Harte Jungs im Erzgebirge

43 Fahrer waren beim German-MC-Cup und beim Awo-Rennen auf dem Erzgebirgsring in Lichtenberg am Start.

Lichtenberg.

Der Erzgebirgsring in Lichtenberg war am Samstag Austragungsort für den German-MC-Cup und Awo-Rennen. 43 Fahrer hatten sich in die Startlisten eingeschrieben. "Wir sind zum zweiten Mal mit diesen Rennen hier in Lichtenberg. Bis vor zwei Jahren haben wir nur einen Wettkampf auf dem Harzring veranstaltet, jetzt sind es mit Lichtenberg zwei", sagt Ralf Hachenberger von der Döbelner Gruppe des "Dark Forces Motorcycle Club", zu denen noch die "Chapter" in Gera und Gotha gehören. Am Ende waren die Ausrichter mit der Veranstaltung zufrieden. Bis auf einen Schlüsselbein-Bruch gab es zudem keine Verletzungen.

Gestartet wird in fünf Wertungsklassen. "Der German 100 MC-Cup ist nur Mitgliedern des teilnehmenden Clubs vorbehalten", erklärt Hachenberger. Die 100 stehe für 100 Meilen. Gefahren wird aber über 60 Minuten. "Das ist für harte Jungs", sagt der 41-Jährige. Die schnellen Jungs bestreiten den MC1-Cup über zweimal 20 Minuten, wobei jedermann starten kann. Gleich drei Klassen gibt es für die Fans der legendären Awos aus Suhl: Original-, Eigenbau- und Renn-Motorräder.

Dieser Liebe hat sich auch Frank Kühnast verschrieben. "Zu Ostzeiten habe ich viel geschraubt, bin alles gefahren", sagt der 43-Jährige aus Barby, der mit Rico Tismer nach Lichtenberg gekommen war. "Eigentlich waren die Motorräder längst in der Garage an die Wand gekettet. Nun habe ich sie wieder abgehängt." Gegründet hat sich der Club 2003 aus verschiedenen Vereinigungen, die gemeinsam Motorsport betreiben, und zählt zurzeit 50 Mitglieder, zu denen bei Veranstaltungen noch etliche Helfer kommen. (mh)

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