Heber-Elite in Meißen zu Gast

Internationales Turnier mit Assen aus neun Ländern

Meißen.

Das internationale Gewichtheber-Turnier um den Pokal der Blauen Schwerter in Meißen erlebt am Sonnabend seine 29. Auflage. Insgesamt präsentieren sich 30 Athleten aus neun Nationen, darunter 15 WM-und EM-Medaillengewinner sowie Olympiateilnehmer, auf der Bühne. "Das Feld ist wieder hochkarätig besetzt, für Spannung also erneut gesorgt", berichtete Michael Hennig vom rührigen Organisationsteam. Nach 18 Jahren Pause wurde die Veranstaltung um die begehrte Trophäe aus Meißner Porzellan 2012 von ehemaligen Assen und engagierten Mitstreitern wiederbelebt und hat sich seither zu einem Topereignis entwickelt. Inzwischen besitzt das Turnier wieder einen sehr guten Ruf, hat sich im internationalen Wettkampfkalender etabliert. Alle Anfragen können längst nicht mehr berücksichtigt werden, die Kapazitätsgrenze für zwei Veranstaltungen ist erreicht.

Zu den Favoriten gehört mit Sicherheit wieder der Franzose Bernadin Kingue Matam, der bereits zweimal (2014, 2016) die Trophäe gewann. Er könnte dann mit dem Ex-Chemnitzer Max Lang, der als einziger Athlet bislang dreimal triumphierte, aber dieses Mal verletzungsbedingt fehlt, gleichziehen. Bei den Frauen besitzt die Lettin Rebeka Koha, die in der Bundesliga für den Chemnitzer AC hebt und als aktuelle Europameisterin anreist, nach zwei Siegen die Chance auf den Hattrick. Von den deutschen Assen gehen Jürgen Spieß und Almir Velagic an die Hantel. (mm)

Veranstaltungen: 12.30 Uhr; 18 Uhr (ausverkauft).

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