Hasenhüttls Sorgen vor Showdown in Könisklasse

RB Leipzig muss am Mittwoch gegen Istanbul gewinnen und nach Porto schauen

Leipzig.

Druck will Ralph Hasenhüttl gar nicht erst aufkommen lassen. "Fakt ist, wir sind sicher für die Europa League qualifiziert. Es kann also nur besser werden. Wir gehen aus einer komfortablen Position in das Spiel", sagte der Trainer von RB Leipzig vor der entscheidenden Partie in der Champions-League-Gruppenphase am Mittwochabend gegen Besiktas Istanbul (20.45 Uhr/Sky und ZDF). Übrigens könnte RB in der Europa League Mitte Februar auf Red Bull Salzburg treffen. Das will man vermeiden. Der Bundesligist will nämlich die Chance noch wahrnehmen, ins Achtelfinale der Königsklasse zu kommen. Dazu muss ein Sieg gegen Besiktas her und gleichzeitig muss Monaco beim FC Porto punkten.

Kevin Kampl gab die Richtung vor: "Gas geben, um die Punkte hier zu behalten." Auf ihn wird es ankommen, denn die Leipziger plagen Verletzungssorgen, vor allem im offensiven Mittelfeld. Emil Forsberg und Marcel Sabitzer fallen verletzt aus, sodass mit Kampl und Bruma nur zwei Akteure mit Champions-Legaue-Format auf dieser Position bleiben. Dominik Kaiser kann die Position zwar auch spielen, doch der Aufstiegsheld, der seit Regionalligazeiten für die Roten Bullen kickt, hat derzeit einen schweren Stand.

Auf der Innenverteidigerposition wird es ebenfalls zu einem Wechsel kommen. Dayot Upamecano fällt aus, dafür scheint Willi Orban rechtzeitig fit zu werden. Jedenfalls stand er beim Abschlusstraining am Dienstagnachmittag auf dem Platz. Er wird wohl neben Ibrahima Konaté auflaufen. Stefan Ilsanker, ebenfalls eine Option für die Verteidigung, wird im Mittelfeld gebraucht.

Istanbul ist bislang ungeschlagen in der Gruppe und für die nächste Runde sicher qualifiziert. Daher wurden gleich sechs Spieler geschont und zu Hause gelassen. Zum Einsatz kommen wohl vor allem junge Spieler aus der zweiten Reihe. Beim 2:0-Erfolg im Hinspiel hatte die erfahrene Mannschaft von Besiktas die Leipziger phasenweise vorgeführt. "Wir verlieren nicht gerne zweimal gegen einen Gegner", meinte Hasenhüttl. Die Stimmung wird dabei nicht so hitzig wie am Bosporus. Da die Besiktas-Fans mehrfach unangenehm aufgefallen sind und Strafen auf Bewährung gegen sie verhängt wurden, hat der Verein die Leipziger geben, die türkischen Anhänger nicht ins Stadion zu lassen. Deshalb wurden alle Tickets personalisiert, Fans kommen nur mit Ausweis in die Arena.

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