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VfB Auerbach: Eingespielte Elf soll's gegen Leipzig richten

Fußball-Regionalliga: Die Mannschaft freut sich auf das Heimspiel gegen Lok

Von Monty Gräßler
erschienen am 14.04.2018

Auerbach. Der VfB Auerbach wird trotz der körperlichen Belastungen seiner Spieler durch die vierte englische Woche in Folge nicht zu einer großen Rotation in der Start-Elf ansetzen. Das hat Trainer Michael Hiemisch vorm Regionalliga-Heimspiel heute, 13.30 Uhr gegen den 1. FC Lok Leipzig angekündigt. Er sagte: "Wir haben in den vergangenen Tagen gut daran getan, nur dezente Veränderungen in der Mannschaft vorzunehmen und wollen das auch so beibehalten." Dabei hat das Trainerteam des VfB im Moment durchaus die Qual der Wahl. Denn neben Philipp Müller, der nach seiner langen Verletzung wieder vorsichtig ins Training eingestiegen ist, wird heute nur Sebastian Schmidt (erkrankt) nicht zur Verfügung stehen. Er hatte schon beim wichtigen 2:1-Heimsieg gegen Neustrelitz gefehlt.

So wird es dem Vernehmen nach höchstens auf ein, zwei Positionen Veränderungen in der Start-Elf geben. "Es ist in dieser Phase der Saison wichtig, nicht nur auf kleinere Blessuren und Wehwehchen zu reagieren, sondern auch in die Spieler hineinzuhorchen", sagt der Trainer. Verschleißerscheinungen im Sinne von mangelnder Kraft waren bisher nicht festzustellen. Im Gegenteil: Die Auerbacher drehten nicht nur bei den jüngsten drei Siegen gegen Neugersdorf, Bautzen und Neustrelitz jeweils in der zweiten Halbzeit auf. Sie waren auch vor einer Woche bei Hertha BSC II trotz des am Ende unglücklichen Unentschiedens die bessere und aktivere Mannschaft in den zweiten 45 Minuten.

Diese Tatsache lässt die Auerbacher Fans in Kombination mit dem zuletzt gezeigten Willen auch gegen den Tabellenfünften aus Leipzig auf ein Erfolgserlebnis hoffen. Der 1. FC Lok will mittelfristig in die 3. Liga und hat eine schlagkräftige Truppe zusammen. Das spricht dafür, dass der Gegner einen Tick offensiver auftritt als am Mittwoch in Neugersdorf. Die VfB-Kicker freuen sich zumindest auf diese Herausforderung, zumal Lok auch eine ganze Menge Fans mitbringen dürfte. Vom aktuellen zwölften Platz lässt sich ohnehin kein Auerbacher blenden, zumal der Vorsprung auf Platz 15, der unter Umständen den Abstieg bedeuten kann, nur zwei Zähler beträgt. "Wir haben noch nichts erreicht und müssen weiter Punkte sammeln, am besten schon gegen Lok", sagt der Auerbacher Trainer.

 
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