Frankfurt-Vorstandsmitglied Hellmann: Montagsspiele haben "keine große Zukunft"

Nach BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat auch Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann den Sinn von Montagsspielen in der Fußball-Bundesliga infrage gestellt. "Ich glaube, wenn wir alle Vibrationen von den Fans und den Sponsoren aufgreifen, dass der Montag keine wirklich große Zukunft haben wird", sagte der 46 Jahre alte Hellmann am Montagabend in der Sendung Heimspiel! im hr-Fernsehen.

Bei den Eintracht-Fans spüre er eine gewisse Aversion gegen die Ansetzung, weil man den Montag nicht klassischerweise mit Bundesliga-Fußball verbinde: "Ich tendiere dazu, auf den Sonntag zurückzugehen, die ein oder andere parallele Ansetzung zu prüfen, sofern das rechtlich funktioniert."

Vor einem Stimmungsboykott bei Montagsspielen fürchtet sich der frühere Eintracht-Geschäftsführer aber nicht. "Angst habe ich überhaupt nicht, denn ich weiß, dass wir eine verantwortungsbewusste Fan-Szene haben, die das Gesamtbild sieht", sagte Hellmann: "Aber uns sind massive Proteste auf sehr breiter Basis angekündigt worden. Es wurde uns von der organisierten Fan-Szene gesagt, dass es keine Aktion gegen die Mannschaft oder den Verein ist."

Eintracht Frankfurt empfängt am Montag (20.30 Uhr/Eurosport Player) den Tabellenzweiten RB Leipzig zum ersten regulären Montagsspiel der Bundesliga-Geschichte. Vor Hellmann hatte auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke die Montagsspiele infrage gestellt und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) aufgefordert, "keine Politik gegen das Gefühl unserer Fans" zu betreiben.

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