst der Chemnitzer FC weiter zur Attacke. Auf die gestrige Frage der "Freien Presse", ob die dritthöchste Spielklasse nur eine Zwischenstation sein soll, antwortete CFC-Sportdirektor Manfred Kupferschmied: "Unser Ziel ist es, wieder in die 2. Bundesliga zu kommen. Länger als zwei Jahre sollte das nicht dauern."

Wie Kupferschmied erklärte, will der Verein nach dem Weggang von Chris Löwe zu Borussia Dortmund möglichst alle weiteren Stammspieler halten - also auch Ronny Garbuschewski und Benjamin Förster. "Die Mannschaft soll für die kommende Saison verstärkt werden. Da wäre es doch unlogisch, wenn wir die Leistungsträger ziehen lassen würden", stellte der 69-Jährige klar. Beim Thema Neuzugänge konnte sich Kupferschmied einen Seitenhieb auf RB Leipzig nicht verkneifen. "Von dort werden wir niemanden verpflichten, denn den RB-Spielern fehlt das Sieger-Gen." Trainer Gerd Schädlich traf indes eine Aussage, die man von ihm ganz selten hört: Er lobte Spieler. Gemeint waren speziell Garbu- schewski und Förster. "Beide hätten ablösefrei wechseln können, wenn wir nicht aufgestiegen wären. Es war vorbildlich, wie sie sich präsentiert haben, absolut profihaft. Ich denke, dass sie bei uns bleiben, weil sich beide hier wohlfühlen", verriet Schädlich.

Ihr letztes Punktspiel morgen um 13.30 Uhr beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg II will die Mannschaft hoch konzentriert angehen. "Wir fahren doch nicht dorthin, um die drei Punkte herzuschenken. Als Aufsteiger muss es unser Anspruch sein, den in der Rückrunde noch ungeschlagenen Wolfsburgern eine Niederlage zuzufügen", betonte Angreifer Marcel Schlosser. Personell werde es drei, vier Veränderungen geben, wie der Trainer ankündigte. "Im Tor steht Stefan Schmidt. Das hat er sich verdient, nachdem er Philipp Pentke während dessen Erkrankung hervorragend vertreten hat", sagte Schädlich. Der Verein rechnet mit bis zu 2000 Fans, die ihr Team nach Wolfsburg begleiten.

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